Jul 18 2010

Rabenschreck

Tag: Meckerfrau, Promotion, Wort zum Sonntag, societydoe @ 10:42

Als Kritiker neulich von einem Kundenbesuch zurück kam, war Kritikerfrau sichtlich aufgeregt. “Raben attakieren unser Küchenfenster.” Raben? Krähen? Kritiker liess sich den Vorfall erklären.

Wir haben doch immer für die Katze ein kleines Geschirr mit ein paar Leckerli vor dem Küchenfenster, denn unsere Katze hält sich nicht an normale Essenszeiten - sie kommt, wenn sie Lust drauf hat. Das scheinen die Rabenvögel erkannt zu haben und vor zwei, drei Wochen stürzten sie sich zu zweit auf den Futternapf.

“So nicht”, “Stop” sagte sich Kritikerfrau und nahm das Geschirr einfach weg. Dabei hatte sie die Rechnung vorerst ohne die Vögel gemacht - die wurden nun richtig sauer. Sie flogen gegen die Scheibe, pickten wie wild am Thermometer herum und vollführten einen Riesenlärm. Fast wie im Filmklassiker “Die Vögel”.

Das war Kritikerfrau dann zu viel.Kurzerhand baute sie eine “Vogelscheuche, hängend vor dem Fensterbrett (siehe Bild). Und damit das auch noch ein bisschen raschelt, wurde daran auch ein Stück Alufolie angebracht. Kritiker hatte Angst, dass dies nicht nur die Raben, sondern auch die Katze vertreiben würde. Dem war nicht so - von Raben sind wir seither verschont. Die Katze kann in Ruhe schlemmen und unser Thermometer zeigt wieder seine 33 Grad an. Auf solch nützlichen Ideen können nur Frauen kommen…


Apr 15 2010

Callcenter der BZ

Tag: P R A N G E R, Promotion, societydoe @ 19:13

Als Kritiker an einer Beerdigung weilte am Dienstag, erhielt Kritikerfrau einen Anruf einer Dame, die sich als BZ-Vertreterin ausgab. Für nicht Berner (das ist die Berner Zeitung). Ob die Kritikerfamlie nicht eine Abo abschliessen möchte etc. - typisch Callcenter.

Kritikerfrau meinte dann, dass das der Kritiker zu entscheiden habe. Zudem habe er ein Journalistenabo. Ende Telefongespräch. Heute dann, so schön beim Abendessen, wieder ein Anruf, ein Herr Hofer, er möchte doch Kritiker darauf aufmerksam machen, dass sein Abo (welches denn?) bei der BZ auslaufe und er nun einen neuen Vorschlag habe, zwei Monate gratis, zehn Monate zahlen. Kritiker wollte das nicht und sagte dem Herrn Hofer, dass dieser sicherlich nicht von der BZ sei, sondern - laut den Hintergrundgeräuschen zu urteilen - aus einem Callcenter anrufe. Was der nette Herr Hofer, in extrem perfekten Hochdeutsch sprechend, sofort bestritt. Das ging dann noch eine Weile, die Spiegeleier wurden kalt und endlich hatte Herr Hofer verstanden. dass er da an den falschen Partner geraten war. “Das Gespräch macht keinen Sinn und er beende es.” Ohne Gute Nacht zu sagen.

Und Kritiker durfte daraufhin kalte Spiegeleier mit Speck und lauwarmen Rösti essen - DANKE HERR HOFER.


Feb 06 2010

Unsere Banken waren…

Tag: P R A N G E R, Promotion, societydoe @ 14:36

…einst so sicher wie Fort Knox. Wenigstens die Grossbanken. Also die Credit Suisse und die UBS. Aber scheinbar ist aus den einst so sicheren Banken inzwischen ein löchriger Emmentaler geworden. Und so richtig Appetit darauf haben nur ausländische Steuerbehörden…

Angefangen hat das alles schon mit dem grossen UBS-Theater. Eine Grossbank kurz vor dem Absturz? Aber die UBS zahlt weiterhin Millionenlöhne für minderbegnadete Manager. Das freut die Anleger, die Aktie ist mittlerweile bei etwa 14 CHF angelangt. Manch ein Kleinsparer hat nun auf die neue Tapete verzichtet und richtet sein Wohnzimmer neu mit UBS-Aktien an den Wänden ein - das ist billiger als eine neue Tapete. Obwohl diese Aktien ja auch schon Renner waren - so um die 60 CHF das Stück…

Und jetzt tauchen da Datenträger auf, die angebliches Schwarzgeld angeblicher deutscher Staatsbürger in digitaler Form speichern. Auf dem freien Markt, will heissen, in Regierungskreisen in Deutschland. Kritiker fragt sich, ob da der deutsche Staat nicht Hehlerei begeht, wenn er diese Daten kauft? Aber das ist Sache der Juristen, und die werden schon ihre Schäfchen ins Trockene bringen.

