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Donnerstag, 22. Dezember 2005
doe,
15:47h
King Kong für die XBox
22. DEZEMBER 05
Es kingt und es kongt. King Kong ist zurück. Der Film sei, so einschlägige Zeitungen in den USA, beim Start ein Flop gewesen. Ganz anders erscheint das Xbox-Game – da herrschen Urgewalten auf dem Monitor. Der Sound ist prächtig, die Grafik nahezu überwältigend. Und statt sich über die Festtage Sissi oder andere Seifenopern anzuschauen, kann ja ein bisschen gegambelt werden. Hier also unser Urwald-Grossstadt-Tipp: King Kong von Ubisoft. Für die XBox. Das ultimative Spielvergnügen für die Zeit nach der Bescherung. Sich Level um Level hoch hangeln. Und die Plätzchen nicht vergessen.
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Mittwoch, 21. Dezember 2005
doe,
21:49h
Clapton ist immer gut
21. DEZEMBER 05
Jetzt geht es immer hektischer zu und her. Deshalb etwas zur Beruhigung. Der neue, und doch schon ältere, Eric Clapton. Auf einer neuen und doch schon älteren CD.
Ein Geschenktipp nicht nur für Blueser, nicht nur für Tagträumer und Seelensucher, nicht nur für gestandene Mannsbilder und ebenso gestandene Ladies. Eine CD, die tiefer geht als viele, die der Eric schon produziert hat. Und die spätestens nach dem fünften "Stille Nacht" an Heilig Abend fällig wird, wenn nicht schon vorher. Das als viertletzter Tipp in Kritikers Adventskalender. Sollte eigentlich in jedem einigermassen vernünftigen Plattenladen erhältlich sein, die CD, nicht der Adventskalender...
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doe,
14:35h
Orange SPV 600:
Alles drin, alles dran 20. DEZEMBER 2005
Die anderen Features aufzuzählen, gäbe eine ellenlange Liste, deshalb hier nur die wichtigsten: 106 Gramm Gewicht, bis 7 Tage Standby-Zeit, Windows Mobile 5.0 (kompatibel zum PC, Bluetooth, 4facher Dgital-Zoom, int. Kamera, Infrarot-Schnittstelle, GPRS Class 15, 64 MB int. Speicher, Outlook und IE on board, Multimedia-Album, selbstverständlich MMS, WAP 2.0, Sprachsteuerung, Quadband, MP3 Player, und, und, und…
Kurz: Das ideale Geschenk für den musikbegeisterten Vieltelefonierer mit jeder Art von Businessfunktion und einer eingebauten Kamera. Erhältlich in allen Orangeshops oder über den eben eröffneten Shop im das Web.
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Dienstag, 20. Dezember 2005
doe,
07:38h
Der Mondhund
19. Dezember
Der Tschuktsche Juri Rytchëu hat eine wunderbare Erzählung geschrieben, die nun im Unionsverlag erschienen ist. Voller Poesie, voller Hingabe, voller kleiner Seitenhiebe auf das wirkliche Leben - aber die muss man zuerst entdecken.
Monder, die Hauptfigur, hatte eines Tages in den Mond gebissen. Seit da nahm dieser stets ab, weil auch andere Hunde ein Stück Mond für sich haben wollten. So wieder ein Hund ein Stück Mond ergattert hatte, geschah ihm das Wunder des Verstehens - er konnte die Sprache aller anderen Lebewesen verstehen. Mehr sei hier nicht veraten - nur noch so viel: Das Buch eignet sich auch für Tagträumer und scheint ein idealer Geschenktipp.
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Sonntag, 18. Dezember 2005
doe,
13:32h
Einkaufsrausch
14. -18. Dezember
Nicht, um Weihnachtsgeschenke zu kaufen, das sind tempi passati. Aber um von den unheimlich günstigen Halb- und Viertelpreisen zu profitieren bei Artikeln, die ein Haushalt so das ganze Jahr über braucht. Möglichst im Multipack. Um alles andere machte Kritiker einen grossen Bogen, obwohl er schon gar nicht in Versuchung gekommen wäre, aber sicher ist sicher, also erst gar nicht bei den neuen TiVi vorbei gehen, nix Kameras bewundern, kein Kinohomecenter mit integrierter Festplatte schmackhaft machen lassen, alle Edel-, Halbedel- und Normalo-PC links liegen lassen und schon gar nicht erst die neuste Herrenmode (hä?) anprobieren.
