Sep 28 2008

So sinnlos..

Tag: Shortiesdoe @ 16:19

…wie das Rennen der F1-Piloten auch war, Kritiker denkt trotzdem darüber nach.

Da war nur schon mal der Strom, um diese Strecke sichtbar zu machen. Nachtrennen? Dann waren die Wolkenkratzer. Auch voll besetzt - Singapurs Einwohner, die auf der Strasse nicht rauchen dürfen, haben sich da für drei Stunden einen Fensterplatz gemietet. Und dann war dann der Kommentar bei SF1, dass wir in der Schweiz immer noch die Wasserkraft produzieren, die es für Europa braucht.

Judihui. Wir sparen Benzin und Strom, frieren uns einen kalten Arsch ab, und derweil rasen da irgendwelche Autofans durch ein beleuchtetes Singapur. Singt es pur: “Das ist eine Schande…”


Sep 28 2008

Wohin?

Tag: societydoe @ 12:11

Nachdem mehrere Anwohner dem Kritiker gesagt haben, er sei für das Dorf untragbar (hä? Ist Kritiker mal irgendwann getragen worden?), ist die Kritikerfamilie nun wirklich auf der Suche. Fünf Zimmer sollten es sein. Ein Haus mit Lift (auch Kritiker werden älter…). Und ohne Baby-Gekreisch. Hunde und Katzen darf es haben - dann könnte Kritiker mal wieder seine Waldspaziergänge in Begleitung eines Hundes machen.

Nun, die Kritiker warten mal ab. Denn Kritiker himself denkt, dass es ausser Wengen, Kriens, Samedan wohl keinen besseren Platz gibt, um das Leben zu überleben…


Sep 28 2008

Ein NichtTun…

Tag: P R A N G E Rdoe @ 01:26

…muss kein Nichtsnutz seiin. Er kann weiter schreiben…


Sep 26 2008

TOPSOFT: “Es war schön in Winterthur”

Tag: softwaredoe @ 11:46

Frank Promberger (43), Geschäftsführer des Softwareherstellers “Winterheller”, Spezialist für Management Informationssysteme, sagte zur Softwaremesse: “Irgendwie kamen wir uns zuerst ein bisschen verloren vor in der ganzen ERP-Umgebung.” So war nach Promberger der erste Messetag eher “schwach”. Das habe sich aber am zweiten Tag deutlich geändert. Promberger hatte viele gute Leads und sogar konkrete Anfragen zu verbuchen. Er meinte denn auch. “Die Besucher kamen vom Fach und suchten nach passenden Lösungen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass hier gute Kontakte geknüpft werden konnten.”

Laut Promberger und auch gemäss anderen Ausstellern sei Winterthur der ideale Standort für die Topsoft: “Deutsche und österreichische Anbieter müssen nicht mit zu hohen Standmieten rechnen und haben auch kleinere Anreisewege als nach Bern oder in eine grosse Stadt. Die Topsoft sollte in Winterthur bleiben - es ist eine wunderbare Stadt.”

Prombergers Fazit: “Unser Engagerment hat sich gelohnt. Wir sind mit der Messe sehr zufrieden und werden nächstes Jahr sicher wieder kommen.”


Sep 24 2008

Doppelter Urknall?

Tag: societydoe @ 12:47

Gestern nach 15 Uhr am Bahnhof im Dorf, das sich Stadt nennt. Zweimal, kurz nacheinander, ein ohrenberstender Knall. Kritiker dachte schon, irgendwelche Terroristen hätten die Schalterhalle in die Luft gesprengt. Aber es war kein Rauch zu sehen, kein Feuer, nur die Fenster des Bahnhofs haben bedenklich gewackelt, sind aber nicht geborsten. Dann kam Kritikers Zug nach Winterthur.