Viel mehr Gedanken macht sich Kritiker über die Sicherheit der Grossbanken. Wie kann es sein, dass sich irgendwer an die hundertfach abgesicherten Rechner der CS und der UBS ran macht und da ungehindert tausende von Datensätzen kopieren kann, sogar noch gezielt nur solche, die irgendein Bewandtnis zu Deutschland haben? Müssten da die Grossbanken nicht für den Schaden verantwortlich sein? Sind diese Banken nicht dafür zuständig, dass ihre Daten, und folglich jene des Anlegers, sicher bleiben?

Diese Geschichte wird jeden Tag etwas verworrener. Und etwas irrsinniger. Kein Wunder, spricht man am Stammtisch nicht mehr von der Stadtflucht - nein, das heisst jetzt Bankenflucht. Ist doch auch ein schönes Wort…


Jul 12 2009

XBOX: Microsoft erweitert Spielvergnügen

Tag: Games Xbox 360, Promotion, Tests, softwaredoe @ 14:49

Solche Ideen muss man erst mal haben. Microsoft brachte vor einigen Monaten drei neuartige Spiele auf den Markt, die sich wachsender Beliebtheit, speziell bei Teenies und auch bei älteren Menschen erfreuen. Statt einfach mit der XBOX und dem Monitor ein Spiel nach dem anderen, meist sitzend, den Tag zu Tode schlagen, zielen die neuen Games speziell auf Interaktivität und damit auch auf Bewegung des Benutzers.

Zugegeben - für die Playstation gibt es schon länger Kameras. Und die Software a la SingStar erfreut sich ebenfalls grosser Beliebtheit - da kann ein jeder mit jauchzen, trällern, pfeifen oder seine eigene Karaoke-Show vor Freunden veranstalten.

Aber der Riese aus Redmond legt da noch mit geballter Marketingkraft zu: Neben einem Hollywood-Besuch im eigenen Heim bietet Microft auch noch eine Packung mit zwei hochempfindlichen Mikrophonen und einer DVD an, die schon mal 38 Songs enthält, zu denen jedermann selbst schmettern kann.

Da sind Stücke wie etwa “Call Me” von Blondie, “Lemon Tree2 von Fool’s Garden, “Ring of Fire” von Johnny Cash aber auch die “99 Luftballons” von Nena, “Major Tom” von Peter Schilling und “Another bytes the dust” von Queen dabei. Und für die ewigen Hinterwäldler findet sich sogar DJ Ötzi, Roland Kaiser und auch Modern Talking prominent vertreten - für jeden etwas also. Könnte Kritiker singen, wäre er fast schon ein Bühnenstar. Oder er würde als Bogart Casablanca nachahmen. Scheinbar aber muss da die junge Generation ran, die noch Hoffnungen hat… - jedenfalls sind alle drei Games ein neuer Schritt in eine ungewisse Zukunft.

Vertrieb: Microsoft


Jul 10 2009

iPhone 3G S von Orange - sehr günstig!

Tag: Promotion, Schmuckstücke, societydoe @ 17:09

Das iPhone 3G S schweizweit in den 58 Orange Centers erhältlich. Das iPhone 3GS mit 16 GB Speicherkapazität ist ab CHF 29.- erhältlich, das iPhone 3G S mit 32 GB Speicher ab CHF 149.-. Das iPhone 3G 8 GB ist dagegen bereits ab CHF 1.- erhältlich. Gleichzeitig lanciert Orange das Angebot „Internet Everywhere for mobile“ – ein Preisplan zum mobilen Surfen via Laptop im Internet wobei anstelle eines USB-Modems das iPhone 3G oder ein anderes Mobiltelefon als Modem verwendet wird.

Das neue iPhone 3G S bietet eine verbesserte Geschwindigkeit und Leistung. Dank der verlängerten Batterielaufzeit kann das iPhone 3G S länger fürs Musikhören, Surfen im Internet, Spielen oder Arbeiten genutzt werden.

Eine der über 100 neuen Funktionen, welche die iPhone OS 3.0 Software bietet, ist die Modemsfunktion (Internet Tethering). Das iPhone 3G lässt sich damit als Internetmodem für einen Laptop oder einen PC nutzen. Und weil das mobile Breitbandinternet (HSDPA) von Orange Geschwindigkeiten von bis zu 7.2 Mbit/s bietet, ist der Surfkomfort damit besonders hoch.

