Nov 30 2008

Das zweite Türchen

    BROCKHAUS: ALTERNATIVE MEDIZIN

Für manche eine zwiespältige Sache: Einerseits hält man Aktien bei den schweizerischen Pharmariesen, andererseits pilgert man zu einem Wunderheildoktor ins Appenzellische, um sich dort von seinen Wehwehchen heilen zu lassen.

Selbstheilung? Jedenfalls einen Schritt dazu bietet der „Brockhaus – Alternative Medizin“ an. Da wird schon in einigen Kapiteln aufmerksam gemacht, wie Du Dich gegen mögliche kommende Krankheiten, vom Schnupfen bis zum Befall innerer Organe schützen kannst, ganz ohne Chemie, mit Kräutern, Blumen, Samen und solchen Dingen, für die früher Frauen als Hexen verbrannt worden sind. Akupunktur läuft auch als alternative Medizin, auch wenn diese schon seit Jahrtausenden praktiziert wird. Weitere Themen sind Avuveda (muss Kritiker noch lesen!) Homöopathie und andere chinesische traditionelle Medizin.

Auch wenn das ein Adventstipp und Geschenktipp ist: Das Buch ist über 512 Seiten stark und eignet sich, nach Lektüre, sehr gut als Totschläger für störende Nachbarn 


Nov 30 2008

Das erste Türchen

    Noxon iRadio Cube

Weit über 1000 Radiosender, die übers Unternet frechen oder langweiligen Sound verbreiten, lassen sich mit dem Noxon iRadio Cube ins gute Wohnzimmer holen: Dazu braucht es nicht einmal einen PC !

Der nette Würfel wird an einen Verstärker angekoppelt, kriegt Zugang zu WLAN/Ethernet und braucht dann nur noch eine UKW-Antenne (mitgeliefert) – und schon ist die Welt bei Dir daheim.

Der Nachteil: Ist der Cube einmal ausgepackt, braucht es extremes Fachwissen, ihn wieder fachgerecht in seiner Schachtel zu verstauen – aber das wird kaum nötig sein, denn die Freude am Internetradio wird grösser sein als eine mögliche Rückgabe nach Weihnachten.


Nov 30 2008

Nicht sentimental werden…

…wenn ab heute hier bis zu zu Weihnachten der berühmt-berüchtigte Weihnachtskalender zu lesen ist. Diese Weihnachtsduseli geht Kritiker schon seit Monaten auf den Wecker - deshalb hat er sich für die einzelnen Fensterchen auch einige eher bösartige Geschenke ausgesucht - die aber durchaus Sinn machen. Viel Spass - gegen Abend folgt der erste Tipp.


Nov 28 2008

Wann spendet der Vatikan?

Tag: Shorties, societydoe @ 13:36

Nahezu alle Staaten öffnen Fonds, räumen die Finanzschatule und greifen der Wirtschaft mit Finanzspritzen unter die Arme. Seltsamerweise macht dies der Vatikan nicht. Warum wohl?


Nov 27 2008

SVP: Ein Sturkopf folgt dem anderen

Tag: P R A N G E Rdoe @ 20:11

Ueli Maurer tritt gegen Chrigel Blocher an: Die SVP hat wohl selbst gemerkt, dass Blocher keinerlei Chance hat wieder gewählt zu werden. Also wurde ein Zweier-Ticket gelöst - Maurer und Blocher gegen den Rest der Welt. Nun hofft Kritiker, dass die Räte sich nicht für den Maurer (der hat viel Geld!) entscheiden - das wäre ja wohl Öl ins Feuer gegossen. Und dass der Blocher, der zuerst als einziger und alleiniger Kandidat der SVP gewählt werden wollte, nun seine Ambitionen aufgegeben hat, scheint auch nicht verwunderlich: Ein letzter Medienauftritt für den alten reichen Mann - es sei ihm vergönnt.

