Jan 31 2008

XBOX 360: Tom Clancy’s Splinter Cell – Double Agent

Tag: Games Xbox 360doe @ 18:25

Doppelt genäht hält besser: Hier nochmals Tom Clancy, diesmal in der Fortsetzungsreihe (unendlich wie die Lindenstrasse?) Splinter Cell. Im Kritiker Archiv finden sich die ersten Rezensionen dazu.spilnt1.jpg Das neue Game hat seine Macken, aber auch seine Pluspunkte. Ebenfalls als „Strong Violence“ bezeichnet und erst ab 18 Jahren für den Verkauf freigegeben – als würde sich da ein Verkäufer darum kümmern…

Tom Fisher ist zurück auf der Konsole. So denn die Installation fehlerfrei abläuft, was nach meinen Erfahrungen doch zum Geduldsspiel werden kann (aber nicht sein müsste!). Die Speicherung des Zwischenstandes ist ebenfalls so ein Problem, aber scheinbar haben auch andere Gambler diese Sorgen.

Dafür überraschen die grafische Gestaltung und der sehr realistische Sound. Manko: Hin und wieder tauchen Schatten statt Akteure auf – wo da das Bild geblieben ist, bleibt schleierhaft – ich spiele doch nicht ein Geistergame. Nachtsichtgeräte sind Pflicht, die Anzeige des Infrarot-Wärmebilds ebenfalls – da stecken die Finessen im Spiel. Und ohne diese Hilfsmittel kommst Du nicht weit, also hole sie Dir.

Das Fazit ist einfach: Hätte der doppelte Agent nicht so viele Bugs, würde ich ihn glatt weg empfehlen. So aber habe ich meine Zweifel – und von Fehlerbehebung habe ich bisher nichts gelesen…

Vertrieb: Ubisoft


Jan 31 2008

XBOX 360: Tom Clancy’s Rainbow Six Vegas

Tag: Games Xbox 360doe @ 17:32

In Zeiten, da den Kidz das Spiel am PC oder auf der Konsole verboten werden soll (die Kinder könnten sich ja anstecken?), ist dieses Game bewusst als „Strong violence“ gekennzeichnet und deshalb auch mit einem Mindestalter-Label von 15+, und einem zweiten Label von 16+ gekennzeichnet. Ja was denn nun?

vegas.jpgRainbow Six ist einmal mehr gelungen – und hinkt seinen Vorgängern in keiner Art und Weise hinten nach. Die Story ist packend erzählt, das Gameplay dauert auch für Hartgesottene ziemlich lange und ist abwechslungsreich. Der Multiplayer-Modus ist aufregend – so es denn andere Leute gibt, die auch gerade dieses Spiel im Netz ausprobieren. Herrliche Grafik, Las Vegas in bester Tradition, fast so, wie man es in Erinnerung hat. Nur wird aus der Spielstadt ein wahres Schlachtfeld – aber ist Vegas etwas anderes?

So rund 100 Gegner muss der Spieler schon nieder machen, das scheint fast eine riesige Zahl, lässt sich aber lösen. Es gibt wenige Helfer, denn wirklich helfen musst Du Dir selbst. Fazit: Ein schöner Shooter, der hilft, angestaute Aggressionen abzubauen…

Vertrieb: UBIISOFT


Jan 31 2008

Appetitlos

Tag: societydoe @ 10:10

Neulich im Dorf, das sich Stadt nennt, gesehen: Ein Riesengebilde aus Kunststoff, richtig ekelhaft. Beim näheren Betrachten merkte Kritiker, dass es sich da um Werbung für eine Sandwich-Bude handelt. Anfassen - nein doch, das schien Kritiker nicht angebracht, denn sein Magen drehte sich auch nur schon beim Gedanken daran.

sanwi.jpgSo verging dann auch sofort der Appetit auf eine Zwischenverpflegung. Und als dann ein Kunde aus dem Laden kam und gleich noch den Ölgestank der Küchenfriteuse mitbrachte, war Kritiker in die Flucht geschlagen. Und er fuhr zu Donalds und holte sich einen grossen Burger. Da weiss man noch, was drauf ist…

Am Abend dann daheim, relativ prallen Bauches, sah er, dass Kritikerfrau in der Küche gehacktes Rindfleisch zu Plätzchen formte. Und als er dann erfuhr, dass dies Hamburger zum Abendessen werden sollen, erklärte er, dass er bereits einen solchen Riesenburger samt Käse usw. verdrückt habe und eigentlich vollkommen satt sei. Ein Salat würde Kritiker reichen. Er sei völlig appetitlos.

