Mai 12 2012

Coop: Schämt Euch…

Tag: P R A N G E Rdoe @ 17:03

Kritiker geht lieber in den Coop (früher Konsum), als in die Stadt zu fahren und dann bei der Migros einen kostenpflichtigen Parkplatz zu suchen. Zudem ist der Coop viel näher. Leider heisst es in dem Laden immer öfter: “Das gibt es nur im grossen Laden.” - also keine Lammfilets, keine Kalbsleber, der Käse ist bereits ausverkauft und von den angekündigten Aktionen sieht Kritiker nichts. Ausser diesem “Frühlings-Baquette”. In den Wagen damit und via Kasse wieder heimfahren.

Da das Brot noch warm war, hatte Kritiker richtig Lust darauf. So mit feinem Limburger bestrichen, ohne Butter. Doch das war nicht so - siehe Bild. Irgendeine Coop-Bäckerersatz- Maschine hat befunden, dass die Füllmasse in eine Ecke des Brotes gehört. Und sonst nirgends hin. Das ist Selbstbedienung a la Coop - en Guete.

Nun wird Kritiker wieder den kürzeren Weg nehmen und nur noch beim Denner einkaufen - die Superpunkte vom Coop haben noch nie gereizt. Aber das wäre eben genossenschaftlich gewesen. Pfeif drauf…

Und ob die Coop-Chefs das wissen, ist Kritiker eigentlich egal - diese Herr- und Damschaften müssen Finanzen studieren und nicht eigene Brotlaibe vertilgen. Gut, leben wir in einem freien Land - da muss man nicht in das VEB-Geschäft, sondern hat die nahezu freie Wahl. Fast - wenn das Lädeli-Sterben nicht wäre…

Aber das geht die Grossgeldbezüger eigentlich nichts an - die müssen nur ihre Brieftasche immer voll haben und das Konto auf der Bank oder den Banken auch, dann interessiert das Problem eines kleinen Konsumenten gar nichts mehr. Denn wenn da jeder käme, müsste man ja alle jene wieder einstellen, die man vorher entlassen hat. Und das wäre schon eine Blamage…


Mai 07 2012

Ein guter Freund ist verstorben

Tag: societydoe @ 12:27

Heute erhielt Kritiker die traurige Nachricht, dass Mono verstorben ist. Mono war jener, der Kritikers Meckermann angeregt hatte, dann die beiden Blogs ins Leben rief (Kritiker, Matschbogs) und immer mit Rat und Tat geholfen hat, wenn etwas nicht so funktionierte, wie es zu funktionieren hat.

Was bleibt da noch zu sagen? Ein guter Freund und langjähriger Kollege ist über den Jordan gegangen. Einfach so. Weg. Und Kritiker wird sich da immer an ihn erinnern. Und an den Barolo, den er so gerne getrunken hat…


Mai 06 2012

Gelächter ab Tonband

Tag: P R A N G E Rdoe @ 11:27

Seit Jahren hat sich das Hintergrundgelächter in den allermeisten TV-Serien eingebürgert und rasant weitervermehrt. Damit soll der unbedarfte ZUseher ermuntert werden, auch zu grinsen oder zu lachen - selbst wenn es nichts zu grinsen oder gar zu lachen gibt. Manchmal sind diese Serien derart sinnlos und dumm, dass Kritiker eher nach Heulen zu Mute ist. Aber scheinbar wird das so gewünscht: “Jetzt lachen, jetzt grinsen, jetzt schmunzeln.”

Kritiker hat sich abgewöhnt, derart verblödende Serien überhaupt noch zu gucken, denn Kritiker lacht dann, wenn es wirklich etwas zu lachen gibt (und das gibt es selten). Und auch nur dann zu grinsen oder zu schmunzeln, wenn der Stoff, der aus der Glotze kommt, auch wirklich zum Lustigsein Anlass gibt. Oder die ganze TV-Kiste einfach abzuschalten, was immer häufiger der Fall ist.

Dieses Konservengelächter geht dem Kritiker nämlich richtig auf den Wecker. Es tönt quer über alle Sender gleich - blechern, hohl; und es sind immer die gleichen “Lacher”, die da lachen. Spass macht das nicht.

So hat Kritiker nun seine Folgerungen gezogen: Ende mit Gelächterserien. TV nur noch bei Doku- und Krimifilmen. Dafür eher Zeit, ein Buch zu lesen oder mal wieder das Email zu kontrollieren.

Probier das selbst mal aus - Du wirst Dich wundern, was alles Du NICHT verpasst hast…


Apr 27 2012

Steine im Garten…

Tag: P R A N G E Rdoe @ 12:48

…sind harmlos. solange sie bewusst dort liegen, wo sie hingehören.
Schlimmer wird es, wenn sich leere Flaschen, leere Büchsen von irgendeinem Bullen-Gesöff und Gekotztes im Garten, direkt neben der Strasse, befinden. Das widert Kritiker ebenso an wie der Hundekot, den da irgendein Köter, nach dem Sprung über den Gartenzaun, auf oder neben der Treppe liegen gelassen hat. Das gehört in den Abfallkübel!

