Mai 25 2009

Orbit enttäuscht

Tag: P R A N G E Rdoe @ 19:06

Da war doch irgendwann in den letzten Wochen die Orbit - die ultimative IKT-Messe der Schweiz. Scheinbar glanzlos, die Zeitungen liessen sich nur knapp oder gar nicht darüber aus. Einzig die InfoWeek brachte einen Kommentar des Verlagleiters. Und sonst? Kein Messebericht mehr?

Kritiker war nicht in Zureich. Wenn keine Zeitung etwas über den Anlass wissen will, hat Kritiker auch nichts zu schreiben. Also bleibt die Frage: “Welche Berechtigung hat eine Orbit heute noch?”

Aber halt mal: Die Orbit (früher IEX-Orbit) hat gelernt. Auch wenn es falsch war, was da gelernt worden ist. Jedenfalls beichtet der Messechef der Infoweek, dass die nächste Orbit nicht mehr Orbit heissen werde, sondern ganz exklusiv *Community 36.net*. Das tönt so lässig wie etwa: “Wir halten an Station 36 nicht an, weil dort ein Unfall passiert ist.”

Der Event soll einfach über 36 Stunden durchgezogen werden, tagsüber für die Besucher, nachts durch für die Aussteller und deren Gäste, ungezwungen, so wie die Nachtbar in der Messe, ob es auch Streaptease gibt, weiss man heute nicht so genau.


Mai 23 2009

Spanien? Lotterie? Wann denn?

Tag: P R A N G E Rdoe @ 17:00

Es sind etwa neun oder zehn Jahre her, dass Kritiker letzmals in Spanien war. Und Lotterie hat er nie gespielt. Er ist kein Spieler. Trotzdem kommen regelmässig (nach der Riesenflut aus Nigeria) nun solche Mails bei ihm an - glücklicherweise versteht der Compi nun auch, was Spam ist). Hier der Originaltext:

Plaza Romano N°19 Planta 5
28011 Madrid, Spain.
(ÜBERSETZTE KOPIE)

VON SITZ DES VIZE PRASIDENTEN
REFERENZNUMMER: ILC 25456009 NM
BEARBEITUNGSNUMMER:8800133/IPD/09

ATTNENTION: NUTZNIESSER
OFFIZIELLE GEWINNBENACHRITIGUNG

Hiermit informieren wir Sie uber das Ergebnis der SUPER SORTEO LOTTERY/INTERNATIONAL PROGRAMME, die am 28-APRIL. 2009 stattgefunden hat. Da die Nummern und Adressen vertauscht wurden, sind die am 19 MAI. 2009 freigegeben worden. Die auf ihrem Namen stehende Ticketnummer 031-1127-841 mit der Seriennummer 3214-09 hat die Glucksnummern 09-22-37-39-41-49 2-7 gezogen, mit der sie folglich die Lotterie in der dritten Kategorie gewonnen haben. Somit wird ihnen die Pauschalsumme von €615.810,00 (SECHS HUNDERT UND FUNFZEHN TAUSEND, ACHTHUNDERT UND ZEHN EURO) in bar gut geschrieben fur die dantei mit der Referenznummer ILC 25456009 NM und Bearbeitungsnummer: 8800133/IPD/09. Dies stammt aus dem gesemten Geld preis von €7.640.610,00 (SIEBEN MILLIONEN SECHSHUNDERTVIERZIG TAUSEND SECHSHUNDERTZEHN EURO) die international unter den Gewinnem dieser Kategorie verteilt warden. HERZLICHEN GLUCKWUNSCH!!!!

Ihr Kapital befindet sich im Augenblick in Verwahrung bei der Versicherungsgesellschaft und ist auf ihrem namen versichert. Da einige Nummern und Namen vertauscht wurden, bitten wir sie diesen Preis nicht der Offentlichkeit mitzuteilen bis Ihr Anspruch bearbeitet und das Geld auf Ihr Konto uberwiesen worden ist, da es unserem Scherheitsprotokoll entspricht, um eine zweifache Forderung zu vermeiden,oder auch dass Teilnehmer dieses Programm unberechtigt ausnutzen, so wie es in der Vergangenheit schon vorgekommen ist. Alle Teilnehmer sind von einem Rechnerwahlsystem aus 19.000 Namen aus Asien, Australien, Neuseeland, Europa, Amerika, Afrika und Nordamerika gezogen, die an unserem internationalen Promotionsprogramme teilnehmen. Wir hoffen, dass sie mit einem Teil ihres Preises an unserer internationalen Lotterie 2009 am Ende des Jahres mit dem hohen Einsatz von € 1.4 Billionen teilnehmen.

