Okt 31 2009

Rücksichtslos

Tag: P R A N G E Rdoe @ 15:56

Auf Kritikers Privatparkplatz steht ausdrücklich ein Schild, dass Fremde hier nicht parkieren dürfen. Aber lesen ist Glückssache. So scheint auch dieser Volvo-Lenker oder diese Volvo-Lenkerin irgendwann die Schulbank vergessen zu haben und alle Anstandsregeln auch: Als nämlich Kritiker Besuch bekam, fanden die Verwandten keinen Parkplatz - denn da stand doch einfach ein groser Volvo mitten auf dem Parkplatz. Kritiker fand das gar nicht lieb…

Nun, die Verwandten haben dann halt kurz geläutet und sind wieder weiter gefahren. Dem Lenker mit der Nummer BE 107 108 rät Kritiker einfach, er möge seine Umweltverschmutzer-Karosse beim nächsten Besuch irgendwo anders parkieren. Sonst kriegt er eine Kette an seine Räder.

Das würde dem Volvo eher mehr weh tun als Kritiker. Und dann erst das Theater mit der Polizei und der Busse. Vielleicht sollten Analphabeten doch noch lesen lernen…


Okt 26 2009

Wäre es nicht zum Kotzen…

Tag: P R A N G E R, societydoe @ 15:44

…dann müsste man lauthals lachen. Was nicht schaden könnte, wenn dann endlich mal die griesgrämigen Köpfe im Dorf, das sich Stadt nennt, richtig laut lachen würden. Das befreit die Seele…

Da hat doch eine Kommission, die von einem Kommisariatschef geleitet wird, einen neuen Ambulanzwagen (das ist so was wie der Rettungsdienst) angeschafft. Nun passt der grosse Wagen einfach nicht ins Tor der Garage. Bleibt die Frage: Garage erhöhen oder den Ambulanzwagen zu einem Cabriolet umfunktionieren? Kranke könnten so Sonne, Schnee und Regen und auch den Wind geniessen.

Jedenfalls behalten die “Beschaffer” dieses Automobils ihren Job. Und der Steuerzahler denkt sich was - spätestens, wenn er dann mal mit dieser Ambulanz abgeholt wird.


Okt 24 2009

Wer hat diese Wägelchen erfunden?

Tag: P R A N G E Rdoe @ 15:17

Kritiker ist ja froh, dass sich die Menschheit vermehrt. Da kommt Geld für die Rente in die Kassen. Aber deswegen muss ja nicht jeder Schreihals sofort mit dem eigenen Einkaufswägelchen (Modell Kindergrösse) hinter der Mama her latschen und dabei den Kritiker einfach anfahren - nein doch, die blauen Beulen von heute sind dem Kritiker ein Zeichen mehr: Man gehe ja nicht zu spät (Müttergefahr) in den Supermarkt - denn das Geplärr der Blabla-Kinder geht endlos der weiter.

Beschweren kann man sich nicht - die meisten Mamis verstehen Dich nicht oder wollen Dich nicht verstehen. Acht Kassen - und eine ist besetzt. Schon wieder eine Beule: “Mami - ich will noch so was….”. Mami zahlt, der Knirps saugt schon an seinem Zahntöter.

Kritiker ist keineswegs ein Kinderhasser, im Gegenteil. Aber er hasst Mütter, die ihre Kidz nicht im Griff haben.


Okt 21 2009

Das Velo der feinen Dame…

Tag: P R A N G E R, Shorties, societydoe @ 11:48

…stand direkt vor dem Eingang zum Coop und zum Eingang zur Cafeteria. Kritiker wunderte sich - da sind 100 Schritte weiter eigens Veloständer angebracht. Aber feine Ladies strampeln zwar, weil das modern ist und gegen Krampfadern helfen soll, doch einen Veloständer müssen sie nicht haben - dafür gibt es ja Fussgängerzonen.

Kritiker wartete bewusst eine Zigarette lang, wer denn auf das Velo steigen würde. Beim Anzünden der zweiten Zigarette sah er die Lady dann: Schick gekleidet, vermutlich eben vom Coiffeur gekommen, hatte sie ein kleines Säckchen dabei. Das wurde dann auf dem Fahrrad befestigt und ab durch die Mitte, immer auf dem Trottoir. Das ist zwar für Fussgänger gedacht, aber feine Damen dürfen sich das ja schon mal leisten.

Eine schöne Sippschaft, diese Halbreichen.


Okt 20 2009

Berner sind einfach langsam..