Aber solche Sachen sollten im Elternhaus gelrnt werden. Und da scheint die Nadel im Heuhaufen zu liegen - die jungen Burschen kommen nachts nach Kneipenschluss sturzbetrunken den Berg herauf, gröhlen, und chwupsdiwups fliegt wieder eine leere Flasche in den Garten.

Kritikers Vater hätte da nicht lange gezögert: Hausarrest, ein paar Ohrfeigen und dann noch einen Monat Gartenarbeit. Aber das waren Erziehungsmethoden von früher. Heute kriegen diese Bengels ihr IPhone von den Eltern geschenkt, samt der Garantie, dass für ein Jahr alle Gesprächskosten von Papa getragen werden. Die Oma schenkt den Halberwachsenen noch eine zusätzliche Prepaid-Karte, die Tante sendet neben den obligaten Grüssen noch den neuesten IPOD, während der Onkel mütterlicherseits das alles noch ein bisschen toppt: Von ihm kommt ein Notebook, ultraflach, spät, aber mit DHL versandt.

Wahrlich, die Zeiten haben sich geändert, seit Kritiker froh war, dass es noch eine Scheibe Brot und einen harten Apfel zum Abendessen gab…


Apr 08 2012

The Games are over

Lange hat Kritiker gezögert, gezaudert, das Datum verschoben. Nun. die Ostertage haben zu einer Entscheidung geführt und neue Prioritäten gesetzt. So ist es klar und sicher: Die Games-Rubriken werden geschlossen, es gibt keine weiteren Game-Kritiken mehr. Warum denn das?

Die Gründe sind verschiedene.

–> Da kommt die mangelnde Unterstützung der Hersteller und deren Vertriebspartner ins Spiel: Es kommen keine neuen “Not for resale”-Games mehr bei Kritiker an - seit etwa November des letzten Jahres.

–> Da die Hersteller nahezu alljährlich neue Hardwaren auf den Markt bringen, wird die Beschaffung auch zu einer finanziellen Frage. Und die Schränke platzen aus allen Schrauben.

–> Kritikers Krankheit erlaubt es nicht mehr, nächtelang Spiele zu testen.

–> Und irgendwie findet sich Kritiker mittlerweile zu alt, um da noch auf dem PC, der XBox oder der PS2 zu gambeln.

Das bedeutet nicht, dass Kritiker nun überhaupt ohne Games auskommen will. Er wird sicher immer wieder mal das eine oder andere Game aus den Gruften seines Wandschrankes befreien und es wieder laden. Aber einfach so - ohne den indirekten Zwang zu einer Kritik, vielleicht auch ohne Erinnerung an durchgespielte Szenen. Einfach so als Abwechslung. Also, Freaks aller Länder, sorry…

Aber die Spielekritiken, die bisher erfolgt sind, und es sind sehr viele seit Meckermanns Zeiten, bleiben auf dem Kritiker-Blog und im Kritiker Archiv. Es ist also durchaus erlaubt, mal das eine oder andere Game nachzulesen. So als Souvenir an Zeiten, als wir alle noch jung waren.

Das ist auch ein Grund, warum Kritiker seine Playstation 2 verkaufen will. Gegen Vorauszahlung.

Angebote bitte an: info@kritiker.ch.


Mrz 23 2012

Frühling?

Tag: Shorties, Wort zum Sonntag, societydoe @ 15:42

Das Wettermännchen verspricht weiterhin Sonne pur. Kritiker kann sich an solche Vorhersagen aus den letzten Jahren erinnern. Da war dann aber nichts mit der prophezeiten Sonne - da gab es manchmal an Ostern viel, viel nassen Schnee. So dass im Wald Bäume fielen und auf den Nebenstrassen zuerst einmal geschaufelt werden musste, um ein Auto frei zu kriegen.

Nun, dieses Jahr soll alles viel besser werden - Sonnenspaziergang an der Aare oder quer durch den Wald? Im Fotoarchiv fand Kritiker dann immerhin noch ein Bild vom grossen Schnee, irgendwann einmal gemacht. Da ist die Lust nach Ostereiern schnell vergangen…


Mrz 11 2012

Kritikers Privat-Lazarett

Schon Sonntag. Dabei war Kritiker bis vor ein paar Tagen noch steril im Spital versorgt. Das Essen war zum flüchten, Der Kalbsbraten, an sich eine Lieblingsspeise, war zäh wie Kaugummi, und da Kritiker nicht selbst schneiden konnte, besorgte dies eine Schwester. Happen, so gross, als wären sie für einen Riesen bestimmt. Kauen war angesagt. Der Kaffee nach dem Essen schmeckte wie braunes Wasser, der war gratis. Zusatzkaffee war kostenpflichtig, das erfuhr Kritiker aber erst am letzten Tag.