Mit dem Ueli Maurer kommt im Prinzip das gesamt-blochersche Gedankengut wieder aufs Parkett. Rechts, noch viel rechter geht es kaum, Fremdenhass, Kleingeist, keine Ahnung von Weltpolitik - aber eben ein Zürcher. Und die SVP in und um Zürich hat in der Schweiz das SVP-Sagen. Da sind doch die Berner geradezu Nullnummern - wenn das blochersche Stimmvolk sich erhebt, wird die Schweiz eine Insel. Auch ohne Blocher, dafür mit dem Ueli Maurer, der Kritiker irgendwie immer mehr an einen Schwager erinnert, rein vom Aussehen her.

Jä nu de, Kritiker hofft einfach, dass der Maurer ebenso durchfällt wie es Blocherli vormachen wird. Und dann könnte vielleicht endlich ein Grüner in den Bundesrat kommen - nur schon wegen der viel zitierten Konkordanz!


Nov 27 2008

Neues vom Kreisel

Tag: P R A N G E R, societydoe @ 11:49

Vor ziemlich genau einem Jahr wurde Aarwangens erster Kreisel fertig gestellt, will heissen, nahezu fertig gestellt. Die Begründung für den Bau dieses Rundherum-Fahrspielzeugs war damals, dass dadurch mehr Verkehrssicherheit gewährt würde. Leider scheint es nach einem Jahr, dass genau dem nicht so ist.

Denn Anwohner berichten, dass es seit dem Kreisel deutlich mehr Unfälle gegeben habe als früher. Damals war nämlich allen Verkehrsteilnehmern klar, dass die Hauptstrasse, die vom Dorf, das sich Sadt nennt und zur Autobahn bei Niederbipp führt, eine Hauptstrasse ist und dass die kleinen Einmündungsstrasse da kein Vortrittsrecht haben.

Heute ist nur noch klar: Wer zuerst im Kreisel ist, hat Vorfahrt. Jedenfalls wird das im Dorf so gedeutet. Und dann “chlöpft” es halt hin und wieder einmal. Manchmal heftig. Manchmal weniger. Aber welches Dorf hat heute keinen Kreisel - deshalb war es klar, dass Aarwangen wenigstens auch so ein Verkehrsmonster braucht. Jetzt hat man den Verkehrssalat.

Wie schon erwähnt: Der Kreisel ist fertig, jedenfalls fast. Denn mitten drin, dort wo andere Dörfer irgendeine Skulptur oder eine Werbung für die einheimische Industrie platziert haben, also im Zentrum des Kreisels, liegt in Aarwangen ein schitterer Kieshaufen, der immer wieder von irgendwelchen Nachtbuben neu dekoriert wird. Eine wahre Augenweide oder eine ewige Baustelle? Auf der Website der Gemeinde steht zu diesem Thema der vielsagende Text, dass der ausgeschriebene Ideenwettbewerb zur Kreiselgestaltung (das nennt Kritiker Planung: Zuerst etwas Unnützes bauen und dann einen Wettbewerb veranstalten, wie das Bauwerk verschönert werden kann) viel beachtet wurde und aus den eingesandten Ideen nun deren zwei in der Ausmarchung stehen.

Wann dann eine dieser beiden Ideen wirklich umgesetzt werden wird, ist noch nicht definiert, jedenfalls nicht auf der Website der Gemeinde. Das könnte an der Witterung liegen. Oder an der Auslastung der Bauunternehmungen. Vielleicht aber auch an fehlenden Sponsorengeldern. Oder am Kreiselgremium, das sich nicht entscheiden kann und deshalb noch wenigstens drei Sitzungen brauchen wird.

