Samstag, 10. November 2007
Ciao Harlekina

Du hast es in den letzten neun Jahren geschafft, mich vom Hundemensch zum Katzen-Versuchs-Dompteur zu bringen. Das ist Dir gelungen.

Ich bin jeweils morgens um fünf +/- aufgestanden, Frühstück für Dich, Kaffee für mich. Und heute hat Dich ein Arzt von Deinem Krebsgeschwür erlöst.

Obwohl ich von Deinem Tod wusste, ihn mit ansehen musste, habe ich mich mich eben gefragt, warum ich immer noch gegen fünf Uhr aufstehe... - da wartet doch keine Kina mehr.... - Ciao Harlekina...

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Dienstag, 1. Mai 2007
Die frische Gülle...
... am 1.Mai macht so richtig Lust auf einen Waldspaziergang. Nachgedacht, Kaffee gemacht. Hut gesucht. Stumpen gefunden. Feuerzeug auch - aber halt: Nicht rauchen im Wald.

Jedenfalls in der ganzen Schweiz nicht, nur im Kanton Bern hat es noch nichts als Erlass gegeben. Also rüber ins Solothurnische, dort weiss man ja, dass man nicht rauchen darf.

Und jetzt auf den Friedhof...

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Dienstag, 24. April 2007
Im Gras liegen...
... machte Kritiker früher viel Spass. Aber das ist schon Jahrzehnte her. Inzwischen sind ja die Zecken wieder aktuell - wie damals, vor vielen Jahren, die Dinosaurier.

Also nähert sich Kritiker nur noch auf Teledistanz und dann bestenfalls mit hohen Stiefeln, Fischerhosen, Kappe und Fliegenklatsche einem Grasfeld. Selbst im Garten werden alle Vorsichtsmassnahmen getroffen, man weiss ja nie. Im Schutzanzug durch den Garten stiefeln macht allerdings wenig Freude. einzig der Tropenhelm passt in die Saison. Und vielleicht der Anti-Moskito-Spray, den sich Kritiker extra besorgt hat, weil die Stechmücken in diesem Frühling besonders giftig scheinen.

Aber ansonsten ist es eigentlich herrlich, im Frühling schon Sommer zu haben, dann ist im Oktober wohl Winter, und Weihnachten werden in den November verlegt. Kritiker denkt, dass die Geschichtsfälscher das sehr schnell nachvollziehen und die Weihnachtsfeier einfach umdatieren. Somit wäre der 1. Dezember dann Neujahr.

Geprüft werden müsste nun noch, ob der Schutzanzug Marke "Zeckensicher" wirklich etwas taugt und ob er auch gegen das Ozon hilft - aber sonst gibt es optional ja noch den Ozonrüssel, den COzwei-Schlauch und Feinstaubfilter, intern im Helm, logisch, und dazu ein passendes Gefäss, in dem die Gifte, die aufgenommen wurden, umweltschonend aufbeewahrt werden können, um sie dann später, jetzt aber im asbestfreien Autoanzug, der auch seine Vorteile hat (Fischaugenbrille im Helm integriert, Ansaugenäpfchen am Hintern (statt ABS im Auto), Bleifuss-Schuhe, PS-Bolzen in der linken Brusttasche und in der rechten dazu auch noch den MP3-Player, der künftig die Stereoanlage ersetzt. gegen Pollen und anderes Unzeugs gibt es eine grosse Auswahl an Filtern, die aber eigentlich nicht gebraucht werden, so da der Anzug wirklich auch beim Fahren getragen wird. Und wer denn dann...

...endlich aus irgendwelchen Gründen irgendwo im Grünen ankommt, so er das noch findet, der kann sich sofort aus seinem Göppel raus schwingen und ins frische Gras schmeissen und die Welle machen - eben, die seit 1242 bekannte Graswelle...

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Donnerstag, 22. März 2007
Pech gehabt
Jetzt sind die armen Vögel (Pestvögel genannt) extra aus Russland geflohen, weil es ihnen dort zu kalt war. Und wo sind sie gelandet? Mitten in der schweizerischen Schneewüste. So ein kunterbunter Vogel hat es aber auch nicht leicht...

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Samstag, 25. November 2006
Strassen (II)
Sailing to Philadelphia – Knopfler im Ohr. Einfach im Kopf, während das Stolpern über Fussgängerpfade weitergeht. Auch diese Strassen sind bekannt. Crossroads. Links schauen. Autos. Rechts schauen. Autos. Winken – aber alle fahren weiter. Fussgängerschicksal.