Strikte dem Haushaltsbedarf nachlaufen, der so fein assortiert in einem eigenen Teil des Paradieses steht. Den Kopf genau auf den Fussboden gerichtet, der blitzblank geputzt ist. Er spiegelte die unheimlich oberkitschige Dekoration des Ladens. Also doch schnell aufgeblickt, Kamera gezückt, abgedrückt und Kopf wieder runter gehalten, immer den Pfeilen nach "--> KASSE".
Dort dann fast einen Schreikrampf bekommen, die Schlange mit den Einkaufswagen reichte genau bis zur Feinkostabteilung, Unterabteilung Käse, und obwohl es sechs Kassen hatte und es wohl fünfundzwanzig Einkaufswagen samt 80 Leuten, die diese bewegten - klar, die Kinder jeder Familie waren auch dabei - waren, die da vor Kritiker anstanden, war nur eine Kasse offen, die anderen Geldzähler waren wohl selbst auch gerade shoppen. Also nahm Kritiker den starren Blick für einen Moment vom Fussboden weg, entdeckte ein Geissenkäslein, 25% verbilligt, steckte das dann noch zu den Papiernastüchern, dem Duschgel, dem Haushalt- und WC-Papier in den Einkaufskorb und rutschte schon zwei Plätze weiter nach vorne.
Das war eine Leistungssteigerung, zumal eine Familie vor ihm merkte, dass da noch was vergessen worden ist im Einkaufsfieber und dadurch ein weiterer Platz wettgemacht werden konnte. Die Parfümabteilung duftete so, wie sich Kritiker ein Puff vorstellen kann, eklig billig einfach.
Inzwischen standen auch hinter Kritiker schon ein Dutzend Einkaufswagen samt dem familiären Zubehör von Oma bis zum Schreihals, vor ihm immer noch deren zwanzig, aus dem Lautsprechern rieselte leise der Schnee, die Grabkerzen vom November hiessen nun plötzlich Weihnachtslichter, sahen aber genau gleich aus, die Papeterie roch auch nach Kölnischwasser, aber irgendwie mit dem Geschmack der Zimtsterne, die es im Offenverkauf gab, vermischt. Kritiker wollte noch mit einem Blitzgriff ein Paket Fenstercouvert erhaschen, aber die waren nicht griffnahe genug, und die einmal eroberte Stellung aufgeben in der Schlange der einzigen Kasse, die offen hatte, nein, dann lieber erst in zwei Wochen Briefe schreiben.
Nach 45 Minuten waren es dann vor Kritiker nur noch drei Familien, es war immer noch nur eine Kasse offen, und als Kritiker dann dran kam und seine Ware auf das Fliessband legte, tönte es aus dem leise himmelhoch flehenden Hallelujah-Lautsprecher: "Bitte Kasse vier und drei besetzen." Kritiker wollte keine Punkte für Glas, keine Trophy-Punkte und auch keine Supercardpunkte, nur raus wollte er.
Das gestaltete sich auch schwierig, denn gleich hinter den Kassen waren vier Tische aufgestellt, mit wunderschön rosigem und blauem Geschenkpapier, mit Gold- und Silberbändchen, und da standen dann zig Frauen an, auch in Schlangen, um die eben gekauften Geschenke auch geschenkgerecht zu verpacken. Selbst natürlich, denn Verpackungshilfen gibt es schon lange nicht mehr. Nun zeigte sich, wer da Ideen hatte - denn für die Weinflasche hätte man in der Papeterie eine Hülle kaufen müssen. Frau hilft sich selbst, wie Kritiker sah, als er mit "Darf ich bitte mal durch, liebe Frau" sich seinen Weg bahnte, denn aus schönen edlen Bordeauxflaschen wurden dann in der Verpackung dicke Salamis oder im Falle eines Jack Daniels, 12 Jahre alt, ein herrlicher Hinterschinken.