Kritikerfrau nahm es gelassen. Brutzelte die Hamburger, zehn Stück, einfach mal auf Vorrat und steckte sie dann in die Tiefkühltruhe. So gab es eine feine Schüssel Feldsalat mit Rucola, beides nahezu unbezahlbar, aber lecker. Und so langsam verschwand das Bild vom plastifizierten Sandwich wieder…


Jan 30 2008

Jugend und Alkohol

Tag: Shortiesdoe @ 16:55

Das Thema wird derzeit in allen Medien diskutiert. Auch in der Schweiz. Hierzulande will man ein weiteres Verbot gesetzlich verankern, das da besagt, dass nach 20 Uhr kein Alkohol mehr verkauft werden dürfe - Restaurants, Bars etc. sind davon ausgeschlossen, es geht um den Verkauf in den Läden. Aber das ist nicht das wirkliche Problem.

wodka1.jpgEs geht um unsere Junioren. Die Kritiker waren heute mit dem Wocheneinkauf beschäftigt. Und vor dem Coop, dort, wo die Treppe aus der Tiefgarage aufs Trottoir führt, sass ein Gruppe junger Männer, so zwischen 14 und 17 etwa. Und die tranken aus einer Flasche irgendeine Limonade. Rötlich. Das war’s dann schon, die Kritiker sind vorbei gelaufen.

Zurück zum Auto, 100 Superpunkte reicher *gr*, sah Kritiker neben seinem Leo eine seltsame Flasche. “Wodka” stand drauf. Und am Flaschenboden spiegelte sich noch der Rest einer roten Flüssigkeit. Einfach so abgestellt, aufräumen kann sonst wer.

Kritiker denkt, dass da Verbote nichts nützen. Es liegt einmal mehr an den Eltern und an den Schulen. Aber die Eltern haben für die Boys keine Zeit und die Lehrer sind schon seit Jahren überfordert. Vielleicht müsste das Verkaufsverbot auf 20 Jahre hinauf gesetzt werden. Aber was soll es denn - dann kommt halt der Papa und kauft der Meute den nötigen Rausch, um sie zu bewegen, doch noch die Schule zu besuchen…


Jan 30 2008

Provinz…

Tag: Gesammelte Lebensweisheitendoe @ 06:48

…ist da, wo man die Lehrer zu den Intellektuellen zählt. (frei nach Priol/Neues aus der Anstalt, ZDF/ 29.1.08)


Jan 29 2008

Meine Fingerabdrücke in der USA-Sammlung?

Tag: P R A N G E Rdoe @ 18:32

ots. Wie das Heimatschutzministerium der Vereinigten Staaten heute mitteilte, habe die Behörde damit begonnen, Abdrücke aller Finger von internationalen Besuchern zu erfassen, die am Chicago O’Hare International Airport (O’Hare) ankamen. Dieses veränderte Vorgehen, bei dem das Ministerium nun zehn anstelle von nur zwei Fingerabdrücken erfasst, soll die Sicherheit erhöhen und den legitimen Reiseverkehr vereinfachen.

Dies erfolgt über eine genauere und effizientere Feststellung und Nachprüfung der Identität von Reisenden. “Die Erfassung biometrischer Daten hat unsere Fähigkeit, gefährliche Personen an der Einreise in die Vereinigten Staaten zu hindern, seit 2004 enorm erhöht. Dass wir jetzt alle zehn Fingerabdrücke abnehmen, wird unser erfolgreiches Vorgehen noch verstärken. So haben wir die Möglichkeit, uns noch besser auf die Verhinderung potenzieller Sicherheitsrisiken zu konzentrieren”, so US-VISIT-Direktor Robert Mocny. Konsularbeamte des US-Aussenministeriums sowie Beamte der Zoll- und Grenzschutzbehörde der Vereinigten Staaten (U.S. Customs and Border Protection, CBP), haben seit über vier Jahren zur Erfassung biometrische Daten (mit einigen Ausnahmen) alle Nicht-US-Staatsbürger im Alter von 14 und 79 Jahren einer Abnahme des digitale Fingerabdrucks und Fotos unterzogen, wenn diese ein Einreisevisum beantragt haben oder in die USA eingereist sind. “Einfach ausgedrückt ermöglicht das veränderte Vorgehen unseren Beamten eine genauere Vorstellung darüber, mit wem sie es zu tun haben. Für legitime Besucher wird der Ablauf somit effizienter; gleichzeitig sind ihre Identitäten besser vor Identitätsdiebstahl geschützt. Falls Personen ein Risiko darstellen, liegen uns nun genauere Informationen darüber vor, um wen es sich eigentlich handelt”, so Paul Morris, Leitender Direktor Einreisevoraussetzungen und Einwanderungskontrolle, operative Abteilung Office of Field Operations der US-Behörde Customs and Border Protection. Im Rahmen des US-VISIT-Programms des Ministeriums werden Fingerabdrücke von Besuchern überprüft und mit den gesammelten Daten des Heimatschutzministeriums über Personen, die gegen die Einwanderungsbestimmungen verstossen haben, und mit Daten des Federal Bureau of Investigations (FBI)über Kriminelle und bekannte oder mutmassliche Terroristen verglichen. Der Abgleich der biometrischen Daten mit der Beobachtungsliste hilft Beamten bei der Entscheidung über Visumserteilung und Einwanderungserlaubnis.

