Jun 07 2010

Kreiselitis (I)

Tag: Schmuckstücke, societydoe @ 16:28

Zu jedem noch so kleinen Dorf, das nicht mal einen Laden hat, so a la Tante Emma, oder einen Supermarkt, gehören heute im Kanton Bern wenigstens drei Kreisel. Das muss sein, damit es richtig kracht.

So sah Kritiker im Hinteren Emmental, fast schon im Berner Oberland, in jedem Dorf, das mehr als acht Häuser zählt, wenigsten einen, manchmal auch zwei Kreisel. Dabei dachte Kritiker, dass diese Monstren nur dort gebaut würden, wo sich Hauptverkehrsstrassen kreuzen. Aber nein doch - ein Dorf ohne Kreisel ist gar kein richtiges Dorf - lieber einen Kreisel als einen Laden.

Manchmal sind diese Rundum-Fahr-Wege sehr schön gestaltet (siehe Bild). Und deshalb wird Kritiker nun eine Kreisel-Serie machen. Dieses Beispiel stammt aus Bützberg. Sehr nett gemacht…


Jun 06 2010

“WORD” raubt Kritiker den Schlaf

Tag: P R A N G E R, Wort zum Sonntag, softwaredoe @ 12:20

Seit etwa sieben Jahren arbeitet Kritiker mit MS Office 2003. Normalerweise problemlos. Doch seit der letzten Woche hat sich das gewaltig geändert.

“WORD” hat sich eigenständig gemacht.Und blendet, auch wenn geschlossen und nicht genutzt, von selbst immer wieder etwelche sinnvollen Meldungen ein, wie etwa den Spitzenreiter der Absturzanzeige: “Word hat ein Problem festgestellt und muss geschlossen werden.” Bums und weggeklickt. Knapp eine Minute später, Kritiker arbeitet gerade im Photoshop, die gleiche Meldung. Und so geht es tagelang. Die Funktion “Reparieren” lässt sich zwar starten, endet dann auch irgendwann, aber gleich nach dem Neustart kommt die bekannte Meldung wieder. Das passiert hin und wieder, und, nicht immer, auch bei Outlook. Also, Virenscanner über die Festplatte jagen. Neustart. WORD meldet sich wiederum.

Gestern hatte Kritiker die Nase voll. Die üblichen Bloggerkreise konnten nicht weiter hellfen. Also, die ganze MS-Suite deinstallieren. Und ganz neu aufsetzen. Das braucht Zeit und Laune, wobei die Laune eigentlich schon vermiest war. Bei solch Wetter wegen WORD zum Sesselhocker werden, das muss nicht sein. Dann der bekannte Neustart. WORD aufrufen. Siehe da - die Meldung ist auch schon wieder vorhanden. So weiss Kritiker nun nicht, an was das liegen mag. Will etwa MS Kritiker auf diese Art dazu bewegen, endlich mal auf eine neue Version umzusteigen?

Den einen Virenscanner deinstalliert, einen zweiten aufgespielt, das übliche Update-Prozedere, dann den neuen Virenwächter über die Festplatte gejagt, nichts gefunden. Aber nach Abschluss der Jagd sofort wieder die sattsam nervige Meldung auf dem Monitor erhalten. Abschalten, ein Glas Wein zur Beruhigung trinken. Noch einen Versuch wagen. Denkste, gleich nach dem Einloggen das gleiche Problem. Kritiker ging früh schlafen. Irgendwie war es seltsam, dass da ein Programm einfach Probleme entdeckt, wo doch keine sein sollten. Deshalb schlecht geschlafen, der Kopf konnte nicht abschalten und studierte seine Gehirnzellen wund - eine Lösung ward nicht gefunden.

Logo, heute am frühen Nachmittag, PC eingeschaltet, Mails abgerufen, und während Kritiker eine Antwort schrieb, sei gegrüsst “Sonnenschein”, kam der “Sonnenschein” (lies die WORD-Meldung), prompt wieder - es ist zum Heulen. Da Computertechniker meist sehr viel von Hardware verstehen, aber eher wenig von Software, bittet Kritiker nun hier die Leser um Rat: “Wie können die Probleme von WORD aus der Welt geschafft werden, auf dass Kritiker wieder ein normales PC-Leben führen kann?


Jun 05 2010

Alt geworden

Tag: Wort zum Sonntag, society, sounddoe @ 11:35

Aufgefallen heute - Kritiker ist alt geworden. Als er dieses Plakat sah, macht er schnell aus dem fahrenden Auto ein Bild. Und daheim las er, warum er nicht nach St. Gallen fährt - er kennt keine einzige dieser Bands. Nichtmal eine.

Scheinbar ist der Zeit der grossen Bands vorbei - jetzt spielen die kleinen, unbekannten Gruppen auf. Klar, junge Leute kennen diese Namen und sind Fans von der einen oder der anderen Combo. Kritiker kann damit nichts anfangen - trotz der langfristigen Wetterprognose.

Also, daheimbleiben und im Garten einen feinen Weisswein schlürfen - kostet etwa gleich viel wie ein Bier im Plastikbecher an einem Open Air. Reise gespart, Eintritt gespart - und die Bratwurst gibt es daheim erst noch samt Brot und Senf zu einem Tiefpreis.


