Mrz 24 2009

Du bist älter geworden - 90 Jahre Jean Meier!

Tag: Schmuckstücke, societydoe @ 17:38

90 Jahre wurde der Vater von Esther, Kritikers verstorbenen Frau, gestern. Das wurde dann auch richtig gefeiert. Kritiker hatte zwar seine Kamera dabei, aber nachdem er sah, dass die Geschwister von Esther inzwischen mit High-Tech-Geräten herum laufen (”ich drücke einfach mal ab, ich weiss aber nicht, ob es klappt”), liess er die Fotos - die drei Schwager und die Schwägerin sind schliesslich jünger und sollen knipsen, was die Speicherkarte aushält.

Eigentlich wollten wir Dir alle gratulieren - aber der Massenandrang an Deinem Geburtstag hat persönliche Gespräche nahezu verhindert. Das war vielleicht sehr gut so.

Wir möchten Dir auf diesem Wege einfach für die sehr liebe, freundliche Begegnung danken. Es war nicht selbstverständlich, dass Du uns eingeladen hast. Aber es war wunderbar, einmal seit langer Zeit wieder die Verwandten von Esther (folglich indirekt auch von mir), mit denen ich nie mehr Kontakt hatte seit 1993, zu sehen, mit ihnen zu sprechen. Danke. Und bis zu Deinem 95. Geburtstag!

Und in Sachen Moos: Wie zu sehen ist, auch ich setze langsam an…


Mrz 22 2009

Steinbrück: Die Indianer schlagen zurück

Tag: P R A N G E R, societydoe @ 11:51

Unser netter, unberechenbarer Bundesrat Merz will den Peer Custer II. Steinbrück nicht an einem Meeting treffen. Das schereibt heute die Sonntagszeitung. Und Kritiker, eigentlich ein Merz-Gegner, findet das sehr gut: Was sollen sich ein Indianerhäuptling mit einem Indianerschlächter wohl zu sagen haben?

Da Steinbrück (von Ihrer Gnaden Merkel) keinerlei Entschuldigungen durch die Friedenspfeife blies, wird wohl das Gipfelgespräch (noch) nicht stattfinden. Und dem Steinbrück sei ins Lehrbuch geschrieben: “Legst Du Dich mit Indianern an, bist Du selbst ein armer Mann.” Das ist keine Basler Schnitzelbank, das ist die Wahrheit. Und so Steinbrück demnächst mal wieder in die Schweiz kommen will, um im Frühling Ski zu fahren, was sws einer Umweltverschmutzung gleich kommt (nicht nur wegen Steinbrück, sondern wegen der Vergewaltigung der Natur), wird er sicherlich höflichst empfangen. Die Indianer haben schon ihre Tipis aufgerichtet…


Mrz 20 2009

Tränenlachen

Tag: P R A N G E Rdoe @ 18:36

Kritiker hat mehrmals versucht, dieses Buch bis zum Ende zu lesen - es hat einfach nie geklappt. Das lag weniger an der Sprache der Autorin, eher am abgedroschenen Thema. Und deshalb folgt hier ganz einfach die Besprechung des Verlages.

Die Geschichte einer Österreicherin und eines Albaners … Österreichs und Albaniens.
Ein Anruf aus der Ferne weckt ihre Erinnerungen: an den Albaner Galip und wie sie ihn, kurz nach seiner Flucht nach Österreich, 1991 kennen lernte. Wie sich in Momente der Vertrautheit immer wieder ein Gefühl der Fremde einschlich, bis der Albaner aus dem Leben der jungen Österreicherin verschwand. In Briefen will sie ihm ihre gemeinsame Zeit noch einmal vor Augen führen. Es zeichnet sich ab, wie die politische Geschichte eines Landes die Geschicke des einzelnen prägen kann. Galip war durch die Liebe zu ihr mit dem fremden Land verbunden, eine Heimat ist es ihm nie geworden. Und auch Albanien konnte ihm kein wirkliches Zuhause mehr sein. 2007 bricht die Österreicherin erneut nach Albanien auf, das sie und Galip früher gemeinsam bereisten. Seine Familie nimmt sie auf, als sei keine Zeit vergangen. Doch das Land hat sich verändert. Und ein vom Dach gefallener Toter ist zu identifizieren.