Die Erfassung aller zehn Fingerabdrücke verbessert ausserdem die Übereinstimmungsgenauigkeit sowie die Möglichkeiten des Ministeriums, die Abdrücke von Besuchern mit vorhandenen Fingerabdrücken abzugleichen, die das Verteidigungsministerium und das FBI von bekannten und unbekannten Terroristen aus der ganzen Welt gesammelt hat. Darüber hinaus werden die Fingerabdrücke von Besuchern mit den Daten der FBI-Verbrecherkartei verglichen. Durchschnittlich durchlaufen täglich 5.100 internationale Besucher am Flughafen in O’Hare die biometrischen Kontrollen des US-VISIT-Programms. Besucher aus dem Vereinigten Königreich, Japan, Deutschland und Mexiko stellen die grösste Anzahl der internationalen Reisenden, die am Flughafen in O’Hare einreisen. O’Hare ist nun der nächste Einreiseflughafen, der mit der Erfassung aller zehn Fingerabdrücke von internationalen Besuchern begonnen hat. Der Dulles International Airport in Washington begann mit der Erfassung der zehn Fingerabdrücke am 29. November 2007; auch der Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport und der Boston Logan International Airport sind mittlerweile dazu übergegangen, alle zehn Fingerabdrücke zu erfassen.

Sechs weitere Einreiseflughäfen werden in Kürze mit der Abnahme zusätzlicher Fingerabdrücke beginnen, darunter der San Francisco International Airport, der George Bush Houston Intercontinental Airport, der Miami International Airport, der Detroit Metropolitan Wayne County Airport, der Orlando International Airport und der John F. Kennedy International Airport in New York. Alle übrigen Einreisestellen für den Luft-, See- und Landverkehr werden bis Ende 2008 zum Zehn-Finger-Erfassungsstandard übergehen. Seit der Einführung des US-VISIT-Programms im Jahr 2004 setzt das Heimatschutzministerium der Vereinigten Staaten biometrische Identifizierungsdaten ein, um die Verwendung gefälschter Dokumente zu verhindern, Besucher vor Identitätsdiebstahl zu schützen und Tausende von Kriminellen und Personen, die gegen die Einwanderungsbestimmungen verstossen, an der Einreise in die Vereinigten Staaten zu hindern. US-VISIT führt in Zusammenarbeit mit der Zoll- und Grenzschutzbehörde CBP den Übergang zum Zehn-Finger-Erfassungsstandard an. Diese erweiterte Massnahme ist das Ergebnis einer behördenübergreifenden Zusammenarbeit zwischen dem Heimatschutzministerium, dem FBI, dem Verteidigungsministerium und dem Aussenministerium der Vereinigten Staaten.

NACHTRAG: Diese OTS-Pressemeldung hat Kritiker nicht verwirrt. Die USA unter Bush leiden an einem absoluten Verfolgungswahn. Ein Grund mehr, nicht mehr in die Staaten zu reisen…


Jan 29 2008

Totgesagte leben länger

Tag: Shorties, societydoe @ 13:10

Nachdem Kritiker im letzten Jahr (siehe Kritiker Archiv) einen Hartapfel fast bis in Winter begleiten konnte (er war weit mehr als ein Jahr an seinem Ast), stellte er heute fest, dass es da noch Schoten der Glyzinie gibt, die weder bei klirrender Kälte in der Nacht noch bei warmen Sonnenschein am Tage platzen und ihre Erbsen durch die Gegend spucken.

trotzkopf.jpgEigentlich seltsam, irgendwann will die Pflanze ja auch wieder neu austreiben, das wird nicht mehr lange dauern bei diesem Wetter. Das geht vermutlich nicht, da die Schoten immer noch Saft aus dem Stamm abzapfen, um weiter zu leben. Altes abschneiden, damit neues Leben kommt? Der Natur freien Lauf lassen? Kritiker ist sich unschlüssig, zumal der Wetterfrosch im TV Schnee bis in die Niederungen verkündet hat, derweil die Tageszeitung vom mildesten Januar seit Menschengedenken schreibt.