Jun 02 2010

Stinke sauer

Tag: P R A N G E Rdoe @ 16:08

Irgendwer bastelt unbemerkt an Kritikers PC rum. Wer das ist, weiss Kritiker nicht. Nur gelten Kritikers Passworte nicht mehr, es kommt einfach die Meldung: Falsches Passwort. Over. Ist das nun der GAU?

Also vermutlich nichts mehr in der Matschbogs, bis dieser Bug zu beheben ward….


Mai 25 2010

Typisch amerikanisch

Tag: P R A N G E Rdoe @ 17:42

Da hat Kritiker doch einen Norton Security 2010 bekommen. Gut so, der findet wenigstens alles. Aber: Der Herr Norton will ein Passwort . Das hat Kritiker leider vergessen.

Also möchte er sein Passwort haben, das ist ja zu bestellen. Vierzehn Mal hat Kritiker dieses Passwort angefordert, und immer erhielt er die obenstehende Meldung. Aber ein Passwort kam nie an. Nun halt denn, lasst uns den Viren-Scanner wechseln…


Mai 24 2010

Perverses Inserat

Tag: P R A N G E Rdoe @ 07:38

Gestern in der Sonntagszeitung gesehen und auf den ersten Blick gedacht: Aha, das IPhone sieht nun ein bisschen anders aus. Dieser Eindruck ist durch den optischen Approach entstanden - Schallwellen, in der Mitte das vermeintliche neue IPhone. Und dann gelesen und fast erbrochen.

KENT, das war in Kritikers Jugendzeit der Ersatz für alle jene, die sich die Dunhill-Packungen nicht leisten konnten oder, was häufiger der Fall war, die beim Dunhill- und KENT-Geschmack keinen Genuss finden konnten. KENT galt dazumals als Zigarette für alle, die nicht mit der gewöhnlichen Select rum laufen wollten und in der Beiz stolz die weisse KENT-Schachtel auf den Tisch legten. Das waren eigentlich nur wenige Leute, aber immerhin - sie rauchten KENT und keine blauen Gauloises, ohne Filter und auch keine gelben, mit Filter. Und diese Leute sassen denn auch meist an ihren Tischen, Hierarchiedenken beim Zigaretten rauchen.

Nun kommt KENT mit zwei gross gedruckten Warnungen, die obligatorisch sind, und weist auf die Schädlichkeit des Rauchens hin. Wohlgemerkt: Auch auf der schwarzen Packung aufgedruckt. Passt gut zum Gedanken an Lungenkrebs, so eine schwarze Packung. Und im Inserat steht dann: “More Taste than you expect at 7 mg.” Also mehr Geschmack auf den Lungenkrebs? Und als Titel haben sich die Werber (passend zu den bereits erwähnten Schallwellen) den folgenden Slogan einfallen lassen. “New KENT Surround.”

Kritiker fand das dann wirklich zum Kotzen und beschloss, dass er auf diesen Surround-Geschmack gut und gerne verzichten kann und weiterhin bei seinen Camel ohne Filter bleibt.


Mai 19 2010

Irgendwer…

Tag: Gesammelte Lebensweisheitendoe @ 04:30

…hat mich gelangweilt.

Ich glaube, ich war es selbst.


Mai 03 2010

Unkraut?

Tag: P R A N G E R, Shorties, societydoe @ 17:46

Manche nennen es Unkraut. So wie etwa Nichtsnutz. Oder sinnlos auf dem englischen Rasen wachsend.

Kritiker findet es schön, so zwischen dem Immergrün ab und zu ein Blümchen zu sehen. Das ist so wie in der Politik: Mehr Unkraut als dort gibt es kaum. Aber hin und wieder erblüht ein Blümchen, bevor es mundtot gemacht wird…


Apr 15 2010

Callcenter der BZ

Tag: P R A N G E R, Promotion, societydoe @ 19:13

Als Kritiker an einer Beerdigung weilte am Dienstag, erhielt Kritikerfrau einen Anruf einer Dame, die sich als BZ-Vertreterin ausgab. Für nicht Berner (das ist die Berner Zeitung). Ob die Kritikerfamlie nicht eine Abo abschliessen möchte etc. - typisch Callcenter.

Kritikerfrau meinte dann, dass das der Kritiker zu entscheiden habe. Zudem habe er ein Journalistenabo. Ende Telefongespräch. Heute dann, so schön beim Abendessen, wieder ein Anruf, ein Herr Hofer, er möchte doch Kritiker darauf aufmerksam machen, dass sein Abo (welches denn?) bei der BZ auslaufe und er nun einen neuen Vorschlag habe, zwei Monate gratis, zehn Monate zahlen. Kritiker wollte das nicht und sagte dem Herrn Hofer, dass dieser sicherlich nicht von der BZ sei, sondern - laut den Hintergrundgeräuschen zu urteilen - aus einem Callcenter anrufe. Was der nette Herr Hofer, in extrem perfekten Hochdeutsch sprechend, sofort bestritt. Das ging dann noch eine Weile, die Spiegeleier wurden kalt und endlich hatte Herr Hofer verstanden. dass er da an den falschen Partner geraten war. “Das Gespräch macht keinen Sinn und er beende es.” Ohne Gute Nacht zu sagen.

Und Kritiker durfte daraufhin kalte Spiegeleier mit Speck und lauwarmen Rösti essen - DANKE HERR HOFER.


Mrz 30 2010

Schluckauf…

…kann passieren, wenn man das hier in einem Medienspiegel liest:

Versehentliches Verschlucken von Verschlüssen

Also aufpassen…


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