Andrea Grill skizziert mit feinen Linien die Beziehung zweier Menschen, in der sich zwei Kulturen begegnen. Es ergibt sich ein bezauberndes Gespinst aus Liebe und Freundschaft, enttäuschten Hoffnungen und der Verwunderung über das Unbekannte. Ein Roman über Grenzen aller Art und ihre Willkür.

Otto Müller Verlag, Salzburg


Mrz 20 2009

Herr Groll auf Reisen

Tag: booksdoe @ 17:44

Was da der Autor Erwin Riess seinem Helden, dem Herrn Groll, alles zumutet, sprengt die Grenzen der Schwerkraft und des geschichtlichen Verständnisses, Denn „Groll auf Reisen“ führt uns vom Hudson über das Guggenheim Museum ins Greenwich Village, vom Londoner Westend über Irland an den Vierwaldstättersee, zu den Hunden von Piräus und dann ab nach Zypern, von Port Said nach Bad Doberan, von Krems an der Donau bis nach Graz. Kurze Storys…

Kritiker nimmt das Buch gerne mit, wenn er mit dem Zug unterwegs ist. Dann kann er einfach mal nachdenken, laut lachen (in der ersten Klasse ist das zwar verpönt!), oder einfach nur hämisch grinsen – Riess bringt es auf den Punkt und Kritiker kennt so manchen Zipfel dieser Welt, den auch der Autor beschreibt. Allerdings sieht Riess das meist anders, seltsamer, komischer, ernster, verdrehter.

Aber das ist ja der Zauber dieser Kurzgeschichten. Unbedingt empfehlenswert.

Otto Müller Verlag, Salzburg


Mrz 20 2009

Der Herrscher der Seelen

Tag: booksdoe @ 16:28

Da unsere gesammelten Fernsehanstalten gerne auf Filme setzen, die uns das Leben im Mittelalter näher bringen möchten, aber meistens mehr Kitsch als Klassik ins Wohnzimmer bringen, sei für einmal auf ein Buch hingewiesen, das Kritiker einen neuen Blick in jene seltsame Zeit ermöglichte. Robert Hasz schrieb einen grossartigen Roman, der leider von der Literaturkritik zu wenig beachtet worden.

In „Der Herrscher der Seelen“ bricht ein Mönch des Klosters St. Gallen (Schweiz!) auf, um den Ungaren im Namen des Papstes ein Friedensangebot zu überbringen. Die Reise ist beschwerlich genug, als der Mönch Alberich aber merkt, dass ihn der Abt des Klosters zum „toten Menschen“ erklären ist, wird ihm auch klar, warum er verschleppt worden ist, warum er plötzlich eine ihm völlig unbekannte Sprache sprechen und lesen kann und weshalb ihm wegen eines eigenartigen Amuletts viele Menschen jagen und verschleppen.

Fazit: Ein Roman, der tief in die Abgründe der Kirche blickt und eigentlich gar nicht so mittelalterlich ist…

Verlag: Klett-Cotta


Mrz 19 2009

Steinbrück mutiert zu General Custer II.

Tag: P R A N G E R, societydoe @ 18:50

Dass es der deutschen SP (SPD) nicht gerade gut geht, ist bekannt. Spätestens seit der Ehe mit der CDU/CSU geht ein tiefer Graben durch die einst stolze Partei, man denke nur an Helmut Schmidt, der noch ein echter Sozi war. Dass sich nun aber ein Indianer-Hasser wie der deutsche Finanzminister Steinbrück selbst zum General Custer empor hievt, dürfte wohl das Ende dieser Paertei sein - man denke nur an Little Big Horn.

Allerdings hat dieser neue General mehr Feinde im eigenen Land als bei den verhassten Indianern. Denn diese “YUMA’s”, wie Steinbrück alias Custer II. die Schweizer bezeichnete, haben leider keine Häuptlinge mehr, sondern nur noch Kopfnicker. Und das gibt zu denken, denn die normalen Indianer befürchten, dass ihre grossen Häuptlinge oben in Bern weiterhin kuschen, wenn Custer II. mit der Kavallerie droht. Da ist nichts mehr zu spüren von Kampfgeist, Mut oder gar von Manitou - nein, wenn Custer II. ruft, wird sofort angereist und gemeetet. Von den Friedenspfeifen und den Kosten für den normalen Steuerzahler nicht zu reden.