Also wartet Kritiker mal die kommenden Tage ab. Wenn nur nicht der Flieder austreibt und dann die frischen Knospen im Schnee abbrechen oder im Frost erfrieren. Aber Klimawandel, das ist doch eine Erfindung der Medien…


Jan 28 2008

Der neue Antennenwald

Tag: societydoe @ 12:37

Kritiker weiss: Ohne Handy-Antennen wäre das mobile Telefonieren nicht denkbar. Aber Kritiker fragt sich, ob dieser Wald an Antennen nun wirklich nötig ist - jede Telcom will ihre eigene Antennen, möglichst viele davon, um so eine bessere Abdeckung zu erzielen.

Da wird zwar populär-wissenschaftlich immer wieder davor gewarnt, Strahlung und so weiter sind die Argumente gegen diese Anlagen. Kritiker kann das nicht beurteilen. Ihn stört viel mehr, dass diese modernen Marterpfähle die Landschaft, die Ortschaften und die Städte verschandeln. Schlimmer sind nur noch die TV-Radio-Schüsseln, die da bald auf jedem Balkon der Hochhäuser zu sehen sind. Eigentlich wäre ein Balkon ja dafür da, sich mal hinzusetzen und auszuruhen, ein Buch zu lesen oder bei gutem Wetter dort das Abendessen einzunehmen, während die Sonne untergeht. Oder auch um ein Glas Wein zu trinken. Aber das geht nur noch in seltenen Fällen - der Balkon ist der Stammplatz für die Schüssel und ihre Kabel, da hat es keinen Platz mehr für einen Tisch und zwei oder drei Stühle.anten.jpg

Natürlich, das kann auch daran liegen, dass die heutigen Balkone eben viel zu klein gebaut sind. Wie die Wohnungen auch. Und einen Kabelanschluss kann oder will sich nicht jedermann leisten. Also werden wir wohl mit den Handyantennen und den TV-Schüsseln leben müssen. So scheusslich diese auch anzusehen sind…


Jan 27 2008

Playstation 2: God of War II

Tag: Games Palystation 2doe @ 12:59

Da sind alle Lektionen in griechischer Mythologie, die ich erlebt habe, blasse Filme dagegen: God of War II ist von nahezu epischer Länge, trotzdem voller Action und zeigt das alte Sagentum der Griechen in einem neuen, virtuellen Licht. Für alle, die da gerade mal wieder im Gymnasium geschwänzt haben, ein willkommener und empfohlener Nachhilfeunterricht.

god-of.jpgDu bist Kratos und Du räumst unter den Monster gründlich auf – so Du nicht vorher erwischt wirst, denn die Monster sind nicht zimperlich. Es gibt im Gameplay viele Verstecke, Du hast relativ sinnvolle Waffen, und wenn Du Dir Mühe gibst, findest Du unterwegs durch die Geschichte immer wieder Hinweise oder andere nützliche Utensilien, die Dir Deinen Kampf erleichtern.

Die Grafik ist nett gemacht, mit dem Sound hapert es ein bisschen in meiner Version, das mag aber an meinen Speakern liegen. Ansonsten: Statt absolut trockener Lektionen in Geschichte lieber das Game rein ziehen – auch wenn nicht alles parallel zum Lehrstoff läuft, einen Versuch ist es allemal wert, Spannung mit Weiterbildung und Spielspass zu verbinden…

Vertrieb: Sony


Jan 26 2008

Gähnende Leere

Tag: societydoe @ 16:34

Manchmal kommt Kritiker erst mit dem letzten Zug aus Zürich in Olten an. Dort gibt es dann meist einen eiligen Anschluss an den Lumpensammler, der auch im Dorf, das sich Stadt nennt, anhält. Aber dieses Olten ist gegen Mitternacht so gut wie tot - jedenfalls der Bahnhof.

oltbah.jpgNirgends ein Mensch in Sichtweite. Kritiker malt sich dann immer aus, wie es wäre, würde da jemand überfallen. Grauselig, der Bahnhof hat mehrere Ausgänge, da kann jeder Gauner abhauen, bevor die Polizei nur mal einen Parkplatz gefunden hat. Bahnhofpolizei hat Kritiker nachts noch nie gesehen - die machen vermutlich “Wetten, dass…”- Pause.

Im Dorf dann, das sich Stadt nennt, wartet einmal mehr das Bipperlisi nicht auf den Bummler und zottelt ab. Letzter Anschluss verpasst. Wie immer. Also Taxi anrufen, ja, es daure etwa zehn Minuten, man sei derart beschäftigt.

Das Landleben hat auch seine Nachteile…


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