Endlich draussen, wollte Kritiker nebenan im Restaurant ein Bier trinken, einkaufen macht durstig. Leider war das Restaurant, 180 Sitzplätze, bumsvoll und gleich neben dem quietschenden Dreiminuten-Reitautomaten für die Kidz an die Stehbar zu gehen, wollte Kritiker auch nicht.
Natürlich dauerte der ganze Einkauf für CHF 22.35 länger, als das Parkhaus kostenlos war - also CHF 1.50 einwerfen. Nun kam einmal mehr Freund Murphy ins Spiel, Kritiker hatte gerade noch CHF 1.20 in Kleingeld, der Automat nimmt aber keine grossen Noten. Also doch in das Rstaurant, doch dem Kindergekreische zu hören, doch ein Bier trinken, dann zahlen und hören dürfen, dass Kritiker bitte warten möge, der Chef besorge gerade Münz, die Kellnerin hatte kein Kleingeld mehr. Also noch einen Espresso trinken. Dann endlich Wechselgeld bekommen. Automatenbilett für das Parkhaus wieder einfahren lassen durch den Schlitz. Auf dem Display leuchtet nun 2.50 CHF. Kritiker zahlt murrend, läuft ins zweite Untergeschoss, weil der Lift leider ausser Betrieb ist, lädt seine Tasche in den Kofferraum, fährt zum Ausgang und - danke Murphy, danke bestens - die Schranke steht offen und auf einem Leuchtband steht: "Wir danken für Ihren Einkauf. Am Samstag ist Parkieren gratis, fahren Sie zügig weiter und kommen Sie gut heim."
Daheim angekommen, merkt Kritiker beim Auspacken, dass er vergessen hatte, den Butterzopf fürs Wochenende einzukaufen. Egal. Dann gibt es Toast. Nochmal in das Einkaufsparadies - dann aber nur in Ritterrüstung und auf einem gepanzerten Gaul wie einst Sir Ivanhoe...
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Mittwoch, 14. Dezember 2005
josef,
18:09h
Skis für Prag
14. Dezember
Kritiker erinnerte sich, dass er auf dem Estrich noch fünf Paar Völkl liegen hatte, die jeweils zwei oder dreimal gefahren worden sind (Testskis für Skilehrer) und dann mitgenommen werden durften. Das waren kurze Skis, also Slalomskis, das waren Riesenslalomlatten und das waren auch Abfahrtsbretter. Das sechste Paar, ebenfalls von Völkl, wollte Kritiker nicht rausrücken, das waren seine Lieblingslatten.
Also bemühte sich Kritiker aus den Dachboden, packte die Skis aus den staubdichten Hüllen, schon gestern am Nachmittag, trug sie zuerst in die Wohnung, das alles fünf Mal, und dann alle fünf Paare über die Treppe aus dem Haus hinaus auf den Parkplatz, wo er sie gut sichtbar deponierte. Alles für einen guten Zweck. Schliesslich ist Advent...
Kritiker wurde einmal mehr bewusst, dass es der Welt zu gut geht. Und er schwor sich, bei Manitou, nie mehr bei solch dubiosen Sammlungen mitzumachen. Dass der Sportbazar Prag auf dem Flyer weder eine Telefonnummer noch eine Adresse angegeben hatte, wurde Kritiker erst heute am Abend richtig bewusst. Zwar sagte Kritikers Vater immer: "Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul." Aber Kritiker hat aus dieser fragwürdigen Sammlung auch gelernt, dass man besser nichts verschenkt, als dann derart trottelig dazustehen. Nun werden die Skis halt anderweitig verschenkt - vermutlich gibt es in der Schweiz schon noch Menschen, die gerne auf nahezu ungebrauchten Brettern durch den Tiefschnee fahren würden, sich diese aber nicht leisten können. Dass mit solchen Aktionen, wie sie dieser so genannte Sportbazar da ankündigt und nicht durchführt, ein seltsames Licht auf alle Arten von Sammlungen fällt, ist klar. Schade drum - gerade im Advent...
