Da war doch gestern der chinesische Premier in Bern und durfte dort zwecks Wirtschaftsförderung die Hände unserer Bundesräte schütteln. War das ein schönes TV-Bild…

Und dann zeigte uns die Leutschenbachcrew auch gleich noch, was Polizisten unter gewaltfreier und friedlicher Demonstration verstehen: Sie zogen alte Tibetaner an Haaren und Bart hinter den Absperrgittern hervor und nahmen diese in “Gewahrsam”. Potz, das nennt sich doch Demokratie - fast so schlimm wie in China…
Und der Riese, den man sonst nur von vorne kennt, lächelt: “Nur weiter so… - es kommt doch anders, als ihr denkt!”
Da kommt der chinesische Ministerpräsident samt seinem Gefolge von rund 100 Personen in die Schweiz. Er will den Bundesrat in Bern besuchen (Arbeitstreffen nennt sich das in diplomatischen Kreisen) und dann weiter nach Davos helikopterlen. Zwecks internationaler Beziehungen, wie es in diplomatischen KLreisen genannt wird. 
Nun begab es sich, dass von diesen diplomatischen Bemühungen auch einige Tibeter hörten. Und die riefen dann zu einer Demonstration in Bern auf. Worauf hin unsere Diplomaten sofort Schutz suchten - bei der Polizei. Während die Tibeter betonten, sie werden nur mit ihrer Landesfahne nach Bern kommen, braucht Bern aber wenigstens Polizisten aus den Kantonen Aargau (kampferprobt), Solothurn (auch kampferprobt), Basel (ebenfalls kkampferprobt) und dann noch ein paar unauffällige Männer und Frauen von irgendwo in warmen Mänteln und mit dicken Halstüchern. Gilt das Vermummungsverbot nicht auch für die Polizei?. Die übrigen Polizisten dürfen zwar lange Unterhosen tragen, ansonsten aber sei die Kampfmontur Pflicht.
Da wird schon mal der Notstand geprobt. Und seit bekannt ist, dass in etwa die gleichen Heerscharen an Uniformträgern (plus etwa gleich viele Soldaten) dann auch in Davos anwesend sein werden und dort noch mehr frieren dürfen, kann man sich vorstellen, wie scharf diese armen Polizisten auf ihren Einsatz sind. Und das alles nur wegen eines Tyrannen. Und seiner Vasallen. Denn: Die Schweiz will ja die Handelsbeziehungen zu China weiter ausbauen. Damit wir noch mehr so Schrott bekommen und in Chinas Nobelpalästen endlich echter Emmentaler gereicht werden kann. Nach Kritiker die Sintflut…
Das sind Aussichten. Aus einem Hochhaus in Basel fotografiert. Und dabei gedacht: Kritiker ist froh, dass er in seinem Dorf nur hin und wieder Gülle (Jauche) in der Nase spürt.
Dieses chemische “Weiss-Manitou-was” ist sicherlich nicht nur einfacher Rauch….
Eigentlich dachte Kritiker, das Thema sei vom Tisch, nachdem der Gründer dieses Treffens aller Trottel im letzten Jahr verlauten liess, die meisten Besucher seien nur in Davos, um sich dort mit ihren “Geliebten” und Kurtisanen zu treffen. So las das Kritiker jedenfalls.
Doch heute sieht das scheinbar anders aus, noch viel friedlicher. Die BZ berichtet:
Gummischrot gegen vermummte WEF-Gegner
Aktualisiert um 00:17 Uhr Die Polizei hat in Solothurn bei einer Demonstration gegen das Weltwirtschaftsforum Gummischrot eingesetzt. Sie musste mit zwei Gruppen von Anti-WEF-Aktivisten fertig werden.
Erste Gratis-Exemplare ab 27. Januar verfügbar
pte - In den USA startet am 27. Januar ein spannendes Experiment, das Zeitung und Internet in innovativer Form miteinander verbindet. “Wir versuchen, die erste gedruckte Tageszeitung auf die Beine zu stellen, die ausschließlich aus Blog-Einträgen und anderen User-generierten Inhalten besteht”, erklärt Joshua Karp, Gründer und Herausgeber des “The Printed Blog” getauften Projekts, auf der entsprechenden Webseite. Derzeit befinde man sich zwar noch in einer frühen Beta-Testphase, an einigen ausgewählten Orten Nordamerikas kann aber bereits ab der kommenden Woche mit den ersten Exemplaren der einzigartigen Zeitung gerechnet werden. “Wir werden zunächst als wöchentlich erscheinendes Gratis-Blatt in Chicago und San Francisco starten”, verrät Karp der New York Times. Ausgehend vom Erfolg des ambitionierten Projekts würden Erscheinungsintervall und -gebiet dann längerfristig angepasst.