Jedenfalls geniesst es Kritiker, wenn er da auf der Post sein Fach leert und einmal mehr einen Riesenlastwagen samt Anhänger mitten im Kreisel zurückstossen sieht, weil der Radius des Bauwerks zu klein bemessen ist. Und Kritiker geniesst es auch, wenn wegen dieser Riesenlastwagen eine ganze Kolonne Autos, die hinterher gefolgt ist, alle um eine Autolänge zurückstossen müssen. So macht doch Autofahren endlich wieder rcihtig Spass…


Nov 26 2008

PANDA: Sehet, sehet…

Tag: P R A N G E R, softwaredoe @ 16:51

… die Panda-Leute haben immer noch nicht geantwortet. Und jetzt hat Kritiker wieder das gleiche Theater:

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Panda Global Protection 2009 Warnung:

Die Datei banner.dat stellte eine potentielle Bedrohung dar und wurde in Quarantäne verschoben.
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Panda Global Protection 2009 Warnung:

Die Datei sky1.dat stellte eine potentielle Bedrohung dar und wurde in Quarantäne verschoben.
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Panda Global Protection 2009 Warnung:

Die Datei sky2.dat stellte eine potentielle Bedrohung dar und wurde in Quarantäne verschoben.
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Jetzt fliegt PANDA wirklich raus. Ende. Und in Sachen Support verdient diese Firma bestenfalls die schlechteste Note, die man vergeben kann.


Nov 26 2008

Migros: Einkaufstempel mit Kopfweh-Garantie

Tag: Promotiondoe @ 13:10

Im Dorf, dass sich Sadt nennt, hat die Migros nach längerer Umbauphase einen neuen Einkaufstempel hingestellt. Nach den Eröffnungstagen begaben sich auch die Kritiker in dieses Lichtermeer, denn früher hiess es ja, die Migros sei weitaus güngstiger als der Coop. Nun, wer die beiden Zeitschriften dieser Grossverteiler genauer studiert, wöchentlich, sieht wohl, dass die Prreise der Migros sich moderat jenen des Coop angenähert haben, den Coop teilweise sogar noch übertreffen. Aber die Kritikerfamilie kauft meistens eh nur Aktionen ein…

So waren denn Kritikers samt Leo als Transportvehikel neulich im neuen Migros-Einkaufsparadies. Mit einer Einkaufsliste, zusammengestellt anhand der Angebote aus dem Migros-Magazin. Zuerst fiel auf, dass da gesucht werden muss; suchen ohne etwas zu finden, also nachfragen, erfahren, dass dieses oder jenes Produkt dort hinten iirgendwo stehe oder dass es dieses Angebot nur in ganz grossen Migros-Filialen gebe oder gar, dass das gewünschte Lebensmittel leider zur Zeit ausverkauft sei.

Also eine halbstündige Wanderung durch das Einkaufsparadies gemacht. Nun hat die neue Migros mit ihrer Riesenverkaufsfläche einen Nachteil: Der Laden ist mit tausenden Neonröhren ausgeleuchtet. Ansonsten kein Licht. Alles sieht so schön neonleuchtend aus. Kritiker ist auf Neonlicht, speziell in diesen Mengen, allergisch. Und prompt bekam er noch in der Migros rasende Kopfschmerzen, die auch später, wieder daheim, nur langsam nachliessen. So erging es Kritiker etwa vor neun Monaten, als er den Migros-Tempel in Schönbühl im Shoppyland besuchte - auch dort alles voller Neonröhren, auch dort dieses fürchterliche Licht, auch dort Kopfweh.

Daraus folgt: Die Migros ist nichts für Kritiker. Wegen ein paar gesparter Rappen gleich noch ein halbtägiges Kopfweh mit heimzubringen, macht wenig Freude. Und dass die Architekten diese Beleuchtung für sinnvoll halten, soll Kritiker nicht davon abhalten, künftig solche Lichtanlagen zu meiden. Es geht nämlich scherlich auch anders, wie es Denner, im gleichen Gebäude wie die Migros, bestens beweist…


