Apr 25 2009

Eis vom Himmel - völlig gratis

Tag: Schmuckstückedoe @ 11:13

Da waren wir platt: Kritikerfrau meinte vorher noch, es würde wohl regnen, Kritiker soll doch das Auto auf dem Parkplatz stehen lassen, dann würden die blöden Pollen gleich abgewaschen. Die Idee war gut, aber Kritiker war zu bequem, das Auto nochmals aus der Einstellhalle auf den Parkplatz umzustellen. Und siehe: Manchmal lohnt sich solche Bequemlichkeit: Statt Regen kam Hagel.

Vorab allerdings kamen gleich zwei Gewitter, das eine aus dem Napfgebiet, das andere aus Richtung Olten. Und die beiden mochten sich aus irgendwelchen Gründen nicht so richtig - sie prallten aufeinander und warfen mit Blitzen und Donnergrollen um sich. Dann muss wohl eines der beiden aufgegeben haben und flüchtete mit vielen eisigen Tränen davon - es hagelte.

Und das war dann kein Zuckerschlecken mehr. Kritikerfrau gab sich noch Mühe, die frisch angesäten Kräuter mit Deckeln zu schützen - doch die Hagelkörner schmerzten auf dem Kopf, also Aktion “Rette sich wer kann” und ab unters Vordach. Nach fünf Minuten war dann der Spuk vorbei, in der Ferne spielte Manitou noch ein bisschen Himmelkegeln, es tröpfelte noch eine Weile, und später kam dann die Abendsonne. Das war das richtige schöne Gewitter in diesem Jahr, relativ früh. Aber der Klimawandel findet ja nur in den Medien statt…


Apr 24 2009

COOP: In Sachen Spargeln

Tag: P R A N G E Rdoe @ 11:57

Da hatte die Kritikerfamilie doch unheimlich Lust auf Spargel. So richtig frisch. Mit einer speziellen Sauce von Kritikerfrau. Nein, nicht mit einer Pampe aus dem Beutel, sondern eben speziell und von Hand gemacht, mit vielen, vielen Kräutern aus dem Garten. Also, zuerst in den Denner - der hatte aber nur Spargeln aus Peru. Dann ins Dorf, das sich Stadt nennt, dort auch nachgeschaut: Die gleiche Verpackung, die gleichen Spargeln, angereist aus Peru. So steht es auf der Verpackung. Und als die Kritiker dann noch im Nachbardorf beim Coop waren, das gleiche Ergebnis - Spargeln aus Peru.

Da wundert sich Kritiker denn, wenn er in der gleichen COOP-Zeitung lesen darf, dass Coop umweltbewusst seine Spargeln nicht einfliegen lässt (siehe Ausriss nebenan). Kommen denn die Spargeln aus Peru mit der Eisenbahn? Oder mit dem Schiff? Vielleicht sind sie deshalb schon derart trocken…

Und einmal mehr fragt sich Kritiker, ob bei Coop die eine Hand nicht weiss, was die andere schreibt…


Apr 15 2009

Links liegen lassen

Tag: P R A N G E Rdoe @ 13:59

Für ein Mal war Kritiker ein eifriger TV-Gucker. Weil er schliesslich die Gebühren, die da eine so genannte BIILAG (heisst das Billig AG?) verlangt, auch absitzen muss. Also TV.

Den Herrn Colombo hatte die Kritikerfamilie schon mehrmals gesehen. Die schwachsinnigen “Sex?-Werbungen braucht Kritiker nicht mehr. Und was war dann da noch?

Pennen. Aber das war gut so, denn am Morgen wiederholten die öffentlich-rechtlichen Sender das Programm des Abends. Na ja, die BILLAG kann Kritiker mal…


Apr 13 2009

Kartoffeln aus Israel?

Tag: P R A N G E Rdoe @ 12:14

Da war doch Herr Kritiker zum Ostereinkauf, Muss nicht sein. Ist aber manchmal nötig. Es braucht ja Grünzeugs und so.

