Gemäss SDA plant die Schweiz nun getreu nach Trottel Bush auch die Einführung des biometrischen Passes - und auch die Identitätskarte (ID) soll biometrisch werden. Da von Krankenkassen -Seite ebenfalls eine ähnliche “Kundenkarte” eingeführt werden soll, stehen Herr und Frau Schweizer bald im Nachthemd da - so das nicht auch noch deklariert werden muss.
Ja, so ist es. Ab 2010 soll jeder Schweizer und jede Schweizerin nur noch biometrische Reise- und Ausweisdokumente erhalten. Das schafft Arbeitsplätze auf den Gemeindeverwaltungen, den Pass-Stellen, den Konsulaten und Botschaften. Der Fotohandel freut sich sicherlich auch. Denn: Ein Passfoto ist eben nicht automatisch ein biometrisches Passfoto. Also nichts mehr mit dem Automaten - man muss sich schon zu einem Fotografen bewegen, der solche Bilder machen kann oder darf.
Und natürlich braucht es in diesen Ausweispapieren auch noch Fingerabdrücke (die Seifenindustrie profitiert vom Abwaschen der Finger). So kurbelt man hierzulande die Industrie und das Gewerbe an. Die Idee für diesen Wahnsinn kommt aus den USA, auch wenn SDA meldet, dies sei notwendig, weil die Schweiz dem Schengen-Abkommen beigetreten sei. Wer’s glaubt, wird selig…
Nun fragt sich Kritiker, ob sein Pass, im letzten Jahr neu gemacht, noch gültig sein wird. Denn die Schweiz denkt ja auch an einen RFID-Chip im Pass oder auf der ID. Wäre es da nicht sinnvoll, gleich nur eine Karte zu machen? So als Kreditkarte, als Arztkarte, als Krankenkassen-Karte, als Spitalkarte, als Steuerkarte, als Passkarte (wo bleiben dann die vielen Stempel?), als ID, als Benzinbezugs-Karte, als Strassenbenutzerkarte, als Abfallentsorgerkarte? Usw…
Wenn der Staat dann schon einen gläsernen Bürger will, dann sollte das doch mit einer Karte machbar sein. Wer schleppt denn gerne mehr Plastik als Geld mit sich herum?