Tag: P R A N G E Rdoe @ 17:44

…sagt man. Die Young Boys, derzeit die Stars in der höchsten schweizerischen Fussball-Liga, widerlegen dieses Vorurteil. Die BZ (leider ist der Artikel bereits nicht mehr übers Netz verfügbar) schrieb ab, weil ihre Redaktoren nichts besseres zu tun hatten. Manchmal würde es sich rentieren, Blogger und Bloggerinnen zu lesen, um da am Ball zu bleiben. Nur so als Hinweis für Lokalredaktoren…

Deshalb, liebe Kollegen von der BZ:

Irgendwo seid ihr einfach immer hinter her, aber nie früh genug. Das kommt dem Kritiker fast so vor, als würde er mal wieder den Blick lesen - der schrieb auch immer aus den lokalen Zeitungen (damals gab es noch viele) ab.

Recherchiert doch selbst mal ein bisschen, bringt Eure Hintern aus der guten Weinhalle raus und setzt sie in Bewegung. Das täte Euch gut. Und den Lesern auch…

Aber was will der Leser denn schon als alte Brühe warm aufgekocht? Vergiftete Pilzsuppe a la mode der SVP-Bauern? Oder lieber noch zwei Pfarrer oder Pfrarrerinnen mehr für eine ohnehin schon leere Kirche?


Okt 18 2009

SVP-Netzwerk: So arbeitet der rechte Flügel zusammen…

Tag: P R A N G E Rdoe @ 21:16

Ja doch und noch ein grosses Danke. Erst einmal ein Danke an den Herrn Regie-rungs-Statt-halter (der hält ja die Regie-rung statt…). Er verwies den Kritiker ans Gericht, weil er für solche Dinge nicht zustän-dig sei. Na ja, Kritiker glaubt das einfach mal so.

Und dann kam gleichentags auch schon eine Antwort vom Gericht. Darin wurde auf-merksam ge-macht…,

…dass der Regierungsstatthalter nicht ganz richtig liege - Kritiker möge doch seine Anzeige ans Untersuchungsrichteramt oder direkt an die Polizei richten.

Das nun mag Kritiker nicht sehr gerne, da er findet, die Polizei solle sich - so knapp der Posten im Dorf schon besetzt ist - besser um jene Trottel und Trottelinnen, die sich aus dem Gölfchen einen Superporsche machen, mit 120 durchs Dorf rauschen statt mit unter 50 kmh. Also: Die Antwort des Richters war auch nicht sinnvoll. Obwohl manchmal Richtersprüche sehr voll an Sinn sein können.


Okt 16 2009

Und es bimmelt

Tag: P R A N G E Rdoe @ 01:11

weiter. Der angeschriebene Regierungsstatthalter ist vermutlich in den Ferien, oder sonst mit was beschäftigt. Sonst wäre meine Anzeige wohl innert drei Tagen durchsetzbar gewesen.

Es bimmelt. Ich bin hellwach. Haben wir hier ein Ferienparadies für Kuhgeläut-Süchtige? Ich lasse mir meine Nachtruhe nicht rauben. Und wenn ich die Anzeige bis vor das Oberste Gericht schleppen muss.

Basta - die Landvögte hatten mal wieder Stammtisch….


Okt 13 2009

AKW: Jetzt streiten die Kantone

Tag: P R A N G E Rdoe @ 17:08

In der heutigen BZ (BernerZeitung) gelesen: Die Kanone Aarau, Solothurn und Bern streiten sich über mögliche Steuereinnahmen eines AKW, das noch nicht einmal vom Volk genehmigt wurde und keineswegs eine Rahmenbedingung erhalten hat. Aber es geht um Geld, um sehr viel Geld…

Otto Normalbürger (mal abgesehen von den SVP-Fans) mag es nicht fassen: 33 oder mehr Millionen fliessen in die Kantonskasse, wenn da ein neues AKW gebaut werden darf. Klar - dieses Geld lässt man sich entgehen. Ob das neue AKW nun in Beznau, in Gösgen oder direkt vor Berns Toren in Mühleberg gebaut werden soll.

Fragt sich, ob dann die Subventionen für Solarheizungen abgeschafft werden müssen - denn ohne Atom lebt es sich ja schwerer, wenn man den Betreibern glauben will.