Um Ihren lottoanspruch zu beantragen, nehmen sie mit Ihrem Antragsvertreter JOSE R.WILLIAMS, Auslandskoordinationsmanager von CENTROL FINANCE HOUSE S.A. ESPAÑA mit Tel:0034 680 804 639, Fax: 00 34-940-467-002,EMAIL:infocentrolsa@aim.com : Kontakt auf zur Verarbeitung und Uberweisung Ihrer Geldpramie auf die von Ihnem angewiesene Bestimmung. Vergessen Sie nicht,dass alle Geldpreise vor dem 15 JUNI. 2009 beantrgt werden mussen. Nach diesem Tag wird das Kapital dem MINISTERIO DE ECONOMIA Y HACIENDA als nicht beantragt zuruckgesendet. Hiermit wird Ihnen ausserdem mitgeteilt, dass 5% ihres Lottogewinns der CENTROL FINANCE HOUSE S.A. ESPAÑA zukommt, da sie Ihren Namen fur dieses ziehung eingetragen hat und Ihr Antragsvertreter ist. Die 5% warden uberwiesen, nachdem Sie den Gewinn in Ihrem Land erhalten haben, denn das Geld ist auf Ihren Namen versichert. Der Empfanger ist fur die Uberweisungsgebuhr des Gewinns in seinem/ihrem Land zustandig.
ANMERKUNG: Nicht notwendiges zu vermeiden verzögert und Komplikationen, erinnern bitte sich Ihren Hinweis und Bearbeitungsnummern zu veranschlagen, die oben in jedem Ihrer Korrespondenz mit Ihrem Regulierer versehen werden. Sie sollen die Details unten zur Verfügung stellen, um der Geschwindigkeit Auswertung und der Verarbeitung Ihrer winnings zu ermöglichen. wir Rat, dem Sie ausschließlich ihre Verfahren befolgen, um jede Disqualifikationen und folgende Annullierung zu vermeiden. 1.volle Namen: 2. Ihre volle Ausgangs-/Büroadresse: 3. Direkte telephone/fax Zahlen: 4. Alter: 5: Besetzung die oben genannten Detailinformationen ist absolut notwendig, um in Ihren Ansprüchen einzuordnen. Glückwünsche noch einmal von allem Stab von (ONLINEMICRO-SOFT SUPERSORTEO-LOTTERY INTERNATIONALE PROGRAMME) herzlichst Ihrem, Mrs Romas F Anna. Merken Sie bitte gewinnende alle muß innerhalb 3 Wochen nach diese Nachricht behauptet werden. Glückwünsche noch einmal N.B. Any Bruch der Vertraulichkeit von seiten der Sieger resultiert zur Disqualifikation. Bitte antworten Sie nicht auf diese E-mail Adresse. Treten Sie mit Ihrem Regulierer @ infocentrolsa@aim.com in Verbindung

Scheinbar gibt es noch immer Leute, die auf diese Tricks herein fallen. Und scheinbar ist unsere Aufsichtsbehörde, die BAKOM, da noch unschlüssig, wie denn wohl solche Betrüger gesperrt oder gar verzeigt werden können. Was soll’s - Kritiker lässt solche Mails im SPAM-Ordner. Und löscht sie dann sofort. Aber irgenwie scheint es Kritiker, dass da die Behörden, sei es nun in Spanien oder in der Schweiz, beide Augen zugedrückt haben, wenn es um solche Betrügereien geht. Warum wohl???