Später dann ein Anruf aufs Handy. Kritikerfrau erzählte von zwei möglichen Explosionen, die Fenster hätten gewackelt im Hüttli. Das gleiche unbekannte Phänomen wie im Dorf, das sich Stadt nennt. Kritikerfrau hörte das bis nach Aarwangen. Und während Kritiker in Winterthur köstlich speiste, meldete seine Frau wieder per Handy, dass zu diesem Doppelknall weder im Lokalsender noch in den Regionalnachrichten, geschweige denn in der Hauptausgabe der Tagesschau berichtet worden sei. Seltsame Sache…

Am Abend dann, von Winterthur kommend, in Olten auf einen Zug wartend, der Kritiker wieder ins Dorf, das sich Stadt nennt, bringen würde, hörte Kritiker zwei ältere Männer, die wohl aus der Region Burgdorf kamen und den selben Zug nutzen wollten wie Kritiker, ebenfalls über die beiden Explosionen reden. Auch die beiden Herren wussten nicht, was und warum es geknallt hatte. Aber einer hatte eine Vermutung: “Das ist vermutlich die Nachreaktion auf die Urknall-Versuche im CERN.” Möglich wäre es ja.

Auch möglich, dass unserer Army zwei Bomben entfleucht sind. Und dann gibt es natürlich sofort eine Mediensperre. Aber auch das sind nur Vermutungen. Seltsam nur, dass heute in keinem Lokalblatt oder in einer regionalen Zeitung auch nur ein Wort über diesen Schreck zu lesen war.


Sep 23 2008

Das Gefühl…

Tag: Gesammelte Lebensweisheitendoe @ 08:32

…in die Dunkelheit weg zu gleiten, leitet sich aus den Plänen ab, wie die Vergangenheit zu schmieden ist.


Sep 21 2008

Wie gedacht

Tag: societydoe @ 09:47

Kritiker wusste es und war gefasst. Das Gebimmel und Gebammel der Kirche würde ihn aus dem Bett werfen, weil die Leute scheinbar alle Busse tun müssen und wenigstens aufstehen sollen. Heute, am Buss- und Bettag. Und für einmal brach die reformierte Kirche den Schall- und Zeitrekord der letzten Jahre - fast einen Eintrag ins Guinessbuch wert.

Punkt neun Uhr, gleich nach dem Glockenschlag zur Zeit, setzte das Gedöns ein. Und eine halbe Stunde später waren dann die Glocken endlich müde. Und das an einem Sonntag, wenn sich jede Familie eigentlich gerne noch ein bisschen im warmen Bett aufhalten würde. Schliesslich ist der Sonntag ja ein Ruhetag, auch gesetzlich festgehalten. Nur von Ruhe ist da bei diesem Kirchenlärm nichts zu verspüren, und einfach so im Bett liegen und den Glocken lauschen ist nicht Kritikers Sache. Aber die Kirche muss halt auf sich aufmerksam machen, sonst kommt dann gar niemand mehr. So hatte es wenigstens ein paar alte Dam- und Herrschaften, die sich da knieten, die sassen und die vor sich hinflüsterten. Das sagte ein Nachbar zu Kritiker.

Wie gedacht: Das Geglöck muss irgendwie amortisiert werden. Am besten, in dem man die Glocken zu jeder nur denkbaren Zeit bimmeln und bammeln lässt. Kritiker hofft nur, dass diese Zeiten auch einmal vergehen. So wie die Kresse in Kritikers Garten…


Sep 20 2008

Gerangel und Geldgier

Tag: P R A N G E Rdoe @ 16:59

Im Dorf, das sich Stadt nennt, gibt es keine Parkplätze, die nicht wenigstens mit 50 Rappen bedient werden müssen, damit der Autofahrer schnellstmöglich in einen Buchladen rennen kann, dort seinen “Mankell” abholt und dann sofort wieder zum Auto sprintet. Und wenn der Autofahrer Glück hat, ist die halbe Stunde noch nicht angelaufen und falls doch, dürfte er sich zu den wenigen Glücklichen zählen, die noch keine Parktbusse haben.

Seit einiger Zeit zahlt der Käufer bei Migros und Denner, beide in einem Provisorium untergebracht, auch Geld, happig, wenn man für den Einkauf noch Parkgebühren zahlen muss. Früher war das so, zu Anfangszeiten des Provisoriums, dass die ersten zwei Stunden gratis waren. Das reicht normalerweise für einen Einkauf völlig.