Zum ersten Frühstück gab es Erdbeermarmelade und Erdbeerjoghurt. Kritiker bat um Auswechslung, auch wenn er frische Erdbeeren liebt. Aber als Konfitüre oder Joghurt ist das nicht zu essen.

Ein ganz besonders lieber, älterer Mann fuhr Kritiker hin und dann wieder heim. zu einem Drittel des Preises als es die offiziellen Taxis machen. Tabletten in allen Grössen und Farben im Gepäck. Mengenweise schlucken, was wohl die schlimmste Verstopfung in Kritikers Dasein hervor rief. Daheim dann die Wunde angeschaut, resp. den Pflasterverband. “Kriegsversehrt.” Glücklicherweise hatte eine Schwester noch vor dem Austritt bemerkt, dass eine Schnittwunde unter der Achsel nicht genäht und auch nicht verpflastert geworden war - alles voll Blut im Bett und auf dem Schlafanzug.

Seit da nur liegen. Pennen. Aufs Klo gehen. Mit Autofahren ist für sechs Wochen nichts. Also - den netten Herrn anrufen, ob er die nötigen Besorgungen machen könnte. Aber erst morgen, denn auch ältere Herren möchten einmal Pause.Schnell den PC anwerfen. Nahezu keine Mails. Zettel gelesen für die Apotheke. Pharma auf acht Positionen. Da muss man ja krank werden!

Dann das Desaster: Kritikers Frau hat sich eine Kniescheibe ausgerenkt. Das Lazarett ist komplett. Und am 16.4. darf Kritiker wieder ins Spital. Verband abmachen. Vielleich geht dann die linke Hand wieder. Gross Daum-Drück ist angesagt,,,


Jan 04 2012

Weiter gereicht werden…

Tag: Shorties, societydoe @ 19:00

…ist nicht so lustig. Inzwischen kenne ich rund 10 Dottores und bald werden es zehn weitere sein. Das macht wenig Spass. Aber da muss ich halt durch - vom Spezialist zum anderen. Ob ich das überstehen werde, ist ene andere Frage…


Dez 23 2011

Abfall tonnenweise

Tag: P R A N G E Rdoe @ 18:36

Statt den Metall-Abfall aus Kritikers Hüttli in den offiziellen Mülhalden zu entsorgen und so der Gemeinde viel Geld zu spenden, bringt Kritiker den ganzen Schrott lieber zum amtlichen Abfall-Händler. Der nimmt alles, ohne flüssige Sachen, und bezahlt auch noch dafür.

So scheint es, als würde sich die Gemeinde am Abfall bereichern. Kritiker hat in der neuesten Gemeindeabrechnung allerdings keinen Posten “Abfall” gefunden. Sei dem so, vielleicht läuft der Abfall unter einem anderen Posten.

Denn Kritiker würde sich niemals anmassen, diese offiziellen Zahlen anzuzweifeln, das ist sicherlich alles in Ordnung.


Dez 09 2011

Achtung: Phishingmails sind unterwegs!

Tag: P R A N G E Rdoe @ 17:30

Kritiker bekam heute ein seltsames Mail: Siehe selbst!

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie höfflich daran erinnern dass Sie Ihren Online-Konto überprüfen müssen.

Um weiterhin unsere Dienste ununterbrochen benutzen zu können, durfen wir Sie bieten Ihre Daten zu aktualisieren.

Bitte melden Sie sich an und folgen Sie die Anweisungen.

http://ebanking-ch2.ubs-ch.net/workbench/?Index.do?login&locale=de_CH&NavLB_EBCH=1323424810

Mit freundlichen Grüßen,
UBS—————————————————————————————————————–
Schon mal abgesehen davon, dass Kritiker keinerlei Online-Konten, auch nicht bei der UBS, führt, war dieses Email sehr deutlich. Denn auf der zweiten Seite sollte Kritikr Kontonummer, Passwort, Konto-Standort, PIN etc. eingeben: Das war dann doch zuviel des Bösen. Kritiker telefonierte mit der UBS und fragte nach. Die nette Dame von der UBS sagte Kritiker, dass da bereits sehr viele Anfragen eingegangen seien, sie selbst habe das Mail auch bekommen.

Nun wundert sich Kritiker, von wo dieser Absender (UBS [acc@ubs.ch] die Adresse von Kritiker hat und wie dieser Gauner auch nur auf die Idee kommt, dass Kritiker solche Daten rausrückt. Phishing nennt sich das. Oder: Das ist schlicht und einfach hinterhältiger Betrug. Und Kritiker denkt auch, dass da viele Leute klagen werden, wenn plötzlich das Konto leer ist. Erfahrungsbereichte sind willkommen.


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