Jun 16 2010

Fondue statt Paëlla

Tag: Schmuckstücke, Shorties, societydoe @ 17:50

Kritikerfrau hat kurzfristig für heute den Speiseplan geändert. Eigentlich schade, müssen die frischen Meeresfrüchte noch einen Tag im Kühlschrank dahin dämmern. Aber Fondue ist gut und gibt Kraft. Paëlla ist auch etwas sehr Feines, aber der Franz hat mich noch nie in seine Villa nach Spanien eingeladen, also machen wir das halt selbst.


Jun 14 2010

Seltsam geträumt…

Tag: Schmuckstücke, societydoe @ 17:31

Aufgestanden am Morgen in der Früh. Nachts von Meeresgetier geträumt, Krebse, Gambas, Seezungen. Alles sehr fein auf der Zunge. Morgenkaffee. Morgenzigartette und dann bass erstaunt: Da hängt doch so eine Seespinne direkt vor der Haustür. Schon grilliert.

Da hilft nur eine kalte Dusche. Und als ich anschliessend das Ungeheuer näher betrachtete, wusste ich, dass es die restliche Schote der Glyzinie war, die mich derart erschreckt hat. Es wäre ja auch unmöglich, im Dorf der Cervelat-Brätler und Langjäger-Vertilger, im Land der Fertigsossen-Verzehrer und der per Bunsenbrenner entzündeten Homemade-Grilladen einen Krebs zu entdecken. Und erst noch so einen hübschen.

Da bleibt dann halt nur die Erinnerung an Portugal…


Jun 07 2010

Kreiselitis (I)

Tag: Schmuckstücke, societydoe @ 16:28

Zu jedem noch so kleinen Dorf, das nicht mal einen Laden hat, so a la Tante Emma, oder einen Supermarkt, gehören heute im Kanton Bern wenigstens drei Kreisel. Das muss sein, damit es richtig kracht.

So sah Kritiker im Hinteren Emmental, fast schon im Berner Oberland, in jedem Dorf, das mehr als acht Häuser zählt, wenigsten einen, manchmal auch zwei Kreisel. Dabei dachte Kritiker, dass diese Monstren nur dort gebaut würden, wo sich Hauptverkehrsstrassen kreuzen. Aber nein doch - ein Dorf ohne Kreisel ist gar kein richtiges Dorf - lieber einen Kreisel als einen Laden.

Manchmal sind diese Rundum-Fahr-Wege sehr schön gestaltet (siehe Bild). Und deshalb wird Kritiker nun eine Kreisel-Serie machen. Dieses Beispiel stammt aus Bützberg. Sehr nett gemacht…


Feb 20 2010

Hängen geblieben

Tag: Lyrics, Schmuckstückedoe @ 12:34

Das Blatt ist Kritiker schon zu Winterbeginn aufgefallen. Es machte beim üblichen Laubrascheln nicht mit und hielt sich weiter am Ast fest.

Von wo diese Durchhalteparole kommt, hat sich Kritiker mehrmals und öfter gefragt. Eine Lösung ward nicht gefunden; das Blatt torkelt zwar durch Wind und Sturm, übersteht Schnee und Regen, aber es lässt nicht los.

Und hier sieht Kritiker eine Ähnlichkeit zu vielen Menschen - auch diese wollen nicht gehen, obwohl ihre Zeit oft schon lange gekommen wäre…


Feb 18 2010

Der Kluge fährt im Zuge…

Tag: P R A N G E R, Schmuckstücke, societydoe @ 16:33

…sagte Kritikers Vater früher einmal. Und Kritiker hat sich das zu Herzen genommen und fährt meistens mit dem Zug nach Zürich. Bequem, still (meistens), und schneller als mit dem Auto. Doch seit vorgestern ist er sich da nicht mehr so sicher, ob alleine schon die Warterei am Bahnhof im Dorf, das sich nun auch offiziell Stadt nennen darf, etwas bringt. Denn da geschah folgendes:

Kritiker wollte sein Ticket nach Zürich und zurück kaufen. In der Schalterhalle, denn dort war es deutlich wärmer als am Automaten. Zwei Schalter waren geöffnet. Am ersten sassen zwei Ladies der SBB, die sich eifrig über irgendetwas unterhielten, das Kritiker nicht verstand. Aber sie waren so ins Gespräch vertieft, dass sie gar nicht erst schauten, ob da jemand Kunde werden möchte.