Mai 20 2009

50.1% vs. 49.9% - Schweizer wollen in die USA

Tag: P R A N G E Rdoe @ 15:54

Kritiker ist verwundert: Am letzten Wochenende stimmten die Schweizer Bürger über den biometrischen Pass ab. Der hat nicht nur ein biometrisches Foto intus, sondern auch noch einen Chip mit allen persönlich relevanten Daten, die auf einer “nicht zugänglichen Datenbank” gespeichert werden. Und irgendwo verstecken sich dann auch noch die Fingerabdrücke. Kritiker erinnert sich an Orwell, an den totalen Überwachungstaat, an die Ausspähung der Privatsphäre. Und hat folgedessen gleich mal alle Kreditkarten seiner Familie gekündigt. Denn auch das sind irgendwelche Spuren, die Zusammenhang mit einem Hotelaufenthalt, wo der Pass gezeigt werden muss, gespeichert werden können…

Gerade mal 0.2% der Stimmbürger haben gesiegt. In den USA und anderen Staaten würde man da sofort eine Nachzählung der Stimmen verlangen. Hierzulande macht man das nicht. Und Kritiker stellt sich den gläsernen Schweizer vor, beschützt von einer Datenbank. Wie sagte nach der Abstimmung eine bekannte Politikerin doch so schön: “Die verfassungstreuen, unbescholtenen und stets ethischen Bürger bekommen nun den gechipten Pass.” Freude herrscht!

Die USA werden sich freuen: Jetzt können die Schweizer mit dem neuen Pass wieder ohne Visum einreisen. Das gibt Geld für die Wirtschaft. Für Kritiker ist das alles nur eine typische, amerikanische Lüge - hier geht es um Datensammlungen. Denn bisher hat kein Politiker und auch keine Politikerin gesagt, dass die Daten auf dem CHip nicht auch in anderen Ländern, die bereist werden, sofort gesammelt werden. Denn das geht mittels Chip viel einfacher als mit der Kontrolle der Personalien am Flughafen.

Wie wäre es, wenn wir ganz auf den Pass verzichten würden? So ein implantierter Chip wie bei Hunden und Katzen, irgendwo am Rücken oder im Gehirn, würde doch auch genügen.

Das ganze Spielchen, das mit dem Bürger getrieben wird, scheint so undurchsichtig wie das Bild, das Kritiker bewusst verwackelt fotografiert hat. Aber da wird noch viel mehr auf uns alle zu kommen - gut, muss Kritiker das dann irgendwann nicht auch noch erleben.


Mai 10 2009

Die “Notre Dame” der Evangeliker steht in Aarwangen

Tag: P R A N G E R, Shorties, societydoe @ 09:27

Jetzt hat es Kritiker aus dem Bett geworfen. Punkt 09.45 setzte das ganze Geläut der Dorfkirche ein. Mit voller Wucht, so dass sogar die Scheiben zitterten wie bei einem Tiefflug unserer Militärjets. Das macht wenig Freude. Denn ich träumte gerade, ich wäre in eine Schokoladenfabrik eingeladen und wurde dort vergessen, also futterte ich mich über ein Wochenende zu - mit Pralinen, mit Kirschschokolade, mit Nuss-Schokolade, mit Nougat-Schokolade. Und und und - die Schweiz macht nämlich die besten Schokoladen der Welt, da musste Kritiker, auch wenn es nur ein Traum war, einfach zuschlagen.

Nach dieser absolut sinnlosen Mobilmachung der Bevölkerung (welcher Werktätige dreht sich am Sonntagmorgen um 09.45 nicht gerne noch einmal um im Bett?) durch die Kirche, die das christlich nennt, habe ich dann zwei starke Espressi gebraucht, um zu merken, dass ich noch höre. Und mir gedacht:

“Alle Kirchengemeinderatsmitglieder an einem Sonntag in den Glockenturm einsperren. Ohne Schokolade. Und die Pfarrerin samt Pfarrer auch gleich noch dazu. Die beiden können dann ja tröstende Worte finden.”

Das wird aber nicht klappen - das Pfarrgespann weiss sicherlich um die Gefahr der Ohrenschädigung. Und der Kirchgemeinderat besteht sws nur aus Marionetten - Kritiker hat da noch nie jemanden gesehen, der sich als solcher ausgewiesen hat…


Mai 08 2009

In Sachen Behörden und Arbeitsmoral

Tag: P R A N G E R, Schmuckstücke, societydoe @ 14:48

Da wollte doch Kritiker am 24.4.09 einen Auszug aus seinem und jenem der Kritikerfrau AHV-Register, um zu sehen, ob alle Arbeitgeber, die ihm da diese Alter- und Hinterbliebenen-Versicherung, die ihm/ihr vom Lohn abgezogen worden sind, auch wirklich eingezahlt haben. Also mit eingeschriebenen Brief nach Bern versandt.