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doe,
07:50h
X3 Reunion
13. Dezember
Die zweite Version läuft fehlerfrei. Die zweite Warnung: X3 kann süchtig machen! Wer sich also für ein komplettes Weltraum-Adventure mit allen Zutaten selbst beschenken will, oder das Spiel verscheken möchte, möge das Game in einem gut frequentierten Shop kaufen, dort dürfte er die neuere Version erhalten. Neben dem Handel, den Kämpfen, dem Aufbau neuer Stationen oder mehr Aussenbasen geht es hier vor allem um die Geschicklichkeit, all diese "Tugenden" zu verbinden - das Spiel macht Spass, auch nach den Heiligen Tagen, die da anstehen.
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doe,
07:07h
Nikon D70 -
das Profi-Handbuch 12. Dezember
Das Profi-Handbuch Nikon D70 hilft gerade Einsteigern in die Digitalfotografie, die Kamera in den Griff zu bekommen und vor allem, es ist verständlicher und ausführlicher geschrieben als das der Kamera beigelegte Handbüchlein von Nikon.
Hervorzuheben sind neben einem ausführlichen Teil zur Bildbearbeitung auch der Serviceteil, so liest sich das Profihandbuch schon fast wie ein gutes Sachbuch, ohne Fach-chinesisch und ohne langes Rumgeplappere. Interessant auch die Erläuterung zu den Unterschieden zwischen der Arbeit mit einer anlaogen und einer digitalen Kamera. Ein Geschenktipp für jeden D70-Freak. Vertrieb: Data Becker
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Dienstag, 13. Dezember 2005
josef,
15:34h
Mehr iPOD: iPoDMAX!
11. Dezember
Krtiker beschränkt sich aus Platzgründen auf die wichtigsten Features und auch auf die geht er nur stichwortmässig ein. Ein Weihnachtsschnäppchen ist iPodMAX aber alleweil. Also: Besserer und stärkerer Sound, nicht nur über Aktivlautsprecher. Vom PC her kann nun auch direkt auf den iPod zugegriffen werden (nicht nur umgekehrt), es können so nun ganze Playlisten mit allen Features (Bewertungen, einzelne Stücke vom Apple-Schnüggel auf die grosse Kiste überspielt werden damit wird der PC das ideale Backup-Tool – im Gegensatz zu iTunes. Weiter können Outlook-Adresen importiert werden, was den iPod aufwertet. Drag&Drop funktioniert in beide Richtungen! Es lassen sich auch CD-Cover aus dem Internet direkt auf den iPod spielen und einzelnen Alben zuordnen. Und vieles mehr – am besten, man schaut zuerst beim local dealer vorbei und lässt sich das Tool zeigen. Möglichst bald, damit der Händler auch Zeit für eine Demo hat…
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josef,
14:35h
Hallgrimur Helgason:
Vom zweifelhaften Vergnügen tot zu sein 10. Dezember
Kritiker hat das Buch nun dreimal gelesen und ist ein viertes Mal dran - ein idealer Stoff für triste Abende und unbedingt zu empfehlen. Verlag: Klett-Cotta
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Du kennst seine Lieder, dann kennst Du auch das Buch. ... by doe @ 24. Dez, 10:37 hmm, den clapton wollte...
hmm, den clapton wollte ich auch lesen, muss ich mir ... by monoblog @ 23. Dez, 23:42 Fragen und Antworten (Q&A)
?: wo wohnt die seuche? !: Definitv weiss ich das auch ... by doe @ 21. Dez, 19:00 Swiss Army ist taktlos!
In der Schweiz ist der Stephanstag, also der 2. Januar, ... by doe @ 21. Dez, 17:57 Zwischen Denner und Coop...
...gesehen. überlegt und gedacht: Da ist diese ... by doe @ 19. Dez, 15:13 Dieser Spam-Angriff...
... übertrifft alles, was ich bisher erlebt habe. ... by doe @ 19. Dez, 09:00 NAchdem die nun schneller...
NAchdem die nun schneller weg waren als gedacht, habe ... by doe @ 19. Dez, 08:59 Ich habe noch ein paar...
Ich habe noch ein paar Dutzend mehr... da dagegen kein ... by doe @ 19. Dez, 08:50 deine probleme möcht'...
deine probleme möcht' ich mal haben... beschreibung ... by mike @ 19. Dez, 07:50 Die BZ gilt im Volksmund...
Die BZ gilt im Volksmund ja auch als Berner Blick... by doe @ 18. Dez, 16:46 |
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