Seltsam nur: Der Denner und der COOP hatten sogar Kartoffeln, verpackt, Schöne Kartoffeln, nur: Warum kommen die aus Israel? Haben unsere Bauern nicht genügend eigene? Und wie ist es mit dem Spargel aus Peru? Den Erdbeeren (Flugbeeren) aus Mexiko? Pfui Deibel…

Jedenfalls: Der Denner war günstiger. Und die Härdöpfel haben wir dann bei einem Bauer gekauft - nicht bei den Israelis…


Apr 11 2009

Liebe POST - jetzt reicht es!

Tag: P R A N G E R, societydoe @ 11:16

Nachdem die Post ihre Postämter auf dem Lande (und auch in den Städten) radikal reduziert und dafür Millionen in so genannte “Verteilzentren” investiert, hat Kritiker nun heute zum dritten Male folgende Mitteilung auf einer ihm zugestellten Sendung erhalten:

Und da denkt sich Kritiker: Poststellen schliessen, Personalkosten einsparen - das zahlt dann der Staat, respektive der Steuerzahler. Aber einen anständigen Service bieten, das liegt bei der Post nicht drin. Dafür gibt es eben die Kleber (siehe Bild). Und für verschwundene Pakete ist niemand zuständig. Da müssen Sie dort anfragen, wo das Paket landen sollte.”

Kritiker hat die Schnauze voll: Jetzt reicht es. Liebe Post und sehr geehrter Herr Post-Chefe: Wie ist das eigentlich mit dem “public service”?


Apr 10 2009

Ostern - und die Benzinpreise klettern wieder

Tag: P R A N G E Rdoe @ 13:15

Jedes Jahr das gleiche Spiel: Kaum kündigt sich Ostern an, sausen die Spritpreise wieder in taumelnde Höhen. Nicht, weil etwa die eingelagrtenMengeen bei den Tankstellen knapp geworden wären. Auch nicht, weil eine Ölkrise ins HAus steht. Nein doch: An Ostern herrscht viel zu viel Ausflugsvrkehr und da schlagen die Tankstellen halt schonmal zu. Auch in der Schweiz.

So hat der Preis für Bleifrei in den letzten Tagen satte sieben Rappen zugelegt - wohlgemerkt, hier im Vorderen Emmental. In den Grenzregionen, etwa in Basel, ist der Aufschlag noch deutlicher. Da bleibt doch Kritiker gleich auf Balkonien und geniesst das Wetter…


Apr 09 2009

Coop und die Lupen

Tag: P R A N G E R, Promotion, societydoe @ 13:50

Der neuste Hit bei Coop: Die Einkaufswagen wurden mit Lupen bestückt. Damit künftig jeder lesen kann, was er sich da leistet. UNd aus was das zu erwerbende Gut besteht, wieviele E000 etc.-Chemikalien im Lebenmittel stecken und welche. Was dann aber eben diese E000-Nummern bedeuten, wird weiterhin nicht deklariert, dass darf man dann daheim recherchieren.

Eigentlich eine sinnvolle Sache, wäre da nicht ein Manko dabei, dass Kritiker seit Jahren sauer macht, wenn er in den Coop geht: Der Discounter verzichtet bewusst auf irgendwelche Preisangaben auf seinen Produkten. Und damit scheint auch die Lupe sinnlos - denn Preise lassen sich nicht nachverfolgen. Man vertraut einfach dem Strichcode, den niemand versteht, nur die Coop-Kassen können diesen nachvollziehen. Und eine Garantie, dass dieser Strichcode richtig ist, hat auch kein Kunde.

Deshalb hat sich Kritiker angewöhnt, jeweils beim Coop-Einkauf einen Block mitzuführen, auf dem alle Produkte, die in Kritikers Wägelchen landen, sauber notiert und mit Preisen (die am Regal stehen, nicht auf dem Produkt) versehen werden

Schon klar, dass dies nun als Dilettantismus gewertet werden kann. Aber wie sagte Kritikers Vater immer? “Vertrauen ist gut. Kontrolle ist besser.” Und so konnte Kritiker in den letzten Jahren schon viele Fränkli sparen, weil nämlich der Kassenpreis nicht mit dem Preis auf dem Regal übereinstimmte.


Apr 09 2009

Die Arroganz des Signore Berlusconi

Tag: P R A N G E R, societydoe @ 07:50

Zugegeben - der Medienzar Italiens, der auch gleich noch Ministerpräsident ist und zu den reichsten Männer des Landes, gleich hinter dem Papst, zählt, war Kritiker noch nie sympatisch. Der Signore spricht derart schleimig und lügt derart frech, dass sich Kritiker wundert, dass den Mann überhaupt jemand wählt. Nun ist Berlusconi aber innert weniger Tage gleich zweimal gewaltig in den Fettnapf getreten.

Sein arrogantes Auftreten während des Gipfels in Kehl und Strassburg, als er da seelenruhig scheinbar mit der Türlei telefonieren musste, während der türkische Vertreter bereits im Festzelt weilte, wird wohl nicht in die Geschichte eingehen - sonst müsste dem Herrn Berlusconi schliesslich ein Sonderband gewidmet werden. Schade um das Papier…

So richtig sarkastisch und arrogant war aber Berlusconis Bemerkung zu den Erdbebenopfer in den Azuren. Da sagte der Zyniker doch: “Die betroffenen Leute sollen doch ihren Aufenthalt in den Notzelten als Camping-Weekend auffassen.”

Kritiker lädt den Herrn Berlusconi gerne zum Campen in der Kiesgrube in der Nähe ein. Ein Notzelt stellt er dem Signore auch zur Verfügung und Kritikerfrau wird ihm täglich einen Teller warme Suppe und ein paar Spaghetti bringen. Damit es dem Signore auch an nichts fehlt, kriegt er eine Wolldecke für die Nacht. Das wäre doch eine Selbsterfahrung der neuen Art. Und statt Erdbebenangst wird der Signore dann spüren, wie da täglich dutzende Lastwagen andonnern, Kies abholen oder andere Steine bringen, so richtig schön laut. So dann ein Lastwagen das ministeriale Zelt übersehen sollte und seine Steine drauf kippt, wäre das nicht weiter schlimm - das gehört ja zu einem echten Campingweekend!


Apr 08 2009

In Sachen Bienen

Tag: Schmuckstücke, Shorties, societydoe @ 10:30

Bei Mono sieht man, welch fatale Wirkungen der Klimawandel mit sich bringt (aber das sagen ja nur die Medien, das mit dem Klimawandel). Jedenfalls paaren sich unsere Bienen noch nicht, ganz im Gegenteil - sie suchen nach Nektar, die Arbeiter unter ihnen, und bringen diesen dann ganz brav zur Königin.

Das ist halt der Unterschied zwischen Land und Stadt: In der Stadt geht man aus und vergnügt sich (das machen auch die Bienen) - auf dem Lande wird noch geackert. Vermutlich hat deshalb die SVP im Dorf so viele Anhänger…


Apr 04 2009

Schreck lass nach: Die Wespen kommen

Tag: P R A N G E Rdoe @ 14:16

Kritiker gesteht: Er ist allergisch auf Wespen. Kaum brummt ihm so ein Nervtöter um Kritikers Kopf, ergreift Kritiker sofort die Flucht. So weit weg wie nur denkbar. Das führte vor Jahren sogar dazu, dass Kritiker im Herbst an einen See im Tessin ausgereist ist, weil im Dachstock ein grosses Wespennest en tdeckt worden war. Nun begab es sich in diesen Tagen, dass Kritikerfrau dieses kleine, filigrane Wespennest fand. Eigentlich ein Kunstwerk. Aber Kritiker wollte zuerst sicher sein, dass da wirklich keine Wespe drin war und schüttelte es ein paar Mal. Entwarnung.

Aber dieser Fund erinnerte Kritiker, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis diese Plagegeister wieder herum schwirren. Und damit steigt die Furcht still und heimlich hoch, gestochen zu werden. Die Wahrscheinlichkeit ist zwar eine kleine, aber auf dem Lande doch deutlich höher als in den Städten. Deshalb jetzt schon alle denkbaren Mittel übrprüfen, Tabletten für den Notfall, Sprays gegen Angriffe, Kappe und Handschuhe für den Wald, wenn die Sommersteinpilz-Zeit kommt. Sicher ist sicher…