Versprochen ist versprochen - hier wird nichts über Fussball gequarkt. Aber diese SVP- Story gehört leider ins Thema Politik - und nicht ins Thema Fussball… sorry about.
Kritiker kamen da zur gleichen Zeit zwei Unterlagen in den Briefkasten. Zum einen das seltsame Flugblatt (siehe Bild). Und dann noch das Magazin der Comedia.
Die SVP-Hetzschrift hätte Kritiker eigentlich am liebsten gleich weg geworfen, wäre da bei der Comedia nicht ein sehr interessanter Bericht im Magazin gestanden. Und jetzt ist Kritiker halt doch beim Fussball… - denn:
In der CH-Nati haben wir nahezu nur “Eingebürgerte”. Namen? Klaro: Die Namensliste liest sich wie ein Telefonbuch…
Mehr dann morgen oder so.
Das wäre dann wohl heute….
Also, für die Schweiz tschutten (ob da der Herr Blocher überhaupt gucken darf?): Eren Derdiyok. Gelson Fernandes. Valon Behrami. Blaise Nkufo. Diego Benaglio. Gökhan Inler. Johan Vonlanthen. Hakan Yakin. Tranquillo Barnetta. Philippe Senderos. Blerim Dzemmaili. Johan Djourou. Patrick Müller. Boris Smiljanic. Ricardo Cabanas. Fabio Celestini. Alberto Regazonni.
Tönt alles wie Leuenberger, Gerber oder Meier, Müller, Weber oder so… Und da sollen wir diese alle wieder rauswerfen? Weil schon eingebürgert zum Wohle der Nati? Geht es noch bei der SVP?
Gut. Wir haben wieder ein paar Franken gespart - die Polizei hat sich aufgetan und hat sogar Foto-Modelle…
Was Kritiker eigentlich nicht so schlimm findet. Aber was soll Kritiker mit so einer SVP-Frau anfangen, die ihm dann sogar noch eine Parkbusse anhängen will?
Kritiker ist der Meinung, dass jede Person sich nach ihren eigenen Gewohnheiten ausrichten soll. Egal, ob Serbe, Deutscher, Spanier oder sonst wer oder was.
Dass die SVP, so staatsbürgerlich sie sich auch gibt, nun sogar mit einer SVP-Polizistin brüstet, ist nach Kritikers Meinung irgendwie nicht mehr gesetzkonform. Aber was soll denn das - die SVP macht eh den Staat…
Angemerkt: Da sollte man auswandern…
Kritiker hat gestern ein paar Anrufe und Mails bekommen: “Bist Du heute nicht an der Orbit? Treffen wir uns irgendwo?” Und die Antwort war immer die gleiche: “Nein.”
Auch wenn Kritiker schon seit der “Büfa-Zeit” in Basel, dann in der Orbit-Zeit und der IEX-Zeit in Zürich immer wieder diese Messen genossen und auch davon profitiert hatte, sah er dieses Jahr keinen Anlass, die Show zu besuchen. Das lag an mehreren Gründen….
Da war einmal die vollmundige, unkritische Vorberichterstattung in allen IT-Medien und jenen Heftchen, die sich als solche bezeichnen. Wohlgemerkt, Kritiker spricht von jenen Blättern, die nur von PR-Berichterstattung leben - und andere gibt es hierzulande leider nicht mehr.
Dann war da noch, dass Kritiker genau aus dieser Vorberichterstattung nicht ersehen konnte, was da wirklich Neues an der Orbit-IEX gezeigt werden soll - alles Schnee von gestern oder bereits an der Cebit gesehen.
Und schliesslich waren da noch die Kosten. Zürich und zurück per Zug und Tram. Verpflegung. Getränke zwischendurch. Der Austausch der Gerüchte und der falschen Wahrheiten. Die Pinguine (Standbetreuer), die sich in den Anzügen niemals wohl fühlen, aber diese scheinbar immer an haben. Messe-Gewand…
Also keine Orbit dieses Jahr. Und Kritiker ist deswegen eigentlich nicht traurig.
Und seid Ihr nicht willig, dann brauchen wir Gewalt: Nach diesem Motto geht die Schmierenkomödie der Blocherschen SVP weiter. Jetzt scheint es nahezu sicher, dass die Bündner Kantonalpartei ausgeschlossen werden soll. Damit wohl auch automatisch die Bundesrätin Widmer-Schlumpf, die ja der Bündner Sektion der SVP angehört. Das ist Demokratie a la Blocher…
Kritiker wundert sich nicht mehr. Diese SVP-Sturköpfe haben nun auch bewirkt, dass Martin Landolt, ein zielstrebiger Politiker, aus der Glarner SVP ausgetreten ist - weil er das Affentheater nicht mitspielen wollte. Und vermutlich werden da noch viele andere der SVP den Rücken kehren und sich wohl der FDP oder der CVP anschliessen, denn die unheilige Achse Blocher-Brunner-Mörgeli ist für Demokraten nicht tragbar.