Orange ermöglicht es dabei ihren iPhone-Kundinnen und Kunden als Spezialangebot die Tethering-Funktion bis Ende Jahr im Rahmen des im iPhone Preisplan inbegriffenen Datenvolumens (1000 MB) kostenlos zu nutzen. Sämtliche Datenverbindungen werden über dem inbegriffenen Datenvolumen angerechnet. Für Datenvolumen, die über 1000 MB pro Monat hinausgehen, werden CHF 0.10 / MB verrechnet.

Während die einen beim Surfen über das mobile Breitbandinternet ein USB-Modem bevorzugen, wollen die anderen keine zusätzlichen Geräte kaufen. Da die meisten modernen Mobiltelefone wie auch das neue iPhone 3G S die Modemfunktion unterstützen, bietet Orange neu Internet Everywhere for mobile an.

MEHR iNFOS?
www.orange.ch


Jul 06 2009

IPhone? Das war gestern…

Tag: Promotion, Schmuckstücke, Tests, societydoe @ 15:24

Kritikers jüngster Schwager hat ein IPhone. Anlässlich einer Geburtstagsfeier hat er damit rumgepielt. Aber irgendwie schien es Kritiker, das Apple-Gerät sei nun wirklich ein Spielzeug, Symbole suchen, mal hier drücken, mal da drücken und irgendwie dann doch eine Leitung erwischen - Tand von Menschenhand.

Nun ist das IPhone natürlich zur Legende geworden und viele andere Hersteller geben sich Mühe, auf irgendeine Art den Apfel-Telefonapparat zu kopieren oder wenigstens nachzuahmen. Manchmal gelingt dieses Unterfangen, manchmal eher weniger.

Sony-Ericsson legt mit dem W995 eine neue Messlatte, die dem IPhone wohl Mühe bereiten wird. Das W995 gefällt sogar dem Kritiker - und das will dann schon mal was heissen. Kein Spielzeug, sondern ein Handy, mit dem sich arbeiten lässt und das dazu noch jede Menge Unterhaltung bietet. Einzig der Preis von rund 730 CHF macht etwas stutzig, wird aber durch die veilen Features gerechtfertigt.

Das Slider-Handy W995 bietet nebenbei auch noch eine optimierte Videowiedergabe - es wird jedes Format auf dem Screen abgespielt. Das 2.6 Zoll Display reicht völlig aus, um im Zug von Bern nach Zureich auch mal schnell Nachrichten zu gucken (sofern der empfang ausreicht, was aber nicht am Handy liegt!). Die Kamera (integriert) schlägt die mesiten kleinen Digicams - sie schafft 8.1 Megapixel, 16fachen Digitalzoom und bietet sogar eine Gesichtserkennung. Auch die integrierte mit Stereolautsprechern und einem irren Sound (im Gegensatz zu früheren Sony-Ericsson Modellen) macht Spass. Hängt man da noch zwei kleine Logitech-LAutsprecher an, kann aus dem Handy mit einem 8 GB Memorytick leicht eine Stereoanlage für den Zeltplatz werden. GPS und Google Maps gehören ebenfalls zur Ausrüstung Fotos lassen sich mit dem Orts- oder Regionnamen versehen. Multimediadaten wrdenproblemlos synchronisiert - alles in allem eigentlich ein Multifunktionsgerät.Auch ein RAdio mit RDS ist vorhaben, Spielchen gibt es auch genügend und natürlich ist für den Business-Freak auch ein kompletter Organizer vorhanden.

Bleibt als Fazit: Einfach in der Bedienung, viel einfacher als Apples Wundertüte, viele Features, beste Qualität in Bild und Ton, und eben: Man kann damit auch telefonieren!


Jun 18 2009

Unaufhaltsamer Aufstieg

Tag: Newspaper Review, Promotion, societydoe @ 11:24

Als Kritiker noch für die IT- und Kommunikationsblätter aus Goldach arbeitete (Output, BüroSwiss etc.), war Kollega Kapi (Karheinz Pichler) dort ein normaler Redaktor. Aber er war Kritikers Ansprechperson, bis sich Goldach entschloss, all diese Projekte aufzugeben. Damals trennten sich dann auch die Wege - Kapi machte irgendetwas bei der Computerwelt, Kritiker blieb freischaffend. Man sah sich an Pressekonferenzen oder auch auf Pressereisen. Und dann war immer mal wieder eine lange Pause angesagt. Kritiker hatte sich von diesen offiziellen Veranstaltungen nahezu zurückgezogen. Da wurden die Begegnungen immer seltener und hörten irgendwann einmal auf.