Das hat sich aber geändert: Das Dorf, das sich Stadt nennt, will nun auch für die Einkaufsparkplätze Geld. Denn irgendwie geht es nicht an, dass da im Dorf, dass sich Stadt nennt, gratis parkiert werden darf. Deshalb wurde für eine Unsumme von Geld die Securitas engagiert, die da nun regelmäsige Kontrollen macht. Der unebadarfte Shopper wird darauf auch freundlich hingewiesen - mit einem Plakat vor dem einkaufstempel.

Netterweise ist das alles in deutscher Sprache geschrieben und die vielen “Nochnicht” - integrierten Kauflustigen verstehen diese Sprache eher weniger. Also wissen sie auch nicht, was damit gemeint ist, wenn das Dorf, das sich Stadt nennt, vor einem Einkaufszentrum Geld für den alten Fiat verlangt, der da parkiert wird. Ist ja auch ein Schilderwald, mal hüst, dann host, und irgendwie steht da wieder ein Securitasmann und schreibt Zettelchen aus.

Und wer es dann vor den Automaten geschafft hat, der kann Pech haben: Denn für gewisse Parrkplätze braucht es einen anderen Automaten und der ist wieder einhundert Meter weiter weg.

Kritiker fragt sich nur, warum sich die Grossverteiler das einfach so gefallen lassen. Das wäre ja so, als müsste demnächst ein Besucher bei Kritiker, der auf Kritikers privatem Gelände parkiert, dem Dorf einen Obulus spendieren…


Sep 18 2008

OpenExpo sperrt Hacker 24 Stunden in einen Container

Tag: softwaredoe @ 19:12

Der von Google gesponserte Programmiermarathon «Hackontest» findet nächste Woche an der Open Source Messe und Konferenz OpenExpo 2008 Zürich statt.

Weltweit entwickeln tausende von Programmierern Tag und Nacht Open Source Software. Hackontest, ein 24 Stunden Programmiermarathon organisiert durch die /ch/open im Rahmen der OpenExpo 2008 Zürich, bietet für die Öffentlichkeit erstmalig einen realen Einblick in die virtuelle Welt der Open Source Szene.

Drei internationale Teams programmieren am 24./25. September 2008 bei den Eulachhallen in Winterthur 24 Stunden nonstop neue Features für ihre Projekte. Danach evaluieren renommierte Open Source Experten die Resultate und verkünden noch am selben Tag die Gewinner. Die Besuchenr können die engagierten Software-Entwickler während ihrer Arbeit im gläsernen Frachtcontainer der Künstlergruppe etoy beobachten und mittels verschiedener Medien mit ihnen in Kontakt treten.

Der Hackontest findet während der grössten Schweizer Open Source Messe und Konferenz OpenExpo und der Business Software Messe topsoft statt. An der OpenExpo referieren 40 prominente Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Verwaltung, unter anderen Bruce Perens, Gründer Open Source Initiative OSI und Erfinder des Begriffs «Open Source», Peter Fischer, Leiter Informatikstrategieorgan Bund, Brian Fitzpatrick, Google Engineering Manager «Google Code» und Stefan Arn, Präsident ICTswitzerland, Gründer von AdNovum und heutiger UBS IT-Leiter. Im Messeteil sind 20 kommerzielle Open Source Dienstleister und rund 40 Projekte vertreten. Sie erlauben Einsicht in die breite Palette von Open Source Software und kommerziellen Service-Leistungen dazu. Als weiteres Event-Highlight werden am 24. September erstmals die CH Open Source Awards verliehen.

Kostenlose Tickets können hier bestellt werden. Weitere Informationen zum Hackontest und zur OpenExpoOpenExpo-Website sind zu finden bei Matthias Stürmer, matthias.stuermer@ch-open.ch, +41 76 368 81 65
Organisator Hackontest, Organisationskomitee OpenExpo


Sep 17 2008

Online-Marketing

Tag: P R A N G E Rdoe @ 17:31

Das findet Kritiker lässig. Er kriegt eine Email und darin steht unter anderem:

“an diesem Mittwoch ist die neunte online marketing düsseldorf (OMD)
gestartet. An den beiden Messetagen zeigen 380 Aussteller das Neueste
aus den Bereichen 360-Grad Digitales Marketing. “

Ist klar, Kritiker ist zu alt, um das zu verstehen. Aber wer erklärt dem alten Knaben nun, was ein 360-Grad Digitales Marketing ist?


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