Heute ist Kritikerfrau der Kragen geplatzt und sie hat mit der zuständigen Dame bei der AHV gesprochen. Die Antwort war nach viel Musik sehr einfach: “Wir haben zu wenig Personal, die Anfrage ist pendent, aber es wird noch etwa vier Wochen dauern.” Danke schön, Herr Couchepin!!!

Dann erhielt Kritiker gestern die Steuerrechnung für das Jahr 2007. Schon nett, so zwei Jahre zu spät. Und da ist da noch eine Busse drauf, weil Kritiker seine Steuererklärung zu spät eingereicht habe. Obwohl er vorher die Erlaubnis eingeholt hat, das Abgabedatum vom Mai in den September zu verschieben - was sofort bearbeitet und bewilligt worden ist. Warum dann also eine Busse?

Aber auch auf dem Steueramt hat es zu wenig Leute. Freude herrscht. Das will heissen, dass Kritikers Steuererklärung für 2008 erst etwa (einfach mal geschätzt) im Jahre 2010 definitiv wird. Freude herrscht: Danke schön, Herr Couchepin. (Für alle Nichtwisser: Das ist der alte Bundesrat, der uns die Renten kürzen will!!!)

Ja nu de halt so: Am Freitag gegen 16 Uhr ist eh keiner dieser Beamten mehr erreichbar. Per Telefon sws nicht. Per Email: Kann man vergessen - die haben den Rechner schon am Mittag abgeschaltet. Und den Herrn Couchepin kann man auch vergessen - der ist sich nur selbst im Weg.


Mai 07 2009

Aus dem TV gefischt

Tag: Gesammelte Lebensweisheitendoe @ 17:46

Die Überlebenden sind immer die Verlierer…


Mai 06 2009

Recherchieren, lesen, schreiben, telefonieren…

Tag: Promotion, Shortiesdoe @ 06:40

…gehört alles Kritikers Alltag. Auch das Nachdenken, was denn nun aus diesen Tätigkeiten resultieren könnte. Und schliesslich: Wie werden diese neuen Ideen dann gebündelt unter die Leute gebracht.

Ist manchmal schon schwierig, so als freischaffender Schreiberling durch die Pampa zu wandeln…


Mai 05 2009

Hausfrau und Hausmann

Tag: Promotion, societydoe @ 17:47

Kritikerfrau schreibt dem Kritiker einen Einkaufszettel. Darauf steht, neben anderen Dingen, Waschmittel. Kritiker erinnert sich vage - irgendeine Marke hat er schon mal eingekauft. Und dann stand er im Discounter vor den Regalen (fast ähnlich prall gefüllt wie jene mit der Katzen- und Hundenahrung) und fragte sich: “Welches will sie denn nun?”

Es gibt mehr Waschmittel als Wurstsorten. Viel mehr Waschmittel als Käsesorten. Und noch viel, viel mehr Waschmittel als Vitaminsäfte. Kritiker als Hausmann staunt: “Wer blickt da noch durch.” Also Handy zücken, daheim anrufen, Hausmann fragt Hausfrau: “Was willst Du nun genau?”

Kritikerfrau nimmt es gelassen. “Jenes, das Du auch das letzte Mal mitgebracht hast. Flüssig bitte, sonst gibt es so weisse Flecken auf deinen schwarzen Hemden.” Kritiker steht vor den Regalen. Was hat er denn beim letzten Mal gekauft? Wieder Anruf. “Sag mir mal den Namen.” Antwort: “Weiss ich nicht mehr, die Flasche ist entsorgt.”

Und dann ein Anruf auf Kritikers Handy: “Jenes, wo nebenbei auch die Nachfüllpackungen stehen, dann müssen wir weniger entsorgen.” Gut so, Kritiker keucht und kniet sich durch das Gestell, sucht, flucht, sucht und findet dann irgendwas, neben dem auch eine Nachfüllpackung steht.