Am zweiten Schalter stand dann ein Schild, das Kritiker zu denken gab. Text: „Keine Lust auf Warten? Der Automat wartet auf Sie!“ Das ist echter Kundendienst. Am dritten Schalter war vor Kritiker ein Mann, der irgendwelche finanziellen Transaktionen in irgendein fremdes Land abwickeln wollte. Ausweis vorlegen, die Dame machte dann eine Kopie, dann all den Papierkram unterschreiben. Kritiker sah auf die Uhr – in zehn Minuten wäre der nächste Zug nach Zürich fällig. Die beiden Ladies am Schalter Nummer Eins quasselten immer noch. Die Dame am Schalter Nummer Drei war verschwunden, sie musste den Ausweis kopieren. Am zweiten Schalter wurde Kritiker weiterhin an den Automaten, der in der Kälte wartete, verwiesen. Aber irgendwann klappte es dann, der dritte Schalter wurde frei, Kritiker bekam sein Billet und huschte die Treppe runter und dann eine Treppe rauf und stand auf dem Bahnsteig. Dann auf der elektronischen Anzeigetafel gesucht, in welchem Abschnitt (A, B, C oder D) wohl die erste Klasse sein könnte.

Kritiker entschied sich für den Abschnitt A, der war dann zuvorderst, so dass da in Zürich sehr schnell der Treffpunkt erreicht werden könnte. Nur war das halt eine Rechnung ohne Zugführer, resp. ohne SBB-Logik. Kritiker sprintete nach der Einfahrt des Zuges in den Abschnitt B auf dem Bahnsteig, denn der Zug war vermutlich kürzer als sonst. Dort dann durchgefroren einen Sitzplatz gefunden. Aufschnaufen.

Und heimlich gedacht: Was könnte die SBB noch besser machen, um ihre treuen Kunden zu vergraulen? Kritiker bietet sich im Nebenberuf gerne als Kundenvergrauler an - Ideen gibt es da genug…


Feb 02 2010

Selbst normale Gartenlampen…

Tag: Schmuckstückedoe @ 11:37

…mutieren bei diesem Wetter zu ganz normalen Schnee-Elefanten. Aber noch sind sie gut getarnt: Die Stosszähne, will heissen die Eiszapfen, kommen erst später zum Vorschein.

Und dann muss man ganz genau hinsehen…


Nov 23 2009

Abrieb und Abspann

Tag: P R A N G E R, Schmuckstücke, Shorties, societydoe @ 12:46

So wie unsere Haare mit dem Alter grau oder gar weiss werden, so haben unsere Dachziegel auch mit dem Alter zu kämpfen. Sie werden dünn und dünner. Den Abrieb, den Kritiker neulich feststellen durfte, hat ihn dann überlegen lassen, wie lange diese Ziegel nach 30 Jahren noch schützen – irgendwann werden sie zu dünn. Und dann tropft es…

Während an den Dachziegeln der Zahn der Zeit nagt, unterstützt vom Moos, sind es bei den privaten TV-Anstalten die Werbe-Einnahmen, die den jeweiligen Abspann nach einem Spielfilm auf ein absolutes, blitzschnelles Bildchen reduzieren. Wer wissen will, wer da gespielt hat, wer Regie geführt hat oder ob der Sound wirklich von Queen kam, der guckt in die Röhre: Kleine Schrift, als Sekundenflash eingeblendet, und schon kommt wieder Werbung. Lesen kann das niemand mehr, der heutige Abspann ist nur gedacht, um den Film „würdevoll“ abzuschliessen.

Kritiker mag sich noch an seine Jugend erinnern: Da war der Abspann im Kino mindestens vier Minuten lang. Man konnte sich gemütlich in die Jacke hüllen, den Schal umwerfen, das Kinoprogramm für die nächsten zwei Wochen einstecken, die Schokolade fertig essen, und langsam durch die Reihen schlendern, um den Ausgang zu finden. Aber das liegt heute alles nicht mehr drin. Denn da kommt schon wieder Werbung für den nächsten Film und vor dem Ausgang stehen schon wieder Leute, die sich einen Platz ergattern möchten.

The times, they are changing…


Aug 28 2009

Schützt den Steinbock!

Tag: Schmuckstücke, societydoe @ 17:20

Nein, das ist nicht Bundesrat Merz in seinen Ferien in Tripolis. Und es ist auch kein Leibwächter-Rücken des dortigen Diktators. Aber der Steinbock macht mächtig Eindruck…

Gesehen auf einer ewigen Baustelle hier in der Gegend. Und Kritiker hat sich dann gefragt, wie lange diese Tätowierung wohl gedauert und. Und was der jugendliche Träger damit anfangen wird, wenn er so 60 oder 70 Jahre alt sein wird - schrumpft dann das Gehörn automatisch mit dem Körper? Und auch noch eine Frage: Was hat das wohl gekostet?

Irgendwann war dann klar: Junge Damen lassen sich lieber piercen. Junge Männer ziehen mächtige Tätowierungen vor. Da war Kritikers Jugend ganz anders - da reichte ein schwarzer Strich auf der Sirn, um als Indianer auf dem Kriegspfad erkannt zu werden. Aber eben - das waren halt andere Zeiten…


Jul 10 2009

iPhone 3G S von Orange - sehr günstig!