Und nun begann der unaufhaltsame Kapi-Aufstieg. Irgendwann wechselte er zu den Boll-Medien, schrieb dort für die Kommunikation, wurde dann Chefredaktor des Heftes. Doch damit nicht genug: Inzwischen ist aus dem Bollschen Verlag die Kapi Media geworden, Chefredaktor und Eigentümer ist Kapi himself.

Kritiker gratuliert und wünscht viel Glück. Denn in diesen Zeiten selbst eine Zeitschrift als Verleger zu übernehmen, braucht schon ein bisschen Mut. Mach es gut, Kapi…


Mai 06 2009

Recherchieren, lesen, schreiben, telefonieren…

Tag: Promotion, Shortiesdoe @ 06:40

…gehört alles Kritikers Alltag. Auch das Nachdenken, was denn nun aus diesen Tätigkeiten resultieren könnte. Und schliesslich: Wie werden diese neuen Ideen dann gebündelt unter die Leute gebracht.

Ist manchmal schon schwierig, so als freischaffender Schreiberling durch die Pampa zu wandeln…


Mai 05 2009

Hausfrau und Hausmann

Tag: Promotion, societydoe @ 17:47

Kritikerfrau schreibt dem Kritiker einen Einkaufszettel. Darauf steht, neben anderen Dingen, Waschmittel. Kritiker erinnert sich vage - irgendeine Marke hat er schon mal eingekauft. Und dann stand er im Discounter vor den Regalen (fast ähnlich prall gefüllt wie jene mit der Katzen- und Hundenahrung) und fragte sich: “Welches will sie denn nun?”

Es gibt mehr Waschmittel als Wurstsorten. Viel mehr Waschmittel als Käsesorten. Und noch viel, viel mehr Waschmittel als Vitaminsäfte. Kritiker als Hausmann staunt: “Wer blickt da noch durch.” Also Handy zücken, daheim anrufen, Hausmann fragt Hausfrau: “Was willst Du nun genau?”

Kritikerfrau nimmt es gelassen. “Jenes, das Du auch das letzte Mal mitgebracht hast. Flüssig bitte, sonst gibt es so weisse Flecken auf deinen schwarzen Hemden.” Kritiker steht vor den Regalen. Was hat er denn beim letzten Mal gekauft? Wieder Anruf. “Sag mir mal den Namen.” Antwort: “Weiss ich nicht mehr, die Flasche ist entsorgt.”

Und dann ein Anruf auf Kritikers Handy: “Jenes, wo nebenbei auch die Nachfüllpackungen stehen, dann müssen wir weniger entsorgen.” Gut so, Kritiker keucht und kniet sich durch das Gestell, sucht, flucht, sucht und findet dann irgendwas, neben dem auch eine Nachfüllpackung steht.

Und sehet: Es war die richtige Marke. Aber als älterer Hausmann weiss man(n) das eben nicht so genau. Da ist es sogar bei den Schokoladentafeln einfacher - da stehen zwar auch etwa 200 unterschiedliche Leckerbissen im Regal - aber die kann Kritiker voneinander unterscheiden. Bei den Waschmitteln geht es eben nicht so einfach…


Mai 04 2009

Auf Wolke sieben

Tag: Promotion, S A L E, Schmuckstücke, societydoe @ 12:27

Heute sind es auf den Tag genau sieben Jahre her, dass Kritikers bester Freund, der Maler, Dichter und Sänger Eugen Bänziger, verstorben ist. Also nicht gerade ein Freudentag. Stille ist angesagt. Aus den Boxen tönen die Doors. Im Kopf schwebt das Bild des Ateliers in der Sidi. Und viele gute Erinnerungen an Eugen, den Maestro.

Leider ist sein Schaffen zu wenig in Erinnerung geblieben. Bei Kritiker hängen die Wände voll. Aquarelle. Radierungen. Ölbilder aus seiner frühen Schaffensperiode. Eigentlich schon fast ein kleines Eugen-Museum.

Wie aus dem Verwandtenkreis zu erfahren war, gibt es noch einige Radierungen, die käuflich zu erwerben sind. Dazu wendet sich der Interessierte am besten an die Tochter des Malers, deren Email-Adresse auch auf der Website angegeben ist.

Und Kritiker bleibt nichts anderes übrig, als Eugen auf Wolke sieben zu grüssen und manchmal nachts durchs Haus zu pilgern, um die Feinheiten, die oftmals in seinen Bildern versteckt sind, zu geniessen.


Nächste Seite »