Deshalb ist es nur richtig, wenn sich die SVP spaltet: Auf der einen Seite die rechtsradikalen Blocher-Sturköpfe. Auf der anderen die liberalen Denker, die sich in der falschen Partei fühlen. Sei dem so, Blocher schwimmen immer mehr Felle davon.
Und das ist gut so…
Die SVP-Delegierten der Schweiz haben heute getagt. Dabei raus gekommen ist nahezu nichts. Bundesrätin Evelin Widmer-Schlumpf solle zurück treten, die Bündner SVP solle ausgeschlossen werden. Ein endgültiger Entscheid werde per 1. Juni gefällt…
Kritiker denkt sich dazu seine Sachen. Jungspunt Toni Brunner, amtierender SVP-Präsident und Zögling des Drahtziehers Blocher, der immer noch nicht seine Abwahl als Polterer verdaut hat (muss der einen langen Darm haben!), hat die Delegierten mit feurigen Voten animiert - und das Fussvolk der Delegierten folgte ihm. Das ist eben Demokratie nach der Methode der Blocher-Clique: Frei gewählte Politiker abzuschiessen. Und Damenopfer sind in der SVP an der Tagesordnung….
Da im Moment keine der anderen Bundeshausparteien eine Stellungnahme veröffentlicht hat (man lese dann morgen die Sonntagszeitungen), bleibt eigentlich nur, dass ein Ausschluss der SVP aus der Regierung verlangt werden muss. Rechtsnationales Gedankengut ist in der Schweiz untersagt. Aber so lange die SVP sogar mit der “pnos” sympathisiert, werden wir wohl noch bis zu den nächsten Wahlen im Herbst warten müssen. Dann kriegt die SVP hoffentlich den Dämpfer, also einen auf ihre Grossmäuler, der ihr zusteht: Solche Parolen, wie sie Brunner und seine Stammtisch-Freunde verbreiten, passen einfach nicht in die Schweiz…
Kritiker hofft sehr, dass Bundesrätin Widmer-Schlumpf und auch die Bündner SVP standhaft bleiben. Gegen dieses Blocher-Brunner-Mörgeli Gestürm, das schlussendlich nur der Profilierung der eigenen Person, aber nicht dem Wohl des Landes dient. Nämlig…
Orange gibt heute die Unterzeichnung einer neuen Vereinbarung mit Apple bekannt, die ihr das Anbieten des iPhones für ihre Orange Kundinnen und Kunden in Österreich, Belgien, Ägypten, Jordanien, Polen, Portugal, der Dominikanischen Republik, Rumänien, der Slowakei, der Schweiz sowie in den afrikanischen Orange Märkten im Laufe dieses Jahres ermöglicht.
Über den Preis und ein genaues Verkaufsdatum ist derzeit noch nichts bekannt…
Die ultimative Lösung für die Fans der Nationalmannschaft: Die CH-Maus, die direkt mit den Servern des Anbieters verbunden ist und bei jedem Tor die Nationalhymne, gesungen von einem Männerchörli, abspielt.
Da muss man ja schön bedeppert sei. Und Kritikerfrau fragt sich verzweifelt (Kritikermann auch), wo der Juni zu verbringen ist, ohne das Geschrei der Fans und ohne die offenen Fenster der Freaks, die ihren Sport gleich dem ganzen Quartier zu Gute kommen lassen.
Und jetzt auch diese Mäuse, spinnt die Welt wirklich?
Zwei dieser Karten und meine Ferien wären gerettet. Eine für die D200, eine für die D2XS, und dann abdüsen irgendwohin. Casablanca? Marrakesch? Lisboa?
Keine Ahnung wohin, aber dieses Jahr werde ich Ferien machen. Irgendwann, irgendwo. Und da wäre es schön, gleich mit zwei solcher Speicherkarten zu fotografieren - nur weiss ich den Preis noch nicht genau. Aber das findet sich dann schon noch…
…und fast alles ebenso endete. Früher war das noch ein Globus-Warenhaus, so vor 40 Jahren etwa. Und hier begannen im Mai 1968 die so genannten Globus-Krawalle, siehe auch hier. Jetzt scheint alles sehr friedlich und nicht einmal eine Gedenktafel (dabei ist Zürich voll gestopft mit Gedenktafeln und Denkmälern) erinnert an die Schlachten zwischen Studenten, Befreundeten und der Polizei.
Als Kritiker gestern wieder einmal in Zürich war, erinnerte er sich und überlegte, was sich seit damals alles geändert hat. Aber das ist eine andere Geschichte…
…so denkt Kritiker, wenn er die Rekruten in Zürich am Bahnhof an einer Stehtheke rein stopfen sieht. Sie knallen sich Bratwürste und Kebabs hinter, als wären sie in irgendeinem Krisengebiet, wo es gar nichts mehr zu essen gibt.
Aber sehr wahrscheinlich war der Fourier einmal mehr zu müde, um noch vor Pfingsten einen Gulaschtopf zu kochen, vor dem Abschied in die Pfingstferien. Das kann passieren…