Tag: Promotion, Schmuckstücke, societydoe @ 17:09

Das iPhone 3G S schweizweit in den 58 Orange Centers erhältlich. Das iPhone 3GS mit 16 GB Speicherkapazität ist ab CHF 29.- erhältlich, das iPhone 3G S mit 32 GB Speicher ab CHF 149.-. Das iPhone 3G 8 GB ist dagegen bereits ab CHF 1.- erhältlich. Gleichzeitig lanciert Orange das Angebot „Internet Everywhere for mobile“ – ein Preisplan zum mobilen Surfen via Laptop im Internet wobei anstelle eines USB-Modems das iPhone 3G oder ein anderes Mobiltelefon als Modem verwendet wird.

Das neue iPhone 3G S bietet eine verbesserte Geschwindigkeit und Leistung. Dank der verlängerten Batterielaufzeit kann das iPhone 3G S länger fürs Musikhören, Surfen im Internet, Spielen oder Arbeiten genutzt werden.

Eine der über 100 neuen Funktionen, welche die iPhone OS 3.0 Software bietet, ist die Modemsfunktion (Internet Tethering). Das iPhone 3G lässt sich damit als Internetmodem für einen Laptop oder einen PC nutzen. Und weil das mobile Breitbandinternet (HSDPA) von Orange Geschwindigkeiten von bis zu 7.2 Mbit/s bietet, ist der Surfkomfort damit besonders hoch.

Orange ermöglicht es dabei ihren iPhone-Kundinnen und Kunden als Spezialangebot die Tethering-Funktion bis Ende Jahr im Rahmen des im iPhone Preisplan inbegriffenen Datenvolumens (1000 MB) kostenlos zu nutzen. Sämtliche Datenverbindungen werden über dem inbegriffenen Datenvolumen angerechnet. Für Datenvolumen, die über 1000 MB pro Monat hinausgehen, werden CHF 0.10 / MB verrechnet.

Während die einen beim Surfen über das mobile Breitbandinternet ein USB-Modem bevorzugen, wollen die anderen keine zusätzlichen Geräte kaufen. Da die meisten modernen Mobiltelefone wie auch das neue iPhone 3G S die Modemfunktion unterstützen, bietet Orange neu Internet Everywhere for mobile an.

MEHR iNFOS?
www.orange.ch


Jul 06 2009

IPhone? Das war gestern…

Tag: Promotion, Schmuckstücke, Tests, societydoe @ 15:24

Kritikers jüngster Schwager hat ein IPhone. Anlässlich einer Geburtstagsfeier hat er damit rumgepielt. Aber irgendwie schien es Kritiker, das Apple-Gerät sei nun wirklich ein Spielzeug, Symbole suchen, mal hier drücken, mal da drücken und irgendwie dann doch eine Leitung erwischen - Tand von Menschenhand.

Nun ist das IPhone natürlich zur Legende geworden und viele andere Hersteller geben sich Mühe, auf irgendeine Art den Apfel-Telefonapparat zu kopieren oder wenigstens nachzuahmen. Manchmal gelingt dieses Unterfangen, manchmal eher weniger.

Sony-Ericsson legt mit dem W995 eine neue Messlatte, die dem IPhone wohl Mühe bereiten wird. Das W995 gefällt sogar dem Kritiker - und das will dann schon mal was heissen. Kein Spielzeug, sondern ein Handy, mit dem sich arbeiten lässt und das dazu noch jede Menge Unterhaltung bietet. Einzig der Preis von rund 730 CHF macht etwas stutzig, wird aber durch die veilen Features gerechtfertigt.

Das Slider-Handy W995 bietet nebenbei auch noch eine optimierte Videowiedergabe - es wird jedes Format auf dem Screen abgespielt. Das 2.6 Zoll Display reicht völlig aus, um im Zug von Bern nach Zureich auch mal schnell Nachrichten zu gucken (sofern der empfang ausreicht, was aber nicht am Handy liegt!). Die Kamera (integriert) schlägt die mesiten kleinen Digicams - sie schafft 8.1 Megapixel, 16fachen Digitalzoom und bietet sogar eine Gesichtserkennung. Auch die integrierte mit Stereolautsprechern und einem irren Sound (im Gegensatz zu früheren Sony-Ericsson Modellen) macht Spass. Hängt man da noch zwei kleine Logitech-LAutsprecher an, kann aus dem Handy mit einem 8 GB Memorytick leicht eine Stereoanlage für den Zeltplatz werden. GPS und Google Maps gehören ebenfalls zur Ausrüstung Fotos lassen sich mit dem Orts- oder Regionnamen versehen. Multimediadaten wrdenproblemlos synchronisiert - alles in allem eigentlich ein Multifunktionsgerät.Auch ein RAdio mit RDS ist vorhaben, Spielchen gibt es auch genügend und natürlich ist für den Business-Freak auch ein kompletter Organizer vorhanden.

Bleibt als Fazit: Einfach in der Bedienung, viel einfacher als Apples Wundertüte, viele Features, beste Qualität in Bild und Ton, und eben: Man kann damit auch telefonieren!


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