Gar nicht lustig findet Kritiker aber das Vorprellen der Kantone. Und wenn da von 33 Millionen geschrieben wird (Steuern!) so fragt sich Kritiker, was diese Konzerne wohl verdienen. Aber irgendwie müssen die ja auch ihre verseuchten Angestellten entlöhnen…


Okt 11 2009

BAUERN-TERROR setzt auf Kuhglocken

Tag: P R A N G E R, Wort zum Sonntag, societydoe @ 13:22

Vor etwa drei Jahren lagen, auch im Herbst, unsere Nerven blank: Wir konnten nicht mehr bei offenem Fenster schlafen, da die Kuhglocken auf der Weide nebenan noch lauter waren als die unseligen Kirchglocken. Ein Bericht im Langenthaler Tagblatt schaffte Abhilfe – die Glocken wurden abgenommen. Wir konnten das Fenster im Schlafzimmer wieder öffnen und ungestört durchschlafen, bei frischer Luft und ohne Rindvieh-Lärm.

Seit dem 15. September dieses Jahres ist wieder die Hölle los – der Bauernterror hat eingesetzt, die Rinder läuten wieder nachts. Der damals zuständige Bauer hat zwar seinen Viechern die Glocken, tagsüber und auch nachts, abgenommen und lässt das Vieh friedlich grasen (für Ortskundige, das sind die schwarzen Rindli). Ein anderer Bauer aber hat noch nicht eingesehen, dass er hier gegen das Bundesgesetz zur Nachtruhe verstösst – dass er riskiert, zu einer Busse und Schmerzensgeld verurteilt zu werden. Dieser Bauer hat die braunen Rinder, die sich da durch die Nacht bimmeln und uns wach halten. Oder dazu zwingen, die Fenster zu schliessen, damit wir wenigstens ein paar Stunden dösen können. Wen wundert es, wenn wir diesem Bauern die Blauzungen-Krankheit in den Mund wünschen: Was dieser Mann macht, ist reiner Terror, ist Mobbing der schlimmsten Art. Und das gehört bestraft, denn: Die Nachtruhe ist ein Menschenrecht und wurde mehrmals von den Gerichten und sogar vom Bundesgericht bestätigt.

Nur kümmert das unseren örtlichen Polizeichef (in Personalunion mit dem Gemeindepräsidenten) wenig: Vor Jahren war er einmal tagsüber in der Nähe unseres Hauses und beschied uns dann, dass er keinerlei Lärm gehört habe. Zudem würden wir halt auf dem Lande leben. Wir haben ihn dann eingeladen, doch einmal bei offenem Fenster in unserem Gästezimmer zu schlafen – der Einladung kam dieser Mensch (Lehrer ist er auch noch) nicht nach. Vielleicht wollte er lieber in Ruhe schlafen…

Nun haben wir uns bei der IG Stiller gemeldet. Und auf deren Seite gelesen, dass wir keineswegs die einzigen Menschen sind, die unter dem nächtlichen Rinderwahn leiden. Was uns einerseits im Glauben auf Besserung (nötigenfalls durch ein Gerichtsurteil) bestärkt. Was dann aber andererseits zu weiteren Schikanen durch unsere Bauern führen könnte. Nun: Der Bauer, dessen Rindvieh uns die Nächte verdirbt, wird jedenfalls kräftig zur Kasse gebeten werden: Kritikerfrau zittert nur noch, tagsüber, weil sie nachts nicht schlafen kann. Kritiker selbst kann nicht mehr konzentriert arbeiten, weil ihm der Schlaf fehlt. Kritikerfrau wird sich wohl in eine Klinik begeben müssen – das kostet dem Bauern wohl seine Subventionen. Ein Arztzeugnis liegt bereits vor.

Kritiker kann nur sagen: Ein spannender Herbst steht bevor. Und: weg mobben lassen wir uns nicht – schliesslich ist Kritikerfrau Baslerin. Und die Basler haben ebenso harte Köpfe wie diese Bauern hier im Oberaargau.

NACHTRAG: Die Kritikerfamilie war letzte Woche in Basel. Über die Landstrasse entlang des ÖV, über die Autobahn, wieder über Landstrassen. Überall waren Rinder und Kühe auf den Weiden. Und nirgends sahen die Kritiker ein einziges Rindvieh, dass eine Glocke trug. NIRGENDS. Denn selbst neben der Autobahn setzen die Landwirte auf den Elektrodraht, wie er auch auf der Weide in Aarwangen vorhanden ist. Was schliesst die Kritikerfamilie daraus? Reines Mobbing, was hier passiert.


Okt 11 2009

Tag: Gesammelte Lebensweisheitendoe @ 09:22

Es ist besser Du baust eine Brücke anstatt neue Gräben aufzureissen…


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