Nov 25 2008

Panda Software: Es ist zum Kotzen

Tag: P R A N G E R, softwaredoe @ 21:09

Kritiker weiss nicht, wie Kollegen von Fachzeitschriften die ihnen zugesandte Software testen. Aber er hat immer häufiger das Gefühl, das da eine Pressemitteilung, die der Software meist beiliegt, schnell gekürzt und dann in den Druck gegeben wird. Anders kann sich das Kritiker nicht vorstellen, denn die Lorbeeren, die unsere gesamten deutschsprachigen PC-Magazine über die neuen Panda Anti-”irgendwas” verstreuen, sind nichts wert. Gar nichts. Und das ist schlimm für unseren Berufsstand, wenn da jede Redaktion zuerst schaut, ob vielleicht Inserate gebucht worden sind oder eventuell kommen und je nachdem dann auch einen positiven, mehr oder weniger positiven oder lieber gar keinen Artikel schreiben lassen.

Also, Kritiker hat die neue “Panda Global Protection” auf dem Rechner. Testhalber. Und diese globale Absicherung versagt jämmerlich. Das beginnt zuerst schon mal mit der Registrierung - obwohl das Produkt registriert ist, fragt das Programm immer wieder nach, ob sich Kritiker nicht registrieren möchte. Seltsamerweise gibt es fast täglich Updates. Auch für scheinbar Nichtregistrierte…

Schlimmer wird es dann, wenn die Panda-Software richtig zuschlägt. Da werden Meldungen von Quark, vom Vogel-Verlag (u.a. Chip, Foto-Video etc.) einfach mal in Quarantäne geschickt, weil da scheinbar etwas verdächtig an diesen Mitteilungen sei. Kritiker kommt das vor, als wäre er in Quatanamo eingesperrt - Panda Global Protection beherrscht den Kritiker-PC.

Was Kritiker nicht sehr mag. Also folgte eine erste Mail an Die Panda-Leute in Nyon. Keine Antwort. Dann folgte eine zweite Mail an die Panda-Leute in Nyon. Keine Antwort. Und heute folgte eine dritte Mail an die Panda-Leute in Nyon. Natürlich: Keine Antwort.

Kritiker folgert daraus, dass Panda keinerlei Interese hat, mit Beschwerden bombardiert zu werden. Gut so. Kritiker hat aber auch keinerlei Interesse, dass ihm wichtige Meldungen von Quark und dem Vogel-Verlag unterschlagen werden. Also weg mit dem Zeugs in die nächste Shredderanlage… - schade drum, früher war Panda noch zuverlässig.

Und in Wahrheit sieht das dann so aus (Meldungen von heute!):

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Panda Global Protection 2009 Warnung:

Die Datei banner.dat stellte eine potentielle Bedrohung dar und wurde in Quarantäne verschoben.
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Panda Global Protection 2009 Warnung:

Die Datei sky1.dat stellte eine potentielle Bedrohung dar und wurde in Quarantäne verschoben.
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Panda Global Protection 2009 Warnung:

Die Datei sky2.dat stellte eine potentielle Bedrohung dar und wurde in Quarantäne verschoben.
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Das ist wirklich zum Kotzen…


Nov 24 2008

Pfadfinder basteln neuerdings Bomben

Tag: societydoe @ 14:30

Als Kritiker vor etwa 50 Jahren bei den Pfadfindern war, lernte er Feuerchen machen, sich an den Bäumen im dunkeln Wald zu orientieren, erlebte schöne Zeiten in den Pfingstlagern, lernte auch, wie ein Cervelat fachgerecht angeschnitten werden muss, um acht Beinchen zu bekommen und wie ein kaputter Velopneu sehr schnell wieder funktionsfähig wird. Er lernte auch verschiedene Lieder auswendig, die am Lagerfeuer gesungen wurden. Und das waren keineswegs alles heilige Liedchen…

Die Pfadfinderbewegung des Herrn Powell scheint sich geändert zu haben. Da werden “Böller” in Handarbeit hergestellt. Da wird Schwarzpulver herumgereicht. Das Ergebnis kennen wir: Ein Toter, ein Schwerverletzter. Und Kritiker fragt sich: Wer ist denn da verantwortlich?

Oder war es gar Bin Laden, der das Camp für künftige Terroristen geleitet hat?


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