“Aus unserer Sicht ist es natürlich eine spannende und erfreuliche Sache, wenn Inhalte aus dem Internet wieder zurück in gedruckte Form gebracht werden. Der Leseprozess findet dann nicht mehr ausschließlich im Web statt, sondern in einem Print-Produkt”, stellt Anja Pasquay, Sprecherin des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger im Gespräch mit pressetext fest. Weblogs seien für traditionelle Zeitungshäuser aufgrund der Vielfalt der dort behandelten Themen vor allem als Quellen für die weitere redaktionelle Recherche interessant. “Sie geben uns auch einen guten Hinweis darauf, was die Leser interessiert und machen uns darauf aufmerksam, wenn wir ein gefragtes Thema einmal zu stark vernachlässigen”, meint Pasquay. Gleichzeitig müsse man sich als Leser von Blogs im Internet aber auch bewusst sein, dass diese “radikal subjektiv” und oft nicht ausreichend gut recherchiert seien. “Darin besteht auch der größte Unterschied zum klassischen Journalismus, der Objektivität und Faktentreue als wesentliche Qualitätskriterien versteht”, merkt Pasquay an.
“‘The Printed Blog’ wird die Art und Weise, wie Menschen Nachrichten und andere Informationen konsumieren, grundlegend verändern”, ist Karp überzeugt. Der Projektgründer sei sich durchaus darüber im Klaren, dass der gegenwärtige Zeitpunkt angesichts der wirtschaftlichen Schwierigkeiten, mit denen die Zeitungsbranche derzeit zu kämpfen hat. Durch die rege Beteiligung der Web-Community verspricht sich “The Printed Blog” nämlich einen bedeutenden wirtschaftlichen Vorteil gegenüber herkömmlichen Tageszeitungen, die für Mitarbeiter und Recherche bereits einen gewichtigen Anteil des eigenen Budgets aufwenden müssen.
Manchmal schämt sich Kritiker ob der Mentalität seiner Mitbürger. Oder es geht diesen viel besser, als uns jeden Tag eingebläut wird. Wer nämlich sein Brot einfach auf die Schiene werfen kann, ist sehr wahrscheinlich geistig stark behindert oder einfach zu grosszügig erzogen worden. Shame on you!
Wäre noch beizufügen: Hätte Kritiker das je gemacht, hätte er paar Ohrfeigen von seinem Vater erhalten. Aber: Die Zeiten ändern sich ja bekanntlich. Also lieber ein Paar neue Nikes oder zwei Puma-Shirts rein ziehen (klauen), als das Brot der Eltern zu essen. Pfui Deibel…
Manitou sei Dank: Der Kriegsherr muss abtreten. Dazu lieferte gestern, an einem Sonntagabend, der ORF1 als Weltpremiere einen Film von Oliver Stone. Eigentlich eine Sensation, dass sich da zuvor niemand und schon gar kein Sender getraut hatte, diesen Film zu zeigen. Oder war das NIcht-Senden gar keine Sensation? Reiner Zufall? Oder gar ein ehrfürchtiger Kniefall vor dem Weltherrscher?
Kritiker war jedenfalls sehr beindruckt. Stone zeigte den W “W” als Säufer, als Versager, zeigte die Rolle seines Vaters, aber der Film glitt nie in Kitsch oder Klatsch ab - und Stone vermied es auch, den “W” als Missetäter anzuprangern. Auch wenn klar wurde, dass der entscheid zum Irak-Krieg eigentlich vom Mister Rumsfield (Rumi) herbei geführt worden ist. Und nicht von Colin Powell…
Und jetzt gilt es zu schauen, was “O my Bama” aus der Erbschaft des Bush-Clans machen wird. Es wird also wieder spannend in dieser Welt, da mag die Quakente Merkel nun sagen, was man ihr vorgeschrieben hat…
Ein Lob an unsere Strassenverkehrsmeister und - arbeiter: Seit den Schneefällen im Dezember sind alle Strassen schon morgens geräumt und gesalzen. So wird denn die Fahrt ins Dorf, das sich Stadt nennt, schon fast wieder zum normalen Alltag, ohne Rutschpartien und ohne schlingernde Autos.
Hingegen ist es im besagten Dorf, das sich Stadt nennt, letzte Woche nahezu gemein gefährlich geworden - die Trottoirs waren nicht enteist, manche Strassen wäre als Kunsteisbahn zu nützen gewesen. Und viele Menschen mussten nach einem Sturz feststellen, dass da ein Besuch beim Arzt nötig ist. Logo, es wird gespart, auch im Vorderen Emmental.
Kritikers Leo stört sich da wenig, er murrt nur manchmal, wenn Kritiker sehr vorsichtig und langsam fährt. Das hat der Leo nicht so gerne. Aber lieber langsam ans Ziel kommen, als den Leo in die Garage bringen. Schliesslich ist sparen angesagt und Kritiker bekommt keine zig Milliarden vom Staat, damit er Garagisten bezahlen kann.
…in einem Goldfisch-Aquarium baden will, gibt es eine Überschwemmung.
So eine Software gelöscht statt deaktiviert wurde, lässt sie sich nicht mehr auf dem Notebook installieren.
So Kritiker weiterhin solche Nilpferde bekommt, schickt er diese zurück - Kritik ist schön, aber als Versuchsobjekt ist Kritiker nicht zu gebrauchen…
Als Kritiker diese Holzsoldaten sah, getarnt mit weissen Kappen, die darüber wachen, dass keine fremden Hunde den Garten der Kritiker verkacken, musste er unwillkürlich an eine Rekrutenschule denken: Helm auf, in Reih und Glied, Abmarsch.
Und eigentlich fragt sich Kritiker einmal mehr, was dieses ganze Armeetheater nun wirklich soll. Aber das ist ein Gesprächsstoff für den Stammtisch und gehört nicht in dieses Blog…