Dabei bilden diese Kreuzungen das samstäglich-magische Trapez. Von Denners Tiefgarage zum Metzger. Dann in den türkischen Wunderladen. Dann bei den Megacömplern vorbeischauen, aber die haben meist erst später offen. Und dann wieder in den Denner. Dreimal über die Kreuzung huschend.

Crossroads. Auf dem Heimweg gehört, Calvin Klein. Ein grosser Blueser. Und an andere Strassen gedacht. Strassen, die in die Ruhe führen…

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Freitag, 24. November 2006
Strassen (I)
Wandelnd auf der Strasse der lange überholten Tage. Bei Trakl Gedanken gespeichert und schon wieder vergessen. Das Blaulicht und das Getut-Dada nervt und stört. Gräber kündigen. Loslassen lernen. Lernen in diesem Alter?


Ausgelatschte Wege. Zu oft gegangen. Zu oft den Spuren gefolgt. Viel zu oft stehen geblieben.

Und später gemerkt: Das Leben ist nicht wiederholbar. Der eigene Spielfilm.

Huschend über einen Gehweg. Irgendwo leuchtet noch ein Fenster. Der Schlüssel findet sich nirgends.

Und dann noch das stille, eintönige Gummiabfahren-Getön der Autobahn, aus Sternentüll und Wolkengeflüster, über den Wald streichelnd, als wären die Birken wartend hinter einer Scheune versteckt, still, leise, lauernd.

Gesehen die Gesichter hinter den dunklen Fenstern. Deren Gedanken gefühlt, als hätten Gesichte Gedanken. Nach der Überholspur kam die grosse weite Ebene. Voller 857 Zimmer-Hotels. Fast rennend vorbei gewandelt.

Aber jene Strasse, in der Brötchen verkauft wurden, und wo es heute nur noch Batterien und Glühlampen gibt, die wird nicht vergessen.

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Donnerstag, 11. Mai 2006
Kritikers Katze...

...weiss alles, ohne gefragt zu werden. Und Kritiker hintersinnt sich, warum das Schmusetier das alles weiss.

Ist ja schon seltsam - seit dem Tod des Bruders kommt sie jede Nacht um "Gute Nacht" zu wünschen, schläft manchmal sogar beim Kritiker, und am Morgen weckt sie ihn, still, heimlich, unbemerkt, mit ein bisschen Gekratze am Bettgestell, es sei an der Zeit.

Heute ist sie Kritiker nachgelaufen wie ein Hund, auf jede Treppe und jeden Tritt und als Kritiker sie dann endlich einmal richtig streichelte, war sie im Garten und Kritiker auch und Kritiker war froh, dass sie ihm dem Weg ins Grüne gezeigt hatte.

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Mittwoch, 3. Mai 2006
Nur so...


...oder so...

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Dienstag, 2. Mai 2006
Todesanzeige
Er war sein Leben lang ein Chrampfer, ein Büezer. Und er war ein liebevoller, einfühlsamer Mensch, der Tiere über alles liebte. Auch wenn er manchmal knurrlig war. ..
Und jetzt ist er von uns gegangen. Still und schweigsam. Er litt monatelang, sein Gesundheitszustand wurde als aussichtslos taxiert, aber er stand es durch, so lange er die Kraft hatte. Bis heute -

Am 1. Mai starb

Hans Ulrich „Hausi“ Döberl

im Alter von nicht ganz 55 Jahren.

Wir alle danken ihm für seine Begleitung durch unser Leben.

Peter & Sylvie Doeberl-Schachtler & Familie, Aarwangen

Karin und Harald Tittebrandt-Döberl und Familie, Mannheim

Helen Müller und Familie, Langenthal


Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

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Dienstag, 4. April 2006
Nur so...
04.04, 14:14)

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Ja, schon, wusste aber nicht, wann Ihr in die Stiefel ...
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Auch Kritiker macht Pause
Wie schon in der Matschbogs erwähnt, gibt es gewisse ...
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Blowing in the wind
Prosecco, Schämpis, Sekt und all diese Dinge ...
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...dass auch Spatzen zirpen können. Knopfler ...
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Du kennst seine Lieder, dann kennst Du auch das Buch. ...
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Ich habe noch ein paar Dutzend mehr... da dagegen kein ...
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Fantasy-Epos: Shadow March Rätselhafte ...
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deine probleme möcht'...
deine probleme möcht' ich mal haben... beschreibung ...
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Die BZ gilt im Volksmund...
Die BZ gilt im Volksmund ja auch als Berner Blick...
by doe @ 18. Dez, 16:46
blick ist nun mal blick...
blick ist nun mal blick...
by ule @ 18. Dez, 08:38
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