Und sehet: Es war die richtige Marke. Aber als älterer Hausmann weiss man(n) das eben nicht so genau. Da ist es sogar bei den Schokoladentafeln einfacher - da stehen zwar auch etwa 200 unterschiedliche Leckerbissen im Regal - aber die kann Kritiker voneinander unterscheiden. Bei den Waschmitteln geht es eben nicht so einfach…


Mai 04 2009

Auf Wolke sieben

Tag: Promotion, S A L E, Schmuckstücke, societydoe @ 12:27

Heute sind es auf den Tag genau sieben Jahre her, dass Kritikers bester Freund, der Maler, Dichter und Sänger Eugen Bänziger, verstorben ist. Also nicht gerade ein Freudentag. Stille ist angesagt. Aus den Boxen tönen die Doors. Im Kopf schwebt das Bild des Ateliers in der Sidi. Und viele gute Erinnerungen an Eugen, den Maestro.

Leider ist sein Schaffen zu wenig in Erinnerung geblieben. Bei Kritiker hängen die Wände voll. Aquarelle. Radierungen. Ölbilder aus seiner frühen Schaffensperiode. Eigentlich schon fast ein kleines Eugen-Museum.

Wie aus dem Verwandtenkreis zu erfahren war, gibt es noch einige Radierungen, die käuflich zu erwerben sind. Dazu wendet sich der Interessierte am besten an die Tochter des Malers, deren Email-Adresse auch auf der Website angegeben ist.

Und Kritiker bleibt nichts anderes übrig, als Eugen auf Wolke sieben zu grüssen und manchmal nachts durchs Haus zu pilgern, um die Feinheiten, die oftmals in seinen Bildern versteckt sind, zu geniessen.


Mai 03 2009

Wasser ist billiger als Abwasser

Tag: P R A N G E R, Wort zum Sonntag, societydoe @ 15:17

Kritiker traute seinen Augen nicht, als er die Rechnung der Wohnortsgemeinde für Strom und Wasser, Kehricht und so weiter erhielt. Denn irgendwie fühlte sich Kritiker nach der Lektüre der Rechnung sehr kalt geduscht und dann ordentlich ausgebeutet.

So verlangt die Gemeinde für den Wasserverbrauch (plus Grundtaxe, für was ist die eigentlich?) 43.80 CHF, für die Abwasserentsorgung (gleiche Menge wie beim Verbrauch!) aber schon 60.30 CHF. Folgt: Frisches Wasser ist günstiger als die Entsorgung. Irgendwie fühlte sich Kritiker im falschen Film. Oder am falschen Ort.

Dann gibt es da noch Preise für die Netznutzung (nein, nicht das Internet), die Gemeinde meint, man müsse bezahlen, nur weil man einen Stromanschluss habe. Da ist der Grundpreis schon mal bei 42 CHF angelangt. Und dann stehen da noch 13.50 CHF an für die *SDL swissgrid* - was ist das? Kritiker kennt Swissgrid nicht, hat mit denen auch keinen Vertrag. Und schliesslich ist dann noch eine *gesetzliche Förderungsabgabe* aufgeführt, das sind zwar *nur* 10.95 CHF, die da gesetzgetreu abgeliefert werden dürfen. Aber was das bedeutet, weiss Kritiker immer noch nicht.

So Kritiker dann, wie schon im letzten Jahr betr. Kehricht, anfragen sollte, wird er von der zuständigen Chefin der Finanzverwaltung wieder das Gemeindereglement erhalten. Und das versteht bestenfalls ein kluger Jurist, den sich Kritiker nicht leisten kann, oder dann ein Schriftgelehrter aus dem Gemeinderat.

Daraus folgt: Entweder Kritiker fügt sich. Oder er sollte sein Hüttli verkaufen und sonst wo eine Bleibe finden. Denn Gemeinden, wo Abwasser teurer ist als frisches, reines Wasser, gibt es wohl nur wenige…

NACHTRAG! Inzwischen fand Kritiker heraus, was Swissgrid heissen soll - das ist eine Organisation, die für ein sicheres Netz und garantierte Stromzufuhr steht. Wundert sich Kritiker nur ob der vielen Stromausfälle in seinem Hüttli…


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