Es mutet ja schon seltsam an, dass sich die SPD nicht sofort von diesem Minister trennt und ihn dorthin schickt, wo er hingehört - in die Wüste. Aber dort leben ja auch Indianer, und die könnten dem Peer Custer II. vielleicht eine Klapperschlange in den Armeeschlafsack legen. Obwohl Steinbrück selbst in der Wüste noch wüsste, wo er da stochern soll, um irgendeinen Tropfen Wasser zu finden.

Dass nun aber die Indianer einfach nachgeben (vielen Dank an die Häuptlinge), scheint Kritiker sehr unlogisch. Das schadet nicht nur den Stämmen hierzulande, das schadet dem ganzen Ruf der Indianer-Nationen. Und wer sich einst gegen Habsburg erfolgreich wehren konnte, sollte es ja mit Custer II. durchaus aufnehmen können, denn der Custer II. ist ein absoluter Nichtsnutz. Denkt Kritiker…


Mrz 18 2009

Die Schatten werden länger

Tag: Shortiesdoe @ 11:52

Kritiker hat das gestern in Basel festgestellt. Herrliches Wetter, Sonne satt, und als er dann auf den Boden sah, merkte er, dass sein Schatten viel länger geworden ist als er noch im Januar war.

Kritiker deutet das als Zeichen, dass der Frühling nun doch noch kommt, bevor der Sommer nachrücken will.


Mrz 15 2009

Lausanne: Seltsames Vergnügen

Tag: P R A N G E R, societydoe @ 17:31

Lausanne, die Stadt am Genfersee, gilt allgemein als ruhig, gesittet und fällt im schweizerischen Durchschnitt eigentlich gar nicht gross auf. Fährt man von Zürich oder Bern nach Genf, so merkt man meist gar nicht, dass der Zug in Lausanne gehalten hat. Und mit dem Auto wird Lausanne eh grossräumig umfahren. Am Wochenende war dem nicht mehr so…

Denn Lausanne bot am Weekend ein höchst fragwürdiges Spektakel. Da wurde direkt am Lac Leman, also mitten in der Stadt, ein so genanntes “Ice Cross Doewnhill” durchgeführt - vom Lausanner Stadt-Hügel bis mitten auf den Stadtplatz. Die Strecke war rund 400 Meter lang - 40 000 Zuschauer kamen, um gegen 100 Wagemutige zu bewundern, die sich auf Schlittschuhen durch den Eiskanal bewegten. Schon seltsam: Eine Stadt, die Tonnen an Schnee und Eis für die Eisrinne verbraucht und das in Zeiten, da der Frühling kommt und Lausanne eh die weisse Pracht aus den Alpen mittels vieler Lastwagen ankarren musste. Das nennt man im Waadtland Energiesparen! Und organisiert hat das der Gummibärchen-Getränkehersteller Red Bull - ein Gesöff, das Kritiker nicht einmal vor dem Verdursten zu sich nehmen würde.

Wohl gab es Politiker bis hin ins Stadtparlament, die den Anlass scharf kritisierten. Alleine der Bau der Eisbahn benötigte zwei Wochen und behinderte den Verkehr in der Stadt massiv. Seltsamerweise waren für einmal die Linken (SP und Grüne) für den Anlass - er würde Lausanne im Volksmund aufwerten. Wenn das nur nicht ein Eigentor war…


Mrz 11 2009

Angst haben? (I)

Tag: Gesammelte Lebensweisheitendoe @ 02:43

Tauben haben keine Angst, sie können fliegen. (aus irgend einem Krimi…)


Mrz 09 2009

Faule Säcke…

Tag: P R A N G E Rdoe @ 18:34

…wachen auch mal auf. Heute auf SF Info die Reden der Vorder- und der Hinterbänkler in der Bundesversammlung gesehen und gehört. Und Kritiker wurde klar, warum immer weniger Mitbürger an die Urne gehen - alles war nur Wischiwaschi.

Aber immerhin hatte es Parlamentarier, die sich zu Wort gemeldet haben. Das ist doch schon was in einer Demokratie, die immer von der schweigenden